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Schweine
319 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Schweine
Für Fragen rund um die Schweinehaltung

Wie werden wir es schaffen künftig auch unversehrte Schweine mit Ringelschwänzen zu halten?

@ holzbockjager #
holzbockjager schrieb:

aha ,
andere sollen monotoring betreiben und trotz einem offenen ausgang
der ergebnisse versucht der all wissende ? ach ja er zitiert ja nur texte anderer !

und nun burgilali vorschläge praktikable lösungen und nicht das geslüze es könnte ja
und und.
bin überigens nur verbraucher falls du die antworten auf deine posts gelesen hättes wüsstest du das,
aber abschreiben ist natürlich eine spitzen leistung.
mfg
michael


Hallo Michael,
stell`Dir bitte mal folgendes vor:

Du stehst an der Frischfleischtheke und an der Rückwand hängt ein Schild da steht folgendes zulesen:
Entsprechend der EU-Lebensmittelinformationsverordnung weisen wir auf Folgendes hin:

Das Fleisch stammt von Schweinen, die in Dänemark geboren wurden,
dort kastriert wurden unter einer in BRD nicht zugelassenen Lokalanästhesie,
denen dort entgegen EU-Recht und ohne Betäubung routinemäßig die Schwänze kupiert und die Eckzähne angeschliffen wurden.

Daneben findest Du Schweinefleisch mit dem Hinweis, dass den Tieren aus deutscher Produktion rechtswidrig und ohne Betäubung routinemäßig die Schwänze kupiert und die Eckzähne angeschliffen wurden,
als Ferkel rechtskonform betäubungslos kastriert wurden

Daneben findest Du höherpreisiges Schweinefleisch mit dem Hinweis auf die deutsche Herkunft
Und den Hinweis, dass die Schweine selbstverständlich nach deutschen Mindestnormen im Tierschutz gehalten wurden.
Und dass das Fleisch unter Verzicht auf die betäubungslose Kastration der Ferkel garantiert ebergeruchsfrei produziert wurde

Welches Fleisch würdest Du wohl kaufen?


0
 
@ Rohana #
Rohana schrieb:

Dass es Zeit kostet ist kein Argument für was genau? Ich mein ja nur, es ist nicht mit "einfach mal dies und jenes" tun getan, und irgendwelche Gesetzestexte à la Burgilali helfen da auch nicht weiter.


Die Gesetze stammen nicht von mir!

Unser Tierschutzgesetz wurde von der demokratisch legitimierten Einrichtung, dem Deutschen Bundestag erlassen und ist für alle Bürger im Geltungsbereich unseres Grundgesetzes gültig.
0
 
@ burgilali #
ich frage dich schon wieder nach Lösungen, nicht nach Gesetzestexten und wer und wie wir dann die Wirtschaftlichkeit auf die Reihe bringen?
1
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 17.12.18 um 18:11 Uhr.
@ burgilali #
hallo ,
zu den belasungen der menschen durch gase sagst du garnichts , ansonsten zitierst du nur was andere geschrieben haben!
wovon hast du wirklich ahnung und kannst durch fachwissen und eingene erfahrung zur erkenntniss-
erwiterung beitragen abschreiben reicht nicht !
hast du jemals tiere gehalten ? texte anderer abschreiben kann jeder !

mfg
michael
0
 
@ burgilali #
hallo,
würde keins im supermarkt kaufen ,da dort einiges nicht deklariert werden muss wie
du ja schon bemerktest . lt deinen aussagen sind ja die betäubungsmittel alle harmlos
keiner weiss ob das wirklich so ist .
mfg
michael
0
 
Dieser Beitrag wurde am 17.12.18 um 17:35 vom Autor gelöscht.
@ burgilali #
burgilali schrieb:

Das Gesetz gibt es als
RICHTLINIE 2008/120/EG DES RATES vom 18. Dezember 2008 über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen
Darin heißt es in Anhang I, Kapitel I, Nr. 8:
"Alle Eingriffe, die nicht therapeutischen oder diagnostischen Zielen oder der Identifizierung der Schweine in Übereinstimmung mit den geltenden Rechtsvorschriften dienen und die zu Beschädigung oder dem Verlust eines empfindlichen Teils des Körpers oder einer Veränderung der Knochenstruktur führen sind verboten. Es gelten folgende Ausnahmen: ...

