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Haus, Hof, Familie und Büro
920 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Haus, Hof, Familie und Büro
Über den Hofhund bis zum Leben auf dem Land.

Nebenerwerbslandwirtschaft/Betriebsleiterhaus

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Jetzt aber mal Butter bei de Fische: was genau stört die Untere Naturschutzbehörde?
wir wirtschaften auch im Landschaftsschutzgebiet, Wasserschutzgebiet usw. , sind auch
ständig unter Beobachtung vom "Naturschutzbeauftragten". Gut sie würden sich vielleicht
bestimmt auch einiges anders wünschen, aber mit Kommunikation aktzeptieren wir uns
gegenseitig, auch wenn wir bestimmt keine wirklichen Freunde werden. Müssen wir aber
auch nicht.
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Die untere Naturschutzbehörde muß halt den Anzeigen nachgehen, genauso wie das Veterinäramt dann den Viehstall kontrolliert.
Wenn da sichtbar eine Fläche mit Roud-up behandelt ist da kann ich mir heutzutage schon vorstelllen,
dass da eine Anzeige gemacht wird.
Handy raus, geknipst und ab an den Nabubeauftragten, gerade in Niedersachsen haben sie doch die Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen.
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Die untere Naturschutzbehörde muß halt den Anzeigen nachgehen, genauso wie das Veterinäramt dann den Viehstall kontrolliert.
Wenn da sichtbar eine Fläche mit Roud-up behandelt ist da kann ich mir heutzutage schon vorstelllen,
dass da eine Anzeige gemacht wird.
Handy raus, geknipst und ab an den Nabubeauftragten, gerade in Niedersachsen haben sie doch die Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen.


mit dem kleinen, feinen Unterschied:
daß die Naturschutzbehörde prompt auf jeden auch anonymen Hinweis reagiert und umgehend vor Ort erscheint,
das Veterinäramt dagegen bei Hinweisen auf der Nennung von Ross & Reiter besteht weil man ansonsten morgens schon nicht mehr ins Amt komme vor lauter Anzeigen, weil sehr häufig der Eine dem Andern
"nur eins beipulen" will - Aussage unseres AmtsVets.
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@Lehrer
Sobald Du Betriebsleiter, der Landwirtschaft Deines Opas bist, bist Du berechtigt zum Bau eines Betriebsleitergebäudes..

Also müssen Dir Deine Eltern den Hof/die Landwirtschaft einfach nur schenken oder verpachten und den Baugrund überschreiben.
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@ Staudenbauer #
Staudenbauer schrieb:

@Lehrer
Sobald Du Betriebsleiter, der Landwirtschaft Deines Opas bist, bist Du berechtigt zum Bau eines Betriebsleitergebäudes..

Also müssen Dir Deine Eltern den Hof/die Landwirtschaft einfach nur schenken oder verpachten und den Baugrund überschreiben.

Wie oft hat in solchem Falle der Landeigentümer die Möglichkeit einen Baugrund zu überschreiben ?
- kann durch gelgentlichen oder häufigeren Pächterwechsel auf solchem Wege Baugrund überschrieben werden, sodass hierdurch eine Siedlung (ev planmäßig) im Außenbereich entsteht ?
Sicherheit beim Schießen [jagderleben.landlive.de] - darf 1:1 kopiert und frei verteilt werden -

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@ KlausEJHamburg #
Nein. Nix mit Siedlung im Außenbereich.
1 Austragshaus, 1 Betriebsleiterhaus. Für letzteres besteht kein Bedarf bei eich, weil genug Wohnmöglichkeit im alten Haus besteht und kein Betrieb mit Gewinnerzielungsabsicht da ist.
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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@ tyr #
Na dann ist diese Gegnerschaft mancher Vollerwerbsbauern gegen die Nebenerwerbler und auch die unterschiedliche Behandlung von Vollerwerblern, Haupt-und Nebenerwerblern in den Gesetzen nichts anderes als unerkannter Rassismus
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@ Staudenbauer #
@Lehrer
Sobald Du Betriebsleiter, der Landwirtschaft Deines Opas bist, bist Du berechtigt zum Bau eines Betriebsleitergebäudes..

Also müssen Dir Deine Eltern den Hof/die Landwirtschaft einfach nur schenken oder verpachten und den Baugrund überschreiben.

