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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Biolandbau und seine Folgen

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Zitat .. Seehofer: "Wir sind die Guten"
Staudenbauer zu den Antroposophen Bios: "Ihr seid die Dummen"
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@ Varroazuechter #
Varroazuechter schrieb:

Der Weltagrarbericht hilft da nicht weiter. Es dürfte jedem klar sein, dass Mobutu in Swahililand einen Zwangsbiobetrieb auf seinen 1,5 ha Land hat. Zu was anderem fehlt ihm jegliche Möglichkeit. Zudem wird ihm das auch noch streitig gemacht, weil er seine zwei Hühner auf dem Markt nicht los wird, weil dort der Müll aus der EU-Überschussproduktion verschleudert wird.
"BIO" in dem Sinne von freiwilligem Verzicht auf KONVI gibts nur in der ersten Welt,


Unabhängig davon, aus welchen Gründen diese Betriebe Bio machen, bleibt doch die Tatsache, daß sie 3/4 der Welternährung sichern, und das ohne Risiken und Nebenwirkungen der Agrarchemie. Daß die dortigen Märkte mit "Müll aus der EU-Überschussproduktion" gestört werden, spricht auch nicht gerade für unsere Art der Produktion.
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@ altilla #
[quote]altilla schrieb:

Es steht nur drin, dass Bio dann in die falsche Richtung geht, wenn man die Annahmen annimmt! Das ist aber ein wesentlicher Unterschied.
Und eine der Annahmen ist halt, dass sich die Essgewohnheiten nicht ändern bzw. sich noch weiter richtung tierischer Produkte verschieben.

Da BioFleisch wesentlich teuerer in der Herstellung ist, kann man ziemlich sicher davon ausgehen, daß sich die Essgewohnheiten ändern würden. Man würde erstens weniger wegwerfen und zweitens die Protionen kleiner machen und drittens auf Weltmarktexporte verzichten. Wenn der Braten halb so groß ist, und es dazu 2 oder 3 Knödel gibt, wird noch lange niemand vor Entkräftung sterben.
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@ Miche #
Da BioFleisch wesentlich teuerer in der Herstellung ist, kann man ziemlich sicher davon ausgehen, daß sich die Essgewohnheiten ändern würden. Man würde erstens weniger wegwerfen und zweitens die Protionen kleiner machen und drittens auf Weltmarktexporte verzichten. Wenn der Braten halb so groß ist, und es dazu 2 oder 3 Knödel gibt, wird noch lange niemand vor Entkräftung sterben.

Aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass das die deutsche Bevölkerung hinnehmen würde???? Eine Regierung, die so was beschliessen würde, wäre innerhalb von 2 Monaten aus der Regierung demonstriert.

Der aktuelle Marktanteil der Bioprodukte zeigt doch deutlich, wie die Stimmungslage in Deutschland ist.
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@ karlo #
karlo schrieb:

[www.agrarheute.com]
...wussten wir doch schon

Man darf Bio nicht nur schlecht reden,hat schon auch sein gutes fürs Klima,aber eben nicht nur gutes,wie die Studie eben zeigt.Aber da ist doch mit allen so,alleine der Klimaschutz unserer Regierung,die Autoindustrie darf machen was sie will,in der Zeitung stand,daß es einen Boom bei Kreuzfahrten gibt,nebenbei wollen wir Flughäfen ausbauen,bzw Neubauen,weil der Luftverkehr stetig zunimmt,usw.
Wo sind da die GRÜNEN,bzw die 20 % die diese Idioten wählen.Sind meist nur Pharisäer,meinen,wenn sie grün wählen,und ab und zu günstige Biolebensmittel kaufen,dann kann man Fliegen und Kreuzfahrten,SUV fahren wie man will,man tut ja was fürs Klima.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 30.12.18 um 21:11 Uhr.
@ Miche #
Miche schrieb:



Da BioFleisch wesentlich teuerer in der Herstellung ist, kann man ziemlich sicher davon ausgehen, daß sich die Essgewohnheiten ändern würden. Man würde erstens weniger wegwerfen und zweitens die Protionen kleiner machen und drittens auf Weltmarktexporte verzichten. Wenn der Braten halb so groß ist, und es dazu 2 oder 3 Knödel gibt, wird noch lange niemand vor Entkräftung sterben.

Das wird nicht funktionieren , da Bio nicht zwingend notwendig ist , man nehmen aus allen das Optimum und zack und hat eine Landwirtschaft nach , ich nenn es mal, "Gute landwirtschaftliche Praxis" eine konventionelle Landwirtschaft eben nach guter fachlichen Praxis. Diese wandelt sich immer, verändert sich, passt sich an. Vergleich doch mal , geh 20Jahre zurück. Bio setzt da immer wieder was drauf , so dass es immer zwei verschiedene Preise geben wird.
Eine Gesetzliche Verpflichtung hin zu Bio , auf eine Einheit ? Wo soll die Einheit liegen ?
z.B. Weideschuß und Schlachtbox ? Demeter? Bioland oder Eu-Bio? EM? Homöopathie? Gesetzlich vorschreiben ?
Du wirst feststellen dass dieser Traum von Einheit , sich nur nach einem Krieg oder Naturkaterstrophe verwirklichen lässt , gut das System der guten alten DDR würde auch funktionieren . Aber und jetzt das Aber , es würde sich immer in Richtung "Gute landwirtschaftliche Praxis" entwickeln aber niemals in Richtung BIO so wie es heute bei uns bekannt ist , üppige Verdienste der Landwirte , für irgendeinen BIO Firlefanz gäbe es natürlich nicht. Auch wenn der Braten halb so groß und 2Knödel drauf wären.
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


Bauernstolz; ein niedriger Stolz, welcher sich auf nichtswürdige Dinge gründet, und welcher sich niedriger, verächtlicher Mittel zu seiner Befriedigung bedient. Qelle unbekannt

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.