— ein Kupieren eines Teils des Schwanzes;

Ein Kupieren der Schwänze oder eine Verkleinerung der Eckzähne dürfen nicht routinemäßig und nur dann durchgeführt werden, wenn nachgewiesen werden kann, dass Verletzungen am Gesäuge der Sauen oder an den Ohren anderer Schweine entstanden sind. Bevor solche Eingriffe vorgenommen werden, sind andere Maßnahmen zu treffen, um Schwanzbeißen und andere Verhaltensstörungen zu vermeiden, wobei die Unterbringung und Bestandsdichte zu berücksichtigen sind. Aus diesem Grund müssen ungeeignete Unterbringungsbedingungen oder Haltungsformen geändert werden.


Diese EU- Richtlinie wurde 1972 in nationales Recht umgesetzt im Tierschutzgesetz vom 24.07.1972
Dort heißt es in § 6 Abs. 1 Satz 1:
"Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres."

Der Bundesgesetzgeber hat in Satz 2 die Ausnahmen vom grundsätzlichen Amputationsverbot geregelt:
"Das Verbot gilt nicht, wenn
"... ein Fall des § 5 Abs. 3 Nr. 2 bis 6 vorliegt und der Eingriff im Einzelfall für die vorgesehene Nutzung des Tieres zu dessen Schutz oder zum Schutz anderer Tiere unerläßlich ist."

In § 5 Abs. 3 Nr. 3 heißt es:" Eine Betäubung ist ferner nicht erforderlich, für das Kürzen des Schwanzes von unter 4 Tage alten Ferkeln."

Bereits 2010 hat die EU ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland, die Niederlande und Dänemark eingeleitet wegen des Verstoßes gegen die RL 120/2008.
2018 wurde die Missachtung der RL erneut von EU-Kontrolleuren festgestellt.
Nun haben die Agrarminister der Länder und des Bundes reagiert und den zu Beginn des Threads erwähnten Aktionsplan "Schwanzkupieren" auf den Weg gebracht.


Ein Spötter könnte Dich jetzt fragen, wo Du die 30 Jahre Berufserfahrung verbracht hast?
Er würde Dir damit Unrecht tun, weil Du, ebenso wíe Deine Berufskollegiinnen und-kollegen, den Fake-News des Berufsverbandes auf den Leim gegangen bist.


Ich habe nur eine Frage an Dich.Was bist du von Beruf?
1
 
@ Natur43 #
hallo natur 43,
da wird er dir nie antworten . fragen beantwortet er nie oder mit textzitaten anderer.
er ist halt berufsmeckerer.
mfg
michael
2
 
@ burgilali #
Was bei einem solchen Beispiel der Auszeichnung (hier gesetzeskonform dort nicht gesetzeskonform) passieren würde, wäre sehr interessant.

Ich bin davon überzeugt, dass es nicht lange dauern würde, und es gäbe ein Gerichtsurteil, dass eine solche Auszeichnung diskriminierend und deshalb verboten ist.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Was bei einem solchen Beispiel der Auszeichnung (hier gesetzeskonform dort nicht gesetzeskonform) passieren würde, wäre sehr interessant.

Ich bin davon überzeugt, dass es nicht lange dauern würde, und es gäbe ein Gerichtsurteil, dass eine solche Auszeichnung diskriminierend und deshalb verboten ist.


Eine solche Auszeichnung ist keineswegs diskriminierend, sondern rechtskonform nach der VO(EU)1169/2011, der europäischen Lebensmittelinformationsverordnung.
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