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Verbissschaden durch Rehwild

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@ joosenhof #
joosenhof schrieb:

Hallo,

Für den Einzelschutz gibt es Verbiss Schutzklemmen in allen Farben und sogar welche die verrotten.
Bei Ebay oder im Netz.
Bei uns zahlen diese die Jäger.


Also mit den Schutzklemmen habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht.Sind das Geld und den Zeitaufwand nicht wert.
0
 
@ Natur43 #
Natur43 schrieb:

Also mit den Schutzklemmen habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht.Sind das Geld und den Zeitaufwand nicht wert.

Die "Schutzklemmen" sind nicht für eine effektive Verjüngung im Wald gedacht, sondern sind nur als Alibi für Waidmänner/frauen zu gebrauchen. Wer die Verjüngung haben will, muß wohl oder übel einen massiven Baumschutzzaun errichten. Alle anderen Maßnahmen sind zum Scheitern verurteilt! Das ist zur Zeit die Faktenlage auch wenn der Eine oder die Andere gerne von anderen Varianten träumt! Ich will mal unsere Kanzlerin Zitieren: Er ist alternativlos!
0
 
@ holzbockjager #
holzbockjager schrieb:

hallo joosenhof,
er möchte lieber das Wild ausrotten bzw. Schadenersatz . Ich nehme an er kann den Schaden nichtmal
beziffern , da er den Wald erst seit letztem Jahr besitzt.


mfg
michael

Rehwild ausrotten , das gehört wohl auch zum Jägerlatein


Bei uns in der Hegegemeinschaft steigt seit über 30Jahren die Rehwildstrecke.
z.B. Jagdperiode 1983-1985 wurden 1586 Stück Rehwild erlegt , 1995-1997 /1836Stück und 2010-2012 waren es schon 2252 Stück erlegtes Rehwild. Jetzt ist das aber nicht nur bei uns so , sondern Deutschlandweit. Kannst du mit einfachen Worten dieses Phänomen erklären ?

Und nein der Rotwilddruck war vor 30Jahren hier vor Ort auch schon nicht vorhanden , Rotwild läuft bei uns schon seit dem Ende der Monarchie keines mehr rum.
Die zu bejagend Fläche wurde kleiner nicht größer.


Laut Aussage des Jagdverband nimmt die Rehwild Population stetig zu ... Ausrottung??
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


Bauernstolz; ein niedriger Stolz, welcher sich auf nichtswürdige Dinge gründet, und welcher sich niedriger, verächtlicher Mittel zu seiner Befriedigung bedient. Qelle unbekannt

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.

Arthur Schopenhauer
3
 
@ holzbockjager #
holzbockjager schrieb:

hallo,
ein miteinander schließt sowas aus.
mfg
michael



einen Jäger vor allem einen Ü60Jäger umstimmen oder mit ihm einen Kompromiss finden ist nicht so einfach möglich. Das "grüne Abitur" verleiht seinem Träger auch einen Unfehlbarkeitsanspruch.
Trotzdem sollte man fair sein und den Pächter beizeiten darauf hinweisen, dass er seinem Nachfolger einen "sehr gesunden Wildbestand" hinterlässt.
2
 
@ Wildsau00 #
Wildsau00 schrieb:


3. die jagdgenossenschaft wurde auf die Gemeinde übertragen.wurde mal so beschlossen vor zig Jahren


beste Vorausetzungen für Frieden und Harmonie. Gewerbesteuerzahler? Parteifreund? Saufkumpan?
vielen Waldbesitzern ist es aber auch egal. manche schaffen es auch gar nicht mehr bis in den Wald. manche freuen sich, dass auf dem Waldboden kein lästiger Jungaufwuchs bein Spazierengehn hindert.
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Wildsau00 schrieb:

