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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

biolandbau-manche-bekommen-fracksausen-5507

@ luxnigra #
luxnigra schrieb:

Das wurde auch schon prophezeit bei der Legehennenverordnung.

Ich stelle fest: So mancher Quereinsteiger hällt mit Freude und Profit wieder Hühner. Der lokale Kunde weis es zu schätzen.

Das erschwerte Bauen hier zulande hält die Eierpreise grad hoch. Glaubst du nicht, dass das nur vorübergehend so ist ? Die ausländische Nachfrage nach Stalleinrichtung ist enorm. Außerhalb der EU meist Käfige.

Die Freude der Halter von Hühnern ist dennoch berechtigt. Wer den Anteil an Eigenkapital am neuen Hühnerstall jetzt schnell steigert ist gut gerüstet für die Zukunft. Gilt aber für Bio und Konvi.
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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@ Doptrebo90 #
Doptrebo90 schrieb:

Sehe ich ähnlich! Der Öko Anteil bei Milch ist deutlich höher als 10%. Viele wollten eben umstellen - können aber nicht weil der Markt voll ist. Das ist eben Marktwirtschaft. Warum die Preise ruinieren lassen weil ein paar Betriebe umstellen wollen? Man hätte wirklich lange genug auf den Zug aufsprigen können.


aber im konventionellen ist es eine Katastrophe, wenn nicht auch beim letzten Hobbyhalter die Milch abgeholt wird.
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@ derDrohn #
derDrohn schrieb:

[www.meine-milch.de]

Vollkommen OT?

Der Drohn



Ist das deine Quelle? Milchexporte waren, in meiner Region, nach Italien schon vor 40 Jahren üblich.
Hier kannst nochmals wegen Überdosierungvon Alba nachfragen.
Ach Drohn
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@ Josef8 #
Josef8 schrieb:

genau, und mit der restlichen Übermilch verunreinigen und panschen sie unsere gute konventionelle Milch


Mancher kapiert es nie. Es gibt keine Bio-Übermilch, weil eben nicht mehr produziert wird, als der Markt vertragen kann, ohne daß die Preise zusammenbrechen. Du kannst auch von deiner "guten konventionellen Milch" schwärmen solange du lustig bist. Entscheidend ist, zu welchem Preis sie verkauft werden kann.
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@ nurich #
nurich schrieb:

aber im konventionellen ist es eine Katastrophe, wenn nicht auch beim letzten Hobbyhalter die Milch abgeholt wird.


Natürlich kann man im konventionellen Bereich nicht einfach bei einem Teil der Bauern die Milch nicht abholen um den Markt stabil zu halten. Aber man könnte bei allen 5% weniger abholen. Doch gibt es immer noch genügend Experten in Politik und Berufsstand, die den Bauern erklären, eine Mengenreduzierung würde nichts bringen. Noch schlimmer finde ich daß die Bauern das glauben.
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@ fritzle #
fritzle schrieb:

Ist das deine Quelle? Milchexporte waren, in meiner Region, nach Italien schon vor 40 Jahren üblich.
Hier kannst nochmals wegen Überdosierungvon Alba nachfragen.
Ach Drohn


Man kann auch nicht Milchexporte innerhalb der EU mit Weltmarktexporten gleichsetzen. Nach einer Studie der Uni Kassel wurden 2015 70% der Käseexporte in Drittländer zu Preisen unter 4.- Euro getätigt. Wo soll dabei ein vernünftiger Milchpreis zustande kommen ?
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@ Miche #
1. Daß zur Zeit keine neuen Umsteller aufgenommen werden, liegt daran, daß infolge der Milchkrise 2015-2016 mehr Bauern auf Bio umstellen wollten, als der Markt aufnehmen kann. Also kein "Offenbarungseid" des Ökolandbaues, sondern des konventionellen Milchmarktes.
2. Der Absatz von Biomilchprodukten steigt regelmässig im 2stelligen Prozentbereich jährlich.
3. Es ist ein Zeichen dafür, daß im Ökobereich der Markt funktioniert, wenn die Molkereien nur soviele Neuumsteller unter Vertrag nehmen, wie sie auch Milch vermarkten können, ohne daß der Preis zusammenbricht. Sollen die Ökomolkereien etwa wie die konventionellen arbeiten und einfach jede Menge annehmen und dann zu Schleuderpreisen auf Kosten der Bauern verkaufen?
4. Gerade das war meine ursprüngliche Aussage, daß es eben kein Wunder ist, daß der Ökomilchpreis nicht zusammenbricht, sondern auf einer verantwortliche Mengenpolitik beruht, was auch im konv. Milchmarkt wünschenswert wäre.

1/2. Wir hatten mal das Ziel 2020 etwa 20 % Ökolandbau zu haben, den Absatz wird die Politik ja wohl kaum verringert haben. Also war entweder das Ziel Augenwischerei oder man wollte die Landwirte sehenden Auges in den Ökolandbau treiben und damit in eine wirtschaftliche schlechte Lage, wenn sie nicht entsprechend vermarkten können.
3/4. Nein, es ist eben nicht der Beweis, dass der Markt funktioniert, sondern nur, dass die Molkereien Mengenregulierungen machen. Was bei konventioneller Milch niemand machen will. Mit verantwortlicher Mengenpolitik hat das nur ganz am Rande was zu tun. Denn die Biomilch, die nicht vermarktet werden kann, wird teilweise erzeugt und die politisch gewünschte Umstellung kann nicht stattfinden.
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@ luxnigra #
Rechnen kanns du auch nicht: würden alle auf Biomilch umsteigen so hätte das eine Verknappung und eine Stabilisierung des gesamten Milchmarktes zur Folge.

Von den anderen Folgenkossten der konventionellen Milchproduktion in einer konventionellen, pestizidgestützten Landwirtschaft will ich gar nicht reden.

Und die Träume der Grünen wären erfüllt: Biomilch zum konventionellen Preis!
Warum kapiert hier von den Lautsprechern keiner, dass man den Markt von der Nachfrage her aufrollen muss. Die Wartelisten der Molkereien sagen doch gerade das aus. Das Angebot könnte schneller wachsen als die Nachfrage wächst.
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@ luxnigra #
Das wurde auch schon prophezeit bei der Legehennenverordnung.

Ich stelle fest: So mancher Quereinsteiger hällt mit Freude und Profit wieder Hühner. Der lokale Kunde weis es zu schätzen.

Schau dir die Statistik mal genau an: in Europa leben über 50 % der Legehennen in ausgestalteten Käfigen, viele der Eier gehen in die Verarbeitung. In Deutschland haben wir weitgehend Bio-, Bodenhaltung und Freilandhaltung für Schaleneier. Und einen Selbstversorgungsgrad von unter 60 %
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@ Miche #
Mancher kapiert es nie. Es gibt keine Bio-Übermilch, weil eben nicht mehr produziert wird, als der Markt vertragen kann, ohne daß die Preise zusammenbrechen. Du kannst auch von deiner "guten konventionellen Milch" schwärmen solange du lustig bist. Entscheidend ist, zu welchem Preis sie verkauft werden kann.

Das stimmt nicht: ca. 10 bis 20 % wird konventionell vermarktet, dass ist Übermilch die keiner braucht und zusätzlich auf den konventionellen Markt "drücken".

[www.welt.de]

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