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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

biolandbau-manche-bekommen-fracksausen-5507

@ fritzle #
Ist das deine Quelle? Milchexporte waren, in meiner Region, nach Italien schon vor 40 Jahren üblich.
Hier kannst nochmals wegen Überdosierungvon Alba nachfragen.
Ach Drohn

Süddeutschland hat sehr lange sehr gut vom Milchexport nach Italien gelebt. Gerade die Genossenschaftsmolkereien hatten es versäumt, eigene, gute Vermarktungen aufzubauen. Leider..

Ich denke, dass was "Der Drohn" geschrieben hat ist sehr gut: diese Standardprodukte, die wir aus Deutschland exportieren, sind wahrscheinlich noch die Folge der damaligen Marktpolitik der Molkereien.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Das stimmt nicht: ca. 10 bis 20 % wird konventionell vermarktet, dass ist Übermilch die keiner braucht und zusätzlich auf den konventionellen Markt "drücken".

[www.welt.de]

Lügenpresse?


Du hast eine sonderbare Art zu rechnen. Diese 10 bis 20% drücken nicht zusätzlich auf den konventionellen Markt, sie waren auch schon vorher da. Wenn diese Betriebe tatsächlich biologisch wirtschaften um auf der Warteliste einer Biomolkerei zu stehen, belasten sie den konventionellen Markt sicher weniger als vorher. Im Übrigen war man hier doch immer der Meinung, eine Mengenreduzierung würde eh nichts bringen.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Das stimmt nicht: ca. 10 bis 20 % wird konventionell vermarktet, dass ist Übermilch die keiner braucht und zusätzlich auf den konventionellen Markt "drücken".

[www.welt.de]

Lügenpresse?


Den Begriff "Lügenpresse" würde ich lieber anderen Gruppen überlassen. Im Artikel ist zu lesen: "Ausschlaggebend für den jetzigen Überschuss an Biomilch war der Preissturz von konventioneller Milch in den Jahren 2015/2016." Der besagte Betrieb hatte umgestellt, ohne einen Liefervertrag zu haben und dann versucht, über einen berliner Milchhändler seine Milch an den Regelversuchen der BioMolkereien vorbei, auf den Markt zu drücken. Zudem, so war es in "Unser Land" zu sehen, waren keine Umbaukosten für den Stall entstanden, da er schon den Richtlinien entsprach. Mit der Kulap-Prämie, in den ersten Jahren sogar 100 € höher, den eingesparten Kraftfutter- und Düngerkosten, wäre es schon möglich gewesen, eine Wartezeit zu überstehen, ohne ein derartiges Trara zu machen.
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@ Miche #
Miche schrieb:

Mancher kapiert es nie. Es gibt keine Bio-Übermilch, weil eben nicht mehr produziert wird, als der Markt vertragen kann, ohne daß die Preise zusammenbrechen. Du kannst auch von deiner "guten konventionellen Milch" schwärmen solange du lustig bist. Entscheidend ist, zu welchem Preis sie verkauft werden kann.



es gibt keine Bioübermilch, vergiss mal das Gelabere und erkundige dich mal genauer in den Milchwerken, viell hast du Glück dass das bei euch gerade so ist aber das ist kein Standard
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@ Josef8 #
…..doch die Biomilch vom Berliner Milchhändler ist jetzt Übermilch bzw. wird seit einem Jahr als konventionelle Milch vermarktet. Bis heute habe ich nicht gehört, dass die Bios vom Milchhändler einen Biomilchvertrag bei einem anderen Abnehmer erhalten hätten. Und das ist genau die Milch, welche auf die Anreize von Kulap oder in Niedersachsen und S-H durch ehemals grüne Lawiminister durch die Erhöhung der Flächenprämien für Bios entstanden ist. Frei nach dem Motto" auf Teufel komm raus auf Bio" umstellen, damit die Regierungsbilanz grüner Minister stimmt.
Die Gedanken sind frei !
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Ich denke Josef hat das ironisch gemeint ich habs jedenfalls so verstanden.
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Also wenn man Biomilch zu konvi-Preisen produzieren kann, dann ist Konvi definitiv überflüssig. Oder glaubt hier irgend ein Konvi man könnte für Konvi-Milch einen Preisaufschlag beim Verbraucher realisieren?
Harry Frankfurt: Wer Lügen (Fakes) verbreitet, respektiert die Wahrheit noch insoweit, als er ihre Aufdeckung fürchtet. Dem Bullshitter ist dies dagegen egal geworden.
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Wurde eher sagen, dann ist die bioförderung überflüssig, da ja bio schon einen angeblich Mehrwert darstellt.der dann auch beim Verbraucher realisierbar sein sollte.
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Förderung sollte generell abgeschafft werden, sofern es keinen besonderen gesellschaftlichen Mehrwert gibt. Diesen Mehrwert kann man auch als konvi erbringen bei gleicher Förderung. Das wird also vermutlich nictht die Hauptmotivation sein Biomilch zu produzieren.
Harry Frankfurt: Wer Lügen (Fakes) verbreitet, respektiert die Wahrheit noch insoweit, als er ihre Aufdeckung fürchtet. Dem Bullshitter ist dies dagegen egal geworden.
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@ Miche #
Du hast eine sonderbare Art zu rechnen. Diese 10 bis 20% drücken nicht zusätzlich auf den konventionellen Markt, sie waren auch schon vorher da. Wenn diese Betriebe tatsächlich biologisch wirtschaften um auf der Warteliste einer Biomolkerei zu stehen, belasten sie den konventionellen Markt sicher weniger als vorher. Im Übrigen war man hier doch immer der Meinung, eine Mengenreduzierung würde eh nichts bringen.

Offensichtlich hast du zwar die Anführungszeichen bei "drücken" übersehen, aber so weit ist das gar nicht hergeholt.

Die Biomolkereien und die Biobauern mit Liefervertrag schotten sich gewissermaßen von der Konkurrenz ab. Würde alle Biomilch im Angebot auch so verarbeitet, würden die Biomilchpreise massiv fallen. Das geht aber nur auf kosten der konventionellen Milch: die konventionellen sollen sehen, wie sie damit fertig werden. Schönen dank, kann ich da nur sagen. Und dann wundert man sich, wenn auf die Biolandwirte geschimpft wird.

Der Biomilchüberschuß bedeutet ca. 1 % mehr konventionelle Milch. Wenn man dem BDM oder dem EMB glauben will, dann bedeuten 1 % weniger Milch ein paar Cent mehr Milchpreis. Würde die Biomilch also als Biomilch verkauft, wäre der konventionelle Milchpreis um ein paar Cent höher, wenn der BDM recht hat!

Effektiv machen die Biomolkereien nichts anderes, als die Biomilch in den konventionellen Markt zu exportieren, genauso wie die anderen Molkereien die Milch in alle Herren Länder verkauft.
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