Da er schon zwei vermietete Wohnungen draussen hat, werden sich die Behörden aber quer stellen! Und nach der Rechtslage wohl zu Recht.
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Schon was gefunden?
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.04.19 um 19:21 Uhr.
@ StringerBell #
StringerBell schrieb:

Hallo ihr Lieben,
kurz zu mir: Gymnasiallehrer in Niedersachsen, 28 Jahre alt und auf Lebenszeit verbeamtet. Freundin derzeit im Referendariat und (fingers crossed!) hoffentlich ebenfalls in 1,5 Jahren Lehrerin. Ich komme vom Land, wohne derzeit in einer Großstadt. Wir haben uns auf jeden Fall entschieden, in 3 – 5 Jahren auch auf dem Land leben zu wollen. Da wir beide große Peru-Fans sind, haben wir ein wenig Zukunftsplanung betrieben und beschlossen, dass wir Alpakas besitzen wollen. Wir tragen Klamotten aus Alpakawolle, finden die Viecher unheimlich süß und irgendwie ist das gerade so ein kleiner Traum. Es müssen ja nicht viele sein. Soweit zur Vorgeschichte.

Nun ist die Frage, wie wir das Problem des Eigenheimes angehen: Ich habe mich ein wenig schlaugelesen, Bauvorschriften durchgewälzt und diverse Foren durchforstet.
Möglichkeit 1: Ich übernehme das Haus meiner Eltern, in dem von ihnen auch zwei Wohnungen vermietet werden. Dort wurde ehemals Landwirtschaft von meinem Opa betrieben, aber mittlerweile geht nichts „Landwirtiges“ mehr von Statten. Sehr viel Land ist drum rum, sodass man dort die Alpakas „beheimaten“ könnte. Allerdings werden meine Eltern hoffentlich noch sehr lange leben, weswegen ich zu Möglichkeit zwei tendiere, die da wäre:
Möglichkeit 2: Ich baue ein neues Haus auf dem Grundstück meiner Eltern. Nun ist mir nach o. g. Recherche klar, dass es im Außenbereich quasi unmöglich ist, ein Wohnhaus zu errichten. Der einzige Weg dazu wäre es (korrigiert mich, wenn ich falsch liege), zunächst ein landwirtschaftliches Gewerbe als Nebenerwerbslandwirt anzumelden. Hier haben sich vier Kriterien abgezeichnet, die hierzu erfüllt werden müssen:

1. Einhaltung einer Flächenquote: die ist auf jeden Fall für die Tiere mehr als vorhanden.
2. Gewinnorientierung: Alpakas sollen nach hohen Initialkosten nachhaltig sehr rentabel sein, sei es durch Verkauf von Nachkommen oder Fellen etc. Außerdem könnte man (aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt auch nur Träumerei) vielleicht auch Programme für therapeutischen Nutzen anbieten.
3. Qualifikation: Ich habe mich bereits für ein Zertifikat im Oktober angemeldet (Weiterbildung plus Prüfung am Ende) und eigne mir derzeit privates Wissen an. Ich könnte eventuell auch noch andere Nebenerwerbslandwirtslehrgänge (was für ein Wort) besuchen und dementsprechend meine Fähigkeiten attestieren lassen.
4. Nachhaltigkeit: Einerseits spielt hier die Gewinnorientierung rein, andererseits plane ich natürlich auch, Nachkommen zu haben, die dann diesen Betrieb weiterführen könnten.

Gut, das ist erstmal recht viel, aber ich plane ja noch relativ weit voraus.

Gesetz dem Fall, das funktioniert alles, ich bin als „Alpakahalter/-züchter“ legitimiert und anerkannt und hätte somit eine Voraussetzung erfüllt: Nun wäre ich ja unter Umständen in der Lage, ein Betriebsleiterhaus zu bauen, wenn der Antrag durchgeht. Dazu habe ich allerdings ein paar kurze Fragen:

- Ich habe öfter gelesen, dass man dieses erst bauen/beantragen darf, wenn der Stall und das Gelände für die Tiere bereits fertig sind und „funktionieren“. Ist das nicht irgendwie sinnlos und wäre umgekehrt viel schlauer? Also prinzipiell steht dieser Vorgehensweise nichts im Wege, aber es wäre doch klüger, ERST eine Genehmