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Schweine
319 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Schweine
Für Fragen rund um die Schweinehaltung

Wie werden wir es schaffen künftig auch unversehrte Schweine mit Ringelschwänzen zu halten?

@ holzbockjager #
holzbockjager schrieb:

hallo burgilali,
sicher kann du uns erklären was ursächlich dazu führt das sich schweine die schwänze abbeissen
und wie das zu verhindern wäre .
das abbeissen der schwänze habe ich sogar schon bei der freilandhaltung gesehen.

allso vorschläge dazu wie es besser geht!

mfg
michael


Hallo Michael,

es liegt an Dir in Deinem Betrieb eine Schwachstelleanalyse gemeinsam mit Deinem betreuenden Tierarzt durchzuführen. Dazu gibt es Checklisten, die Du abarbeiten kannst. Übrigens, dieses Vorgehen ist auch im Aktionsplan Schwanzkupieren vorgesehen.

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@ burgilali #
Du solltest nicht immer nur kritisiern, hol doch mal Lösungen raus und erzähl mal. Verrate mir die Ursache: Denn Schwanzbeißen gibt es sogar bei den Wildschweinen.
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@ burgilali #
burgilali schrieb:

Wenn Du Deine Frage als Forumthema zur Diskussion stellst, können wir darüber debattieren.

Umweltfreundlicher in den Urlaub fliegen könnten wir z.B.mit synthetisch hergestellten Treibstoffen.
oder mit elektrisch betriebenen Flugzeugen, auch wenn dies noch Zukunftsmusik ist.

Auf einen gravierenden Unterschied möchte ich gerne hinweisen: Autofahren, Fliegen verstößt per se bei bestimmungsgemäßem Gebrauch gegen kein Gesetz.
Das routinemäßige Amputieren von Ferkelschwänzen ohne Nachweis der Unerlässlichkeit ist ein Verstoß gegen das grundsätzliche Amputationsverbot in unserem TierSchG und gegen die RL (EG) 120/2008 der EU.
Weil das Schwanzkupieren ohne Betäubung erfolgt, ist der Ahndungstatbestand der Tierquälerei nach § 17 TierSchG erfüllt. Dass der Eingriff von den Behörden bis jetzt geduldet wird, ändert garnichts daran, dass er rechtswidrig ist. Im Gegenteil; Die Duldung kommt der Beihilfe zu einer rechtswidrigen Tat gleich.


Dann wird's Zeit das ich mich dafür einsetze das es Gesetzt wird dann geht's auch mal gegen die Tierschützer und NOG´s die ja auch nicht auf den Luxus verzichten wollen..
,,Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt, sondern die Fledermaus, Saatkrähe und der Biber" Zitat unseres Bürgermeisters.
Leben und Leben lassen, egal welchen Glauben und Hautfarbe die Menschen haben.
Biomais statt Braugerste und ihr langer energieverlustreicher Weg bis zum Bier.
Welche Vorteile haben Häftlinge ? sie Wissen warum sie eingesperrt sind, Haustiere werden zur Freude des Menschen(Modeerscheinung) in die Welt gesetzt und von diesem eingesperrt.
Fast jeder möchte billig einkaufen aber keiner möchte für denn Superlohn von KiK,Mac Donalds,Amazon,Zalando usw arbeiten.
Mehr Schweine bedeutet nicht automatisch auch mehr Scheine.
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@ 240236 #
240236 schrieb:

Dieses Vertragsverletzungsverfahren beruht auf der Initiative von Provieh. Die EU-Politiker sind die getriebenen unserer NGO`s und Tierschützer.
Warum wird dieses Verfahren nur gegen die Hauptschweineländer verhängt und nicht gegen alle, da man weiß, daß 95% der Schweine in der EU Kupiert werden. Meine Meinung ist: weil das die Zahlungskräftigsten Länder sind und bei der EU aus jeder Lapalie eine Gelddruckmaschine gemacht wird.

Im übrigen hast du geschrieben, daß man nach der Ursache nicht suchen muß, da es ein Einzelbetriebliches Problem ist. Die Grundursache ist bis heute noch nicht bekannt. Es wird rumgeforscht, aber auf einen wirklichen grünen Zweig kommt man nicht.

Jetzt wirst du mit der Aussage kommen -In der Schweiz ist das Kupieren auch verboten-: Das stimmt. Warum sinkt der Eigenversorgungsgrad in der Schweiz immer weiter? Weil durch die niedrige Besatzdichte und dadurch höherer Stallplatzkosten die Rentabilität fehlt. Man kann die Vorschriften immer weiter erhöhen, aber ob es Sinn macht, die Fleischerzeugung in andere Länder zu verlagern, damit wir schön dastehen und sagen: wir haben die EU-Vorgaben erfüllt. Ich habe nichts gegen ein Verbot von Schwänzekupieren, wenn ich für ein Ferkel das doppelte bekomme und ich dadurch die Besatzdicht zu verringern kann.

Wenn für dich die wirtschaftliche Rolle eine untergeordnete Rolle spielt, das kann schon sein. Aber was sagst du, wenn dir dein Arbeitgeber am Monatsende nur noch die hälfte überweist. Wenn du selbstständig bist (was ich ja nicht weiß), dann muß ich dir es sowieso nicht erklären.


Mag sein, dass das Vertragsverletzungsverfahren von 2010 auf eine Initiative von Provieh zurückgeht. Die RL (EG) 120 stammt bereits aus dem Jahre 2008 und ist die rechtliche Grundlage, die insbesondere durch die Mitgliedsstaaten wie Dänemark, die Niederlande und eben Deutschland als die Hauptschweineproduzenten zum damaligen Zeitpunkt verletzt wurde. Das Argument von der Wirtschaftlichkeit mag mich nicht recht zu überzeugen, solange 360€/ha an Flächenprämien bezahlt werden.
Ferner ist Fleisch von Schweinen, die rechtswidrig, also unter den gesetzlichen Haltungsstandards gehalten wurden nicht verkehrsfähig, solange dieser Mangel dem Verbraucher nicht bekannt gemacht wird. Wegen Irreführung des Verbrauchers.
Ist es nicht erbärmlich, dass Tierschützer und NGO´s Politiker dazu drängen müssen für die Einhaltung bestehender Rechtsnormen in der Landwirtschaft zu sorgen?
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@ 240236 #
240236 schrieb:

Du solltest nicht immer nur kritisiern, hol doch mal Lösungen raus und erzähl mal. Verrate mir die Ursache: Denn Schwanzbeißen gibt es sogar bei den Wildschweinen.


In unserem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat steht es Dir frei Dich dafür einzusetzen.
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@ SchweineFranz #
SchweineFranz schrieb:

Dann wird's Zeit das ich mich dafür einsetze das es Gesetzt wird dann geht's auch mal gegen die Tierschützer und NOG´s die ja auch nicht auf den Luxus verzichten wollen..


In unserem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat steht es Dir frei Dich dafür einzusetzen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.12.18 um 19:24 Uhr.
@ burgilali #
Ich habe es schon mal geschrieben: Was hat die Flächenprämie mit Schwanzkupieren zu tun?
Es ist ein Ausgleich für höhere Anforderungen gegenüber der EU. das Stimmt. Dann muß man aber im Gegenzug dem Ackerbauern weniger geben als dem Tierhalter, oder nicht?

Du bist nicht so dumm, daß du nicht weißt wie wirtschaftlich einzelne Produktionszweige sind, nur du möchtest einfach nicht Wahrhaben, daß die bei dieser Preislage in der Fleischtheke nicht möglich ist. Du mußt erst dieses Preisdumping beenden, dann kommt das andere von selbst.

Der Verbraucher täuscht mich auch: vor der Presse redet er, daß er viel mehr für Fleisch ausgeben würde, aber im Gegezug kauft er Sonderangebote.
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@ 240236 #
240236 schrieb:

Du solltest nicht immer nur kritisiern, hol doch mal Lösungen raus und erzähl mal. Verrate mir die Ursache: Denn Schwanzbeißen gibt es sogar bei den Wildschweinen.


Als Kritik werden meine Aussagen leider missverstanden.
Ich habe den Sachverhalt dargestellt, wie er sich aus der Rechtslage ergibt.
Es ist doch sicherlich von Vorteil auf die kommenden Anforderungen des Aktionsplanes "Schwanz kupieren" vorbereitet zu sein.
Es ist ein ernstzunehmendes Thema.
Die ISN informiert bereits über Informationsveranstaltungen zu diesem Thema. NRW hat bereits einen entsprechenden Erlaß herausgebracht.
Vom Schwanzbeißen bei Wildschweinen habe ich auch schon gehört.
Allerdings ist -so weit ich weiß- nicht geklärt, ob es sich tatsächlich um Schwanzbeißen oder nur um das Tail-in-mouth-Verhalten gehandelt hat.
Schwanzbeißen gibt es auch bei Schweinen mit kupierten Schwänzen.
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@ burgilali #
hallo burgilali,
warumm beantwortest du die frage nicht wie das kupieren bzw. schwanzabbeissen zu verhindern ist ?
du greifst all und jeden an das nichts getan wird . allso verbesserungsvorschläge !!!!!
alles andere ist nicht zieführend !!!

aber du möchtest ja kein ziel erreichen sondern mobilmachen gegen ?????????

deine handlungsweise zeut von armut .....
mfg
michael
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@ 240236 #
240236 schrieb:

Ich habe es schon mal geschrieben: Was hat die Flächenprämie mit Schwanzkupieren zu tun?
Es ist ein Ausgleich für höhere Anforderungen gegenüber der EU. das Stimmt. Dann muß man aber im Gegenzug dem Ackerbauern weniger geben als dem Tierhalter, oder nicht?

Du bist nicht so dumm, daß du nicht weißt wie wirtschaftlich einzelne Produktionszweige sind, nur du möchtest einfach nicht Wahrhaben, daß die bei dieser Preislage in der Fleischtheke nicht möglich ist. Du mußt erst dieses Preisdumping beenden, dann kommt das andere von selbst.

Der Verbraucher täuscht mich auch: vor der Presse redet er, daß er viel mehr für Fleisch ausgeben würde, aber im Gegezug kauft er Sonderangebote.


Die Flächenprämien sind ein Ausgleich, weil wir in der EU höhere Tierschutz-, Umweltschutz und Verbraucherschutzstandards haben als außerhalb.
Allerdings müssen diese Standards, z.B. die RL (EG)120/2008 auch eingehalten werden, sonst sind diese Direkthahlungen ungerechtfertigt.
Für Ackerbauern gilt ähnliches.

Wenn Du vom Verbraucher enttäuscht bist, weil er sich durch den Kauf von Sonderangeboten belohnt, so ist das Deine Privatsache.
Die Irreführung= Täuschung des Verbrauchers ist ein Straftatbestand nach dem LFBG.

Stünde in der Fleischtheke z.B. auf dem Päckchen mit Kotelett oder Schweinenacken im Sonderangebot drauf, dass dieses Fleisch von einem Tier stammt, dem als Ferkel ohne Betäubung rechtswidrig der Schwanz kupiert wurde, hätte der Verbraucher eine Information für eine ethische Kaufentscheidung.
Logisch, dass dann weniger Verbraucher zu diesem Sonderangebot greifen würden.
Diese Information steht dem Verbraucher gemäß der Lebensmittelinformationsverordnung der EU zu.


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