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Fleckvieh
305 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Zuchtwertschätzung Dezember 2018

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Hallo,
bei dieser Zuchtwertschätzung war bei mir folgendes festzustellen:
5 Tiere aus einem ET, gleicher Vater, gleiche Abstammung, Mutter EL 9200.
Beim GZW schwanken die Verluste von 0 bis 3 Punkte.
Beim MW schwanken sie ebenfalls von 0 bis 3 Punkte.
Es ist auch kein Zusammenhang vom GZW Verlust und MW Verlust auf jedes einzelne Tier zu erkennen...
Die Tiere haben alle die gleichen Voraussetzungen!
Bei solch gravierenden Unterschiede zweifle ich schon sehr an der Zuchtwertberechnung...
...oder kann mir das jemand erklären???
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Wurde die weibliche Lernstichprobe aber nicht damit forciert das bei den männlichen nur die Besten der Besten getestet werden und sich deshalb die GS verzerrt und man deshalb eine weibliche Lernstichprobe braucht um den Schnitt wieder zu justieren. Da dort die Mitte der Population getestet werden soll? Was für einen Sinn macht es dann wenn bei der weiblichen Lernstichprobe auch wieder nur die Zuchtbetriebe und Herden über 9000 oder 10.000 Liter mitmachen um billiger an die GS zu kommen? Das is wie Pest mit Cholera zu bekämpfen. Sicherer werden dadurch die Zuchtwerte nicht, kostet aber Millionen. Wenn weibliche Lernstichprobe dann in ganz normalen Produktionsbetrieben.

Was mir diesmal extrem auffällt sind die enormen Schwankungen, z.T mit deutlich über 10 Punkten. Und ich finde diese Schwankungen werden immer mehr.

Zum anderen fällt mir immer mehr auf, das Greifenberg, CRV und Genostar immer die besten Jungvererber haben, mit Makellosen Zahlen, am Ende aber wenig übrig bleibt. Liegt das an der Zuchtwertschätzung weil sie einzelne Gebiete benachteiligt oder liegt das an anderen Faktoren? CRV und GS schwimmen zwar schon stark im eigenen Genpool (immer wieder die eigenen GJV, wenig Blut von aussen), Greifenberg kauft ja aber auch überregional aus bekannten Familien und Vätern von allen Stationen. Da würde mich eine Antwort von einem Genetiker mal interessieren.
3
 
@ Bernhard007 #
zitat "Für mich hat das ZWS Verfahren an sich ein Problem mit den Prüfbulleneinsatz in höheren Herdenniveau seit der GS-Einführung"

das ist mir auch schon öfters aufgefallen. aber warum ist das so und wie kann man da abhilfe schaffen?

schön dass hier wieder diskutiert wird :)
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@ maulwurf74 #
maulwurf74 schrieb:

Hallo,
bei dieser Zuchtwertschätzung war bei mir folgendes festzustellen:
5 Tiere aus einem ET, gleicher Vater, gleiche Abstammung, Mutter EL 9200.
Beim GZW schwanken die Verluste von 0 bis 3 Punkte.
Beim MW schwanken sie ebenfalls von 0 bis 3 Punkte.
Es ist auch kein Zusammenhang vom GZW Verlust und MW Verlust auf jedes einzelne Tier zu erkennen...
Die Tiere haben alle die gleichen Voraussetzungen!
Bei solch gravierenden Unterschiede zweifle ich schon sehr an der Zuchtwertberechnung...
...oder kann mir das jemand erklären???

Deshalb die GS selbst bei Zwillingen sind 4 Punkte Unterschied möglich, der Maurizio hat auch horlose Vollbrüder mit ca 10-15 Punkten weniger ists hald zuwenig für die Besamung.
Kommt ganz drauf an wie die einzelnen Genome bewertet werden besser oder schlechter...
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@ floriansilbereisen #
floriansilbereisen schrieb:

zitat "Für mich hat das ZWS Verfahren an sich ein Problem mit den Prüfbulleneinsatz in höheren Herdenniveau seit der GS-Einführung"

das ist mir auch schon öfters aufgefallen. aber warum ist das so und wie kann man da abhilfe schaffen?

schön dass hier wieder diskutiert wird :)

Indem die Besamungsstation eine Möglichkeit schafft die Topstiere auch in Herden mit niedrigeren züchterischen Niveau zu bringen! Bsp. Teststierpakete für Eigenbestandsbesamer wo 2, 3 verschiedene drinnen sind und keiner weiß Welche!
Nicht die Topstiere zuerst zum Spülen dann GZP danach zu den anderen Stationen geben und ein halbes Jahr später in den Prüfeinsatz!
Irgend ein Detail macht die EG besser oder anders und dafür gibts jetzt reihenweise top geprüfte Vererber!
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@ Jungzuechter #
die Tiere haben alle schon 3 ZW Schätzungen hinter sich. Hier geht es nur um die Veränderung in dieser Schätzung.....
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@ maulwurf74 #
Hallo,
drei Kalbinnen von dir am Hof?
Oder Vollbrüder an der Besamung?
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@ maulwurf74 #
Vollschwestern übernehmen nicht die gleichen Gene von Vater und Mutter, sondern eben jeweils eine Stichprobe von der Hälfte der Gene. Insofern ist es auch nicht verwunderlich, wenn ihr genomischer Zuchtwert unterschiedlich ist und auch bei einer neuen ZW-Schätzung unterschiedlich bewertet wird.

Bsp
Vater GZW 130
Mutter GZW 120
Tochter 125 + x
x ist eben die Zufallsstreuung durch die Stichprobenziehung und die kann auch 25 Punkte annehmen je nachdem ob halt die guten oder weniger guten Gene weitergegeben werden.

Vgl
Götz, Kay-Uwe, Rinderzucht Fleckvieh 4, 2018


Lg
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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Hallo,
die Geschwister sind als Kälber vor 10 Monaten typisiert worden. Dann folgte die ZWS im April und im August, bei denen jew. ein punkt Abschreibung abgezogen wurde, oder der GZW gleich blieb. Bei der Dez. ZWS streuten die Abzüge von 0 bis 3 Pkt im GZW. Jetzt meine Frage, wenn alle Vorzeichen bei allen Tieren gleich bleiben (was ja so ist), müsste doch die Veränderung bei allen gleich sein.......
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@ maulwurf74 #
Die Zuchtwerte hätten sich bei den letzten Schätzungen auch schon unterschiedlich entwickeln können.
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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