Hallo,hab eine Frage zum Verbiss von Rehwild.
Bei mir im Wald kommt die Tanne, Buche nicht hoch, da sie immer wieder von Rehen verbissen wird.
Den Jagdpächter ist es egal,(durch mehrmaliges auffordern Reh zu schießen) die erlegen zuwenig. Jetzt möchte ich durch Schadenersatzansprüche wie es im Jagdrecht steht die Jagdpächter zu Kasse bitten.
Es sind 4 Waldstücke mit ca.30-50Ar pro Wald.
Wie rechnet man den Schaden? Was kann man verlangen?
Gibt es Formulare zum ausfüllen?
Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte.
Danke im Voraus

Wegen der paar Quadratmerter so ein Gedöns.
Zuerstmal müßte da ein Gutachter her, was genau geschädigt wurde und dann..........
Wenn dir was daran liegt mach einen Zaun rum, oder halt Einzelschutz hin und wieder.
Wird ja nicht alles gleichmäßig geschädigt sein.
Wenn ich sehe was hier im Wald ist Borkenkäfer und Schneebruch, da kann man jedem gratulieren der rechtzeitig abgeholzt oder verkauft hat.
Nächstens kommt Holz aus der Tschechei, für einen Euro je Kubik ab Stock.
Da kommt der Verdacht auf, der angebliche Wildschaden ist das eigentliche Geschäft.
6
 
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Wer gute Böcke haben will muss zuerst mal richtig hinlangen , den Bestand ausputzen und zwar nicht sparsam , am 1.mai muss es in der Früh knallen, dann zack zack , was im Mai verschlafen wird holt man das ganze Jahr nicht auf , Kitze, ungeachtet vom Geschlecht und Ricken so bald wie möglich massiv bejagen , schwache Kitze unverzüglich entnehmen und deren Ricken ebenfalls , die wachsen nicht mehr , sondern schwächen den ganzen Bestand , sie stehen in Futterwettbewerb gerade ab Oktober, die müssen deswegen vorher raus , zudem sind sie anfällig bei Krankheiten und Parasiten . Ein guter Bock läuft nicht einfach so rum , der ist heimlich und will gesucht werden , wenn man da die einfach so rumlaufen sieht , ist das nur die Spitze vom Eisberg. Wer das befolgt hat seinen Abschuss beisammen , gesundes Wild und einen ertragbaren Wildverbiss.
Manche meine , oh das Kitz wachst schon , die eine Ricke.. ein Kitz bringt sie doch auch im nächsten Jahr u.s.w. und dann? viele Rehe, viel Schaden und schlechtes Wild.
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


Bauernstolz; ein niedriger Stolz, welcher sich auf nichtswürdige Dinge gründet, und welcher sich niedriger, verächtlicher Mittel zu seiner Befriedigung bedient. Qelle unbekannt

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.

Arthur Schopenhauer
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So einen "Knatsch" hatten wir in unserer Jagdgenossenschaft auch schon.
Und als dann ein größerer Waldbewirtschafter den Rat der Jäger befolgte:
"Er soll eben seine Jungbestände mit einem Zaun schützen!" und massiv gezäunt
hat, war es dann auch wieder nicht recht. Dann wollten sie die gezäunte Fläche
bei der Pacht herausrechnen, weil sie ja nicht bejagbar sei!? und der Zaun auch
den Wildwechsel behindert. Zugegeben es waren zum Schluß 24 ha gezäunte
Fläche. Der Zaun war aber auch nicht das Ei vom Kolumbus. Denn irgendwann
kam dann doch ab und an ein Reh rein, aber dann nicht mehr heraus und so
noch mehr Schaden. Wer war jetzt wieder schuld?: Der Waldbesitzer, weil er
seine Zäune und Bestände vielleicht doch nicht ganz korrekt kontrolliert hat,
oder doch wieder der Jäger?. Die Lösung: nach der zweiten Jagdperiode, den
langjährigen Jagdpächter getauscht und jetzt geht es auch ohne Zäune und
laut Wildverbissgutachten vom LRA, auch ohne nennenswerte Schäden.
Spezielle Baumarten wie Douglasien werden jetzt weiterhin mit Einzelschutz
geschützt.
3
 
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die einzige Lösung dieser Verbiss/Schadensproblematik ist eine flächendeckend Einbürgerung des Wolfes

Irgendwie ist mir beim lesen dieses Faden der Spruch mit dem Splitter im Auge des anderen und der Balken im eigenen Auge eingefallen
die Altneihauser Feierwehrkapeln:
Der Oberpfälzer denkt der Franke nicht, der gleicht das aus indem er spricht

Die Bürger wissen heute: Sie sind schutzlos einer Willkürmehrheit ausgeliefert. Auf das Grundgesetz ist kein Verlass mehr. Es sei denn, wir retten es vor dieser Regierung und ihren Abgeordneten. (Roland Tichy)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.02.19 um 10:11 Uhr.
@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

So einen "Knatsch" hatten wir in unserer Jagdgenossenschaft auch schon.
Und als dann ein größerer Waldbewirtschafter den Rat der Jäger befolgte:
"Er soll eben seine Jungbestände mit einem Zaun schützen!" und massiv gezäunt
hat, war es dann auch wieder nicht recht. Dann wollten sie die gezäunte Fläche
bei der Pacht herausrechnen, weil sie ja nicht bejagbar sei!? und der Zaun auch
den Wildwechsel behindert. Zugegeben es waren zum Schluß 24 ha gezäunte
Fläche. Der Zaun war aber auch nicht das Ei vom Kolumbus. Denn irgendwann
kam dann doch ab und an ein Reh rein, aber dann nicht mehr heraus und so
noch mehr Schaden. Wer war jetzt wieder schuld?: Der Waldbesitzer, weil er
seine Zäune und Bestände vielleicht doch nicht ganz korrekt kontrolliert hat,
oder doch wieder der Jäger?. Die Lösung: nach der zweiten Jagdperiode, den
langjährigen Jagdpächter getauscht und jetzt geht es auch ohne Zäune und
laut Wildverbissgutachten vom LRA, auch ohne nennenswerte Schäden.
Spezielle Baumarten wie Douglasien werden jetzt weiterhin mit Einzelschutz
geschützt.

Ein Zaun ist ein Relikt aus vergangenen Tage , der wurde Früher sogar vom Staat bezuschusste , er diente immer als Hilfsmittel um der Jagdpflicht gerecht zu werden. Den letzten Zaun haben wir vor 30jahren aufgebaut mit Fördergelder , der Jäger hat beim Bau mitgeholfen , den Zaun kontrolliert und eingewechseltes Wild entnommen. Heute sind die Rechtlichen Vorgaben anders, wird heute ein Zaun nötig , deutet es auf eine Unzureichente Bejagung hin , eine Pflichtverletzung des Jägers. Sollte also tatsächlich ein Zaun erforderlich sein oder gar vom Jäger als Maßnahme vorgeschlagen werden , liegt der Nutzen ziemlich einseitig auf der Jägerseite , denn rein Rechtlich hat er die Pflicht dafür zu sorgen ,dass Verjüngung und ein Aufkommen des Waldes trotz Wildbestand möglich ist , in welchem Zeitraum, z.B. nach Kahlhieb ,Schadensfall (Käfer Wind) das zu geschehen hat , mit Naturverjüngung und ohne Naturverjüngung , ist gesetzlich geregelt, wenn es dazu einen Zaun braucht , bitte dann soll der Jäger einen bauen.
Fakt . man kommt den Jägern ohnehin auch entgegen , Niemand ist hier auf Streit aus , aber ab und an , denkt man sich , bin ich jetzt im falschem Film.

Es schadet da nicht, immer wieder mal nachzulesen , was den tatsächlich die Richtlinien sind.


[www.gesetze-bayern.de]
[www.stmelf.bayern.de]
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


Bauernstolz; ein niedriger Stolz, welcher sich auf nichtswürdige Dinge gründet, und welcher sich niedriger, verächtlicher Mittel zu seiner Befriedigung bedient. Qelle unbekannt

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.

Arthur Schopenhauer
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