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Pflanzenbau
1378 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Pflanzenbau
Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz...

Düngebedarfsermittlung

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Ich habe gar keine Planung gemacht.

Das kauf ich dir nicht ganz ab. Du hast Bodenuntersuchungen und daraus ergibt sich immer mal wieder eine Änderung der Düngermenge. Also rein aus Erfahrung etc. geht das nicht, irgendeine Berechnung/Planung wirst du machen müssen, weil sonst hilft dir die Erfahrung alleine auch nichts.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Das kauf ich dir nicht ganz ab. Du hast Bodenuntersuchungen und daraus ergibt sich immer mal wieder eine Änderung der Düngermenge. Also rein aus Erfahrung etc. geht das nicht, irgendeine Berechnung/Planung wirst du machen müssen, weil sonst hilft dir die Erfahrung alleine auch nichts.

Hast Du schon mal aus einer Bodenprobe mehrere Schläge gemacht und untersuchen lassen? Interessant wie die Ergebnisse aussehen! Seid dem spare ich mir den Humbug. Sehe Dir die Pflanzen an, und Du weist woran es Mangelt und was passt. In unserer Gegend bist Du mit Kalk oft gut beraten.
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So ganz kannst du dir den Humbug nicht sparen, alle sechs Jahre sind Pflicht.
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Hat sich jemand schon mal die ausnahmen angeschaut wer von der Düngeplanung befreit ist !
Ein riesiges Unding !
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@ Heiliger_Aloisius #
Wieso ?
Finde das ist klar definiert, in Normalfall, halt so gut wie keiner der wirklich einen Hof umtreibt ist davon
befreit.
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@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

So ganz kannst du dir den Humbug nicht sparen, alle sechs Jahre sind Pflicht.

Nun das mit der zählerei darf ich noch üben!
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@ 0 #
0 schrieb:

Hast Du schon mal aus einer Bodenprobe mehrere Schläge gemacht und untersuchen lassen? Interessant wie die Ergebnisse aussehen! Seid dem spare ich mir den Humbug. Sehe Dir die Pflanzen an, und Du weist woran es Mangelt und was passt. In unserer Gegend bist Du mit Kalk oft gut beraten.



Ich mache meine Bodenproben und auch Stickstoffproben, jedoch Vertrauen in die Ergebnisse hab ich nicht mehr wirklich.

Hab eigentlich meine Felder, die von Versorgungszustand her passten immer nach errechneten Entzug gedüngt, wodurch eigentlich die Gehaltswerte bei P und K nach 6 Jahren ziemlich gleich sein müssten als bei den alten Proben, jedoch waren die Abweichungen relativ hoch und und für mich eigentlich unrealistisch. Ich gebe mir wirklich sehr viel Mühe bei der Probenziehung, in Hinsicht auf Einstichzahl, Verteilung, nehme nie im Vorgewende bzw. Überlappungsbereich... nehme immer im Herbst nach der Saat ( baue fast nur Wnterfrüchte an )

Bei den N- min Proben bin ich heuer ebenfalls erschrocken, 2 Flurstücke die fast aneinandergrenzen, auf beiden Flurstücken wird seit 9 Jahren die gleiche Frucht angebaut, gleiche Düngung, gleiche Bodenbearbeitung immer beide Felder am gleichen Tag bearbeitet und geerntet... also dürfte doch kein Unterschied sein! Aber eine Probe hatte 35 kg N ( 14 von 0 bis 30 cm und 21 von 30 bis 60 cm) und die andere 53 kg N ( 29 von 0 bis 30 cm und 24 von 30 bis 60 cm)!

Ok von 30 bis 60 cm die 3 kg Abweichung sehe ich mal als Toleranz, aber 15 kg Abweichung in den oberen 30 cm ist mir seltsam. kann ja sein das da ein paar Stunden vorher ein Reh oder ein Hase hingepinkelt hat, aber bei ca. 20 Einstichen pro Probe dürfte das auch nicht soviel ausmachen und wenn doch, dann sagen die Proben eigentlich auch nichts aus, weil wir ja nie wissen ob wir bei irgendeinen Einstich Hinterlassenschaften unseres Wildes erwischen.
Deshalb werden wir auch mit den Durchschnittswerten rechnen dürfen, weil deren Trefferquote evtl. auch nicht schlechter ist als die der eigenen.
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ein wichtiges Kriterium der DVO und Bedarfsermittlung sind die Nmin Werte
das von 2011 aufgeführte Beispiel zeigt das die DVO von vorn bis hinten vermurkst ist
in den roten Gebieten müssen die eigenen ermittelten Werte verwendet werden
welche Schwankungsbreite vorhanden sein können zeigt das oben genannte Beispiel
bei der Probenziehung hat jeder Betreib noch seinen eigenen Spielraum !!
in den übrigen Gebieten kann der eigene Wert angerechnet werden,es können aber auch die
amtl.ermittelten Werte verwendet werden
man kann sich also die für den Betrieb besten Werte verwenden

bei den amtl. Werten muß schon bemängeln,daß hier alles in einen Topf geworfen wird
es werden also Proben von Viehhaltungsbetrieben mit organischer Düngung
und reinen Ackerbauern ohne organischen Dünger gemittelt
da hat in den meisten Fällen der Ackerbauer viel zu hohe Werte anzurechnen
während der Viehbetrieb mit Durchschnittswerten deutlich besser fahren kann
auch die volle Anrechnung der Nmin Werte bei der Bedarfsermittlung geht an der
Realität komplett vorbei
Fazit Murks wo man hinschaut aber in der Digitalisierung die Lösung sehen
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