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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Biolandbau und seine Folgen

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Biolandbau und seine Folgen
[www.agrarheute.com]
...wussten wir doch schon
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos

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Applaus!
Ist reine Antroposophen Lobbyarbeit gewesen..
Am besten den Kasten in Dornach wegsprengen.
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Und was ist das Ziel dieser Studie? Doch aic nur, das man die Landwirte spalten bzw gegeneinander aufhetzen will.
Es wird auch in der Landwirtschaft die eierlegende wolmilchsau nicht geben. Und unser wirkliches Problem ist doc nicht der Zwiespalt zwischen bio und konventionell. Der Wirtschaftssektor bauernbashing wird auch bei 100% bio nicht verschwinden.
Aber so gut wie die Stimmungsmache inerhalb der Landwirtschaft funktioniert, brauchen wir uns beim Verbraucher nicht wundern.
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@ nurich #
So negativ würde ich es nicht sehen. Diese Arbeit ist doch der Beweis dafür, dass man alles begründen kann, wenn man sich aus dem Gesamtzusammenhang nur ein Merkmal zur Begründung seiner These vornimmt.

Das beste andere Beispiel ist die unselige Elektromobilität. Kein Kohle- kein Atomstrom aber Millionen Ladestationen. Menschen im Kongo werden "versklavt" Bauern in Chile ruiniert wegen der Rohstoffe für die Akkus. Aber die Flüchtlinge dürfen anschließend hier nicht rein und verrecken vor den Maschinengewehren der "Grenzschützer".
Biolandwirtschaft ist nur als Nischen(hobby)programm für vollgefressene "Erstweltler" anzusehen und hat in der Form langfristig keine Zukunft. Und 80 Mio Deutsche sind gerade mal etwas mehr als 1 % der Weltbevölkerung von der gerade ein paar hundert Mio in Bewegung geraten. Die deutsche (intensive) Landwirtschaft könnte da durchaus mal etwas tun, wenn ihre Funktionäre nicht dauernd auf den Boden ihrer Coktailgläser starren würden, statt mal weiter zu denken.
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@ Varroazuechter #
Ja, wenn das Ergebnis feststeht, ist es kein Problem die passende Studie zu erstellen, deswegen haben wir ja auch unzählige Studien und Gegenstudien, die alle in sich schlüssig sind/erscheinen.
Das ist aber nicht das Problem. Und von der Träumerei, das wir Weltprobleme lösen, bin ich weit entfernt.
Das Bio ein Marketing Instrument ist, um in unserer übersättigt en Gesellschaft bei einer kleinen Gruppe einen künstlichen bedarf zu erzeugen, ist nicht verwerflich. Das macht jeder Automobil oder IT Konzern nicht anders. Das man aber die landwirtschaftsinterne Hetze vorran treibt, und Landwirte sich in ihrem Neid ereifern, sehe ich als schlechtes Vorzeichen.

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@nurich..

vorgefertigte Ergebnisse?
Hier wurde Spitzenforschung betrieben, die in der Nature erschienen ist.

Das ist nicht vergleichbar mit einer Waldorfkinderbuchautorin, die Ihre Meinung zur richtigen Landwirtschaft abgibt.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.12.18 um 11:01 Uhr.
@ Varroazuechter #
Varroazuechter schrieb:
Die deutsche (intensive) Landwirtschaft könnte da durchaus mal etwas tun, wenn ihre Funktionäre nicht dauernd auf den Boden ihrer Coktailgläser starren würden, statt mal weiter zu denken.


Das "einen Schritt weiter denken" muss man aber auf mehreren Ebenen Betreiben.

Dabei geht es nicht nur um Bio vs. Konventionell...., sondern auch wie kann man beide Formen der Landwirtschaft noch fortschrittlicher und ressourcenschonender betreiben.

Gerade im Bereich der konventionellen Landwirtschaft kann es einfach nicht sein, dass jede Form der Gentechnik nicht nur ausgeschlossen, sondern auch massive Hetze dagegen Betrieben wird. Obwohl klar sein muss, dass ein Punkt kommen wird, an dem man sich der Sache nicht mehr verwehren können wird....wann das ist weiß noch niemand, ob in 10, oder erst in 100 Jahren...aber er wird kommen.
Ich konnte in den USA schon die Auswüchse von unbedachten Einsatz genveränderter Früchte sehen. Aber genauso seh ich unser Beispiel, die jährlich auf mind. 30% der Betriebsfläche genveränderten Raps anbauen...und das funktioniert schon lange hervorragend.
Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Herbizide auf der Abschussliste stehen darf man sich derartigen Technologien nicht komplett verschließen. Man muss vorsichtig damit sein...aber für ein Land wie Deutschland, das durch fortschrittliche Denkweise groß geworden ist, ist ein kategorisches NEIN nicht zu akzeptieren. Dabei rede ich nicht von neuartigen Technologien wie CRISPR CAS, denen auch ich enorm skeptisch gegenüber stehe.

Natürlich ist hier bedingt durch mediale Hetze das Kind schon wieder vor langer Zeit in den Brunnen gefallen...und jede Art der Genveränderung wird als Werk des Teufels gesehen.
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Naja... wenn sich die Verbände die Studie im Januar/Februar mal angesehen haben, dann wird man bestimmt wieder mal einige Fehler in der Rechnung finden, die die Kernaussage relativieren... Wurde da der billige Industriekohlestrom für die N Gewinnung berücksichtigt? Die Kosten für Klärwerke und Grundwasseraufbereitung? Ich bin mir sicher, da sind einige dicke Brocken unter den Tisch gefallen...
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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@ StefanS #
Normal sag ich dazu ja nichts mehr, da wir ja aber praktisch Nachbarn sind auf der Landkarte, muss ich dann doch....

Ich denke so lange man das GVO Zeug nicht auf dem eigenen (nicht Pachtfläche!!) Acker einsperren kann, gehört das absolut verboten. Man kann sich als Landwirt nicht aktiv dagegen entscheiden, wenn der Nachbar das anbauen will und in der Natur bleibts halt auch nicht da wo es gedrillt wurde...
Wenn es statt der unsinnigen "GVO frei" Banner (das sollte nämlich der Standard sein) eine Zeichnungspflicht geben würde bei Produkten mit GVO, dann könnte und würde der Verbraucher das Zeug im Regal vergammeln lassen und wir könnten uns die langatmige Diskussion darüber sauber sparen.
Ich verstehe die Argumente der Pro GVO Jungs - aber wie die Geschichte zeigt (GVO Baby, Atombombe, Katzenvideos), gibt es immer irgend einen Volldeppen, der aus grundsätzlich sinnvollen Erfindungen und Werkzeugen das schlechtest mögliche raus holt....
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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@ Darky #
Darky schrieb:

Normal sag ich dazu ja nichts mehr, da wir ja aber praktisch Nachbarn sind auf der Landkarte, muss ich dann doch....

Ich denke so lange man das GVO Zeug nicht auf dem eigenen (nicht Pachtfläche!!) Acker einsperren kann, gehört das absolut verboten. Man kann sich als Landwirt nicht aktiv dagegen entscheiden, wenn der Nachbar das anbauen will und in der Natur bleibts halt auch nicht da wo es gedrillt wurde...
Wenn es statt der unsinnigen "GVO frei" Banner (das sollte nämlich der Standard sein) eine Zeichnungspflicht geben würde bei Produkten mit GVO, dann könnte und würde der Verbraucher das Zeug im Regal vergammeln lassen und wir könnten uns die langatmige Diskussion darüber sauber sparen.
Ich verstehe die Argumente der Pro GVO Jungs - aber wie die Geschichte zeigt (GVO Baby, Atombombe, Katzenvideos), gibt es immer irgend einen Volldeppen, der aus grundsätzlich sinnvollen Erfindungen und Werkzeugen das schlechtest mögliche raus holt....


Grundsätzlich will und kann ich deinen Beitrag in Teilen nicht widersprechen.

Dennoch:

a) von mir war von einer vorsichtigen und bedachten herangehensweise die Rede. Das schließt die unten angeführten "Horrorszenarien" aus. Klar, jede neue Technologie birgt ein Risiko für (großen) Missbrauch..., aber eben auch neue Chancen. Und in Zeiten in denen Ressourcenverbrauch eines der Schlagwörter in den Medien ist, darf man sich der besten Möglichkeit Ressourcen zu sparen nicht verschließen.
In Ländern wie Kanada steht der Anbau von GMO an der Tagesordnung, seit Jahrzehnten. Da gab es keine wirklichen Probleme mit Missbrauch. Nur weil man den Anbau erlaubt, verteilt man ja keinen Freifahrschein an den Genen herumzuspielen wie man gerade will.

b) klar würde sich der Verbraucher erstmal dagegen verwehren. Aber auch nur, weil er nichts darüber weiß, außer die Hetzpropaganda von Grünen und co. Wie soll sich so auch ein neutrales Bild beim Verbraucher einstellen? Und das Verständnis für Tiefergehende zusammenhänge darf man ohnehin nicht erwarten.

Versteht mich nicht falsch Leute. Passend zu diesem Thread kann ich nur sagen, dass ich mittlerweile großer Sympathisant der Bioschiene bin...., aber gleichzeitig hab ich ne wissenschaftliche, akademische Ausbildung genossen. Alleine das verbietet es, sich neuen Technologien zu verschließen. Gleichzeitig verlangt es aber, wie schon gesagt, sich sorgfältig mit Pro und Contras auseinanderzusetzen. Aber das sollte eigentlich seit dem Zeitalter der Aufklärung standard sein für einen Bürger der über Baumschulniveau herausgekommen ist.

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