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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
1274 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Biolandbau und seine Folgen

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@Darky

Rechne doch mal den Verschleiß an Polen und Rumänen bei der Bio-Landwirtschaft mit ein?
Zählt das nicht?
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@ Staudenbauer #
Wo lebst du denn?? Mittlerweile kommen die konvi Kollegen zu den Bio Betrieben, weil sie sich moderne mechanische Methoden der Beikrautbekämpfung anschauen wollen... Und wenn wir von Erdbeer und Spargelernte usw reden, da gibt sichs nix mit FremdAK Einsatz...
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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@ Varroazuechter #
[quote]Varroazuechter schrieb:

Biolandwirtschaft ist nur als Nischen(hobby)programm für vollgefressene "Erstweltler" anzusehen und hat in der Form langfristig keine Zukunft. Und 80 Mio Deutsche sind gerade mal etwas mehr als 1 % der Weltbevölkerung von der gerade ein paar hundert Mio in Bewegung geraten.

Laut Weltagrarbericht stammen ca. 75 % der weltweit erzeugten Lebensmittel von Kleinbetrieben, die weder chem. Pflanzenschutz noch Mineraldünger verwenden. Es würde sich lohnen, darüber nachzudenken, welche Folgen es hätte, wenn alle diese Betriebe soviel Agrarchemie und Fremdenergie verbrauchen würden, wie unsere "fortschrittliche" Landwirtschaft.
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Die Konvi Betriebe gehen zu den Biobetrieben weil immer mehr Mittel verboten werden.
Irgendwie muss man ja das Unkraut weg bekommen.
Nur wie man das Greening im Frühjahr ohne Abspritzen weg bekommen soll, das wird noch interessant!! Das geht auf gewissen Standorten nicht nur mit Bodenbearbeitung.

Das andere ist aber auch, wenn alle Bio machen dann verfällt der komplette Preis.
Die meisten Betriebe die jetzt umstellen, tun es nur wegen dem Geld (Prämie) die sie zusätzlich bekommen.

Und zum anderen beschweren sich dann die Imker wenn es immer weniger, oder gar keinen Raps mehr gibt. Den Bioraps werden wohl sehr wenige anbauen!!
Alternative wird dann Mais angebaut und von dem werden keine Bienen satt!!!
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@ Miche #
Der Weltagrarbericht hilft da nicht weiter. Es dürfte jedem klar sein, dass Mobutu in Swahililand einen Zwangsbiobetrieb auf seinen 1,5 ha Land hat. Zu was anderem fehlt ihm jegliche Möglichkeit. Zudem wird ihm das auch noch streitig gemacht, weil er seine zwei Hühner auf dem Markt nicht los wird, weil dort der Müll aus der EU-Überschussproduktion verschleudert wird.
"BIO" in dem Sinne von freiwilligem Verzicht auf KONVI gibts nur in der ersten Welt,
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@ StefanS #
Im Prinzip hast du Recht. Wenn aber wie bisher auf Teufel komm raus die Gentechnik, ohne Beachtung der langfristigen Auswirkungen ausschließlich zum Wohle der Aktienkurse von Monsanto & Co. gehen, gibt es berechtigten Anlass zur Skepsis.
Auf der anderen Seite gibt es nicht unbedingt einen Anlass, bedingungslos Studien von Wissenschaftlern zu trauen, von Politikern gar nicht zu reden. Dies alleine hat ja schon für sich zu einer überwiegenden Ablehnung der "Gentechnik" geführt.
Bis jetzt jedenfalls besteht überwiegend die Überzeugung, dass man den Teufel durch Belzebub austreiben will.
Mein Nachbar wird also weiter den Kartoffelbauern gegenüber boykottieren, weil er alle Nasenlang seine Kartoffeln gegen Krautfäule spritzt und PSM und Gentechnik sind genauso tödlich wie "Atomstrom".
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@ Varroazuechter #
...damit führst du doch selbst einen hervorragenden Grund an, warum auch mehr Fläche Bio sein kann. Das was hier zu viel produziert wird, macht hier die Artenvielfalt kaputt und bereitet in der dritten Welt noch soziale+ökonomische Probleme....
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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@ Darky #
Darky schrieb:

Naja... wenn sich die Verbände die Studie im Januar/Februar mal angesehen haben, dann wird man bestimmt wieder mal einige Fehler in der Rechnung finden, die die Kernaussage relativieren... Wurde da der billige Industriekohlestrom für die N Gewinnung berücksichtigt? Die Kosten für Klärwerke und Grundwasseraufbereitung? Ich bin mir sicher, da sind einige dicke Brocken unter den Tisch gefallen...

Was die N-Gewinnung betrifft, die Frage ist doch setzen wir synthetischen Mineraldünger ein oder verzichten auf Ertrag ? Mineraldüngereinsatz bedeutet nicht grundsätzlich, sich nicht zu bemühen vermeidbare Verluste klein zu halten. Mineraldünger kann man auch mit Windkraft-Strom produzieren. Der erste N-Dünger wurde mit Wasserkraft erstellt.Wo steht, dass im Konvi-Bereich alles gut läüft und nicht verbessert werden muß, und dass dieses nichts kostet ?
Natürlich belastet die heutige Energieerzeugung und hohe Nährstofffrachten für hohe Erträge auch die Umwelt, aber wie sehen die Alternativen aus. Die Studie betrachtet ja nur Ergebnisse mit einem "erforderlichen" Ertrag. Also mit Kompensationsfolgen.
Zu "Kosten der Klärwerke" meintest du bitte was ? Das Klärwerke billiger arbeiten wenn Klärschlamm deponiert werden muß wegen flächendeckender Bioproduktion ?
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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@ Darky #
Darky schrieb:

...damit führst du doch selbst einen hervorragenden Grund an, warum auch mehr Fläche Bio sein kann. Das was hier zu viel produziert wird, macht hier die Artenvielfalt kaputt und bereitet in der dritten Welt noch soziale+ökonomische Probleme....

Hier wird zu viel (auf der Fläche) produziert ? Dazu habe ich von der DLG ganz andere Ergebnisse. wenn man es auf ha, nicht auf Tonnen oder Euro bilanziert.
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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@ Staudenbauer #
Staudenbauer schrieb:

Applaus!
Ist reine Antroposophen Lobbyarbeit gewesen..
Am besten den Kasten in Dornach wegsprengen.

... so sieht also dein Beitrag zu inhaltlicher Auseinandersetzung aus
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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