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Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Biolandbau und seine Folgen

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.01.19 um 21:11 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Dann hast du nicht verstanden, dass Fleischverzehr und Weltbevölkerung zwei Parameter sind, die in die Studie als Voraussetzung eingegangen sind. Wenn man diese ändert, kommen natürlich andere Ergebnisse heraus.

Die "Vorraussetzung" der Studie ,
(damit meintest du wohl die Annahme der Studie,)
ist
eine fixe Ertragsmenge. Die Aussagen(der Studie) beziehen sich auf einen Vergleich zwischen Konvi und Bio bezogen auf die Umweltfolgen je Ertragseinheit. Fix ist die Bezugsgröße Ertragsmenge , also z.B. eine Tonne Erbsen oder eine Tonne Weizen. Die Aussagen der Studie bezüglich der Umweltfolgen beziehen sich also auf z.B. eine Tonne Weizen. Die ermittelten Folgen sind also unabhängig vom Umfang der Ausdehnung des Biolandbaus und unabhängig vom globalen Gesamtkonsum/Größe der Weltbevölkerung ermittelt, eben je Einheit Ertrag . Das heißt nichts anderes als: Je mehr Biolandbau desto größer die Umweltfolgen.
Zum Fleischverzehr macht die Studie eine Vergleichbare Aussage je Einheit tierisches Produkt, die eine Einheit Bedarf an pflanzlichen Ertag hat.

Die Aussage zum Nachteil des Biolandbaues beziehen sich in der Studie also nicht auf eine angenommene Höhe des Fleischverzehr und eine bestimmte angenommene Größe der Weltbevölkerung.
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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@ karlo #
Nunja,
da steht deine Aussage ja im Widerspruch zur Studie.
„Die stärkere Landnutzung im ökologischen Landbau führt indirekt durch Abholzung zu höheren Kohlendioxid-Emissionen.“

Ich habe ja nicht nur diese Studie gelesen sondern auch andere Meldungen. Und trotz weit verbreiteten konventionellen Landbau wird auch abgeholzt. Also konventioneller Anbau schützt offenbar weltweit nicht vor Abholzung.
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@ karlo #
Die "Vorraussetzung" der Studie ,
(damit meintest du wohl die Annahme der Studie,)
ist
eine fixe Ertragsmenge. Die Aussagen(der Studie) beziehen sich auf einen Vergleich zwischen Konvi und Bio bezogen auf die Umweltfolgen je Ertragseinheit. Fix ist die Bezugsgröße Ertragsmenge , also z.B. eine Tonne Erbsen oder eine Tonne Weizen. Die Aussagen der Studie bezüglich der Umweltfolgen beziehen sich also auf z.B. eine Tonne Weizen. Die ermittelten Folgen sind also unabhängig vom Umfang der Ausdehnung des Biolandbaus und unabhängig vom globalen Gesamtkonsum/Größe der Weltbevölkerung ermittelt, eben je Einheit Ertrag . Das heißt nichts anderes als: Je mehr Biolandbau desto größer die Umweltfolgen.
Zum Fleischverzehr macht die Studie eine Vergleichbare Aussage je Einheit tierisches Produkt, die eine Einheit Bedarf an pflanzlichen Ertag hat.

Die Aussage zum Nachteil des Biolandbaues beziehen sich in der Studie also nicht auf eine angenommene Höhe des Fleischverzehr und eine bestimmte angenommene Größe der Weltbevölkerung.

Dann denke mal selber nach:
Ja, es ist pro Ertragseinheit berechnet. Aber die Folgerungen der Studie ist von der Weltbevölkerung und deren Ernährungsgewohnheiten abhängig, weil beides auf die benötigte Menge an Nahrungsmittel Einfluss hat. Aber nur aus der benötigten Nahrungsmittelmenge kann man errechnen, welchen Flächenbedarf man hätte. Würde die Studie davon ausgehen, dass die Weltbevölkerung durch eine Seuche auf 1 Mrd. Menschen verringert würde, wären die Ergebnisse der Studie (mehr Abholzung) vollkommen obsolet, weil die Nahrung gar nicht mehr benötigt wurde.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Ich habe ja nicht nur diese Studie gelesen sondern auch andere Meldungen. Und trotz weit verbreiteten konventionellen Landbau wird auch abgeholzt. Also konventioneller Anbau schützt offenbar weltweit nicht vor Abholzung.

Hauptfaktor für Abholzung ist wohl die wachsende Bevölkerung. Gefolgt von Zunahme an Bioenergie und veränderten Verzehrsgewohnheiten. Das bisschen Bio in der EU ist da ein nicht so großer Faktor. Wichtig ist doch das der Biowahnsinn nicht an Bedeutung gewinnt. Aber zweifellos nicht die einzige Baustelle für umweltfreundliche Zukunftskonzepte.
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.01.19 um 15:27 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Dann denke mal selber nach:
Ja, es ist pro Ertragseinheit berechnet. Aber die Folgerungen der Studie ist von der Weltbevölkerung und deren Ernährungsgewohnheiten abhängig, weil beides auf die benötigte Menge an Nahrungsmittel Einfluss hat. Aber nur aus der benötigten Nahrungsmittelmenge kann man errechnen, welchen Flächenbedarf man hätte. Würde die Studie davon ausgehen, dass die Weltbevölkerung durch eine Seuche auf 1 Mrd. Menschen verringert würde, wären die Ergebnisse der Studie (mehr Abholzung) vollkommen obsolet, weil die Nahrung gar nicht mehr benötigt wurde.

Die Formulierung "Abholzung" wäre zwar bei schnell sinkender Weltbevölkerung nicht passend, müsste dann vielleicht heißen "weniger Renaturierungsfläche" oder so, die inhaltliche Aussage der Studie tangiert das allerdings nicht.
Tatsächlich dürfte die Studie mit ihrer Linearen Annahme nicht korrekt sein. Negative Umwelteinflüsse beeinflussen ja das Klima , und das in der Summe vermutlich eher negativ für den Ertrag der ldw. Fläche. Das kann man der Studie als Makel anlasten, bei den aktuellen und absehbaren Nachfrage-Entwicklungen für Feldfrüchte aber mit zunehmender nachteiliger Bedeutung.
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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@ Distelbauer #
Distelbauer schrieb:

So schlecht sei Bio nicht. Im Gegenteil
https://www.medizinfuchs.de/blog/leben/ernaehrung-erholung-fitness/bio-ernaehrung-fuer-gesundheit-und-umwelt/?pid=777

Schau doch mal auf das Thema , also besagte Studie. Es geht doch genau um die nicht genügend Ganzheitliche Betrachtung solcher wie von dir benannten Berichte.
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.01.19 um 19:30 Uhr.
@ karlo #
Naja #Karlo . Das war etwas provokativ von mir gemeint. Ein Übel der heutigen Zeit wohl. Nur ein Beispiel: Jahrtausende galt das Pferd als Das VerkehrsMittel Nr.1. Heute, nach ein paar Jahrzehnten Verbrennermotoren ist das Pferd plötzlich, wie so Vieles am Klimawandel beteiligt. Was ist ganzheitlich???

Gruss DB
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@ karlo #
Hauptfaktor für Abholzung ist wohl die wachsende Bevölkerung. Gefolgt von Zunahme an Bioenergie und veränderten Verzehrsgewohnheiten. Das bisschen Bio in der EU ist da ein nicht so großer Faktor. Wichtig ist doch das der Biowahnsinn nicht an Bedeutung gewinnt. Aber zweifellos nicht die einzige Baustelle für umweltfreundliche Zukunftskonzepte.

Nicht alles, was Bio ist, ist aber Biowahnsinn. Die Ansätze, die Ideen, die durch den Bioanbau neu oder erneut aufgekommen sind, sind bedenkenswert!
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