Arthur Schopenhauer
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@ altilla #
altilla schrieb:

Aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass das die deutsche Bevölkerung hinnehmen würde???? Eine Regierung, die so was beschliessen würde, wäre innerhalb von 2 Monaten aus der Regierung demonstriert.

Der aktuelle Marktanteil der Bioprodukte zeigt doch deutlich, wie die Stimmungslage in Deutschland ist.

Die Frage war, ob sich die Essgewohnheiten ändern würden wenn es mehr Bio gäbe. Der Bio anteil wächst auch ohne Beschluss der Regierung. Die aus ökologischen Gründen erforderlichen Auflagen bewegen auch die konv. Landwirtschaft in Richtung bio, der Unterschied ist, daß die einen per Auflagen bewegt werden und die anderen per Förderung. Der geringe Marktanteil ist sicher auch daurch bedingt, daß neben jedem Bioprodukt im Regal 10 zu billige konventionelle Produkte liegen. Wäre die Stimmungslage der Verbraucher allein entscheidend, hätten wir auch heute noch Autos ohne Sicherheitsgurt und Katalysator und wir würden unseren Müll einfach in die Wälder kippen.
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@ Miche #
Miche schrieb:

Die Frage war, ob sich die Essgewohnheiten ändern würden wenn es mehr Bio gäbe. Der Bio anteil wächst auch ohne Beschluss der Regierung. Die aus ökologischen Gründen erforderlichen Auflagen bewegen auch die konv. Landwirtschaft in Richtung bio, der Unterschied ist, daß die einen per Auflagen bewegt werden und die anderen per Förderung. Der geringe Marktanteil ist sicher auch daurch bedingt, daß neben jedem Bioprodukt im Regal 10 zu billige konventionelle Produkte liegen. Wäre die Stimmungslage der Verbraucher allein entscheidend, hätten wir auch heute noch Autos ohne Sicherheitsgurt und Katalysator und wir würden unseren Müll einfach in die Wälder kippen.

Preis Masthähnchen tiefgekühlt ca.1200g konv. 2,99€ / das Stück Masthähnchen konv. mit Tierschutzlabel, ohne GVO , regional und frisch vom Hofladen 7,50€ pro Stück, also genau die an die aus ökologischen Gründen erforderlichen Auflagen angepasste konv. Landwirtschaft . und dann das BIO Hähnchen, trotz erheblichen Förderungen, das Stück für 27,-€ , gut man kann es im Angebot auch etwas Billiger ergattern 22,-€ z.B., aber welcher preis wäre nun vorstellbar ? Ist zustand , die Hähnchen für 7,5€ finden wenige Käufer , wenn es daneben die für 2,99€ gibt , es müssten also alle Hähnchen exakt 27,-€ kosten
Merkst was?
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


Bauernstolz; ein niedriger Stolz, welcher sich auf nichtswürdige Dinge gründet, und welcher sich niedriger, verächtlicher Mittel zu seiner Befriedigung bedient. Qelle unbekannt

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.

Arthur Schopenhauer
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Warum zerfleischt ihr euch denn schon wieder? Das Forum macht wirklich keinen Spaß mehr. Warum nicht beide Seiten Leben lassen? Jedes System hat eben seine Vor - und Nachteile. Heute kann der Kunde selbst entscheiden ob er Bio oder Konvi kauft, beim Metzger oder super günstig im Discounter, Gentechnikfrei oder - verändert, Vegan oder nur tierische Produkte. Ist doch nicht so al wenn es keine Alternative zur eigenen Gewohnheit gibt.

Ist doch in der Industrie nichts anderes, jeder spricht über Elektroautos aber die wenigsten können oder wollen sich eines leisten. Auch hat das E-Fahrzeug nicht nur Vorteile sondern eben auch Nachteile. Warum muss man einen Kollegen kritisieren nur weil er es auf eine andere Käuferschicht abgesehen hat? Ist doch alles in Ordnung.

Nehmt euch alle mal ein wenig zusammen. Es kann doch nicht sein, dass wir uns in der Öffentlichkeit so zum Affen machen. Ein wenig mehr Selbstvertrauen beim eigenen System würde machen hier nicht schaden.
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@ Doptrebo90 #
Zerfleischen ? die Rahmenbedingungen , die für die einzelnen Fraktionen gelten sind veränderbar, eben durch Politik , durch öffentliche Meinung , letzlich durch Diskurs. Gut man muss sich am Diskurs nicht beteiligen , jeden seine eigene Angelegenheit , aber anderen den Diskurs zu untersagen wollen ist schon sehr seltsam.

Man könnte ja wieder übers Wetter diskutieren, über Felgenfarbe , oder über Flüchtlinge , in diesem Faden geht es aber eben gerade mal um "Biolandbau und seine Folgen".
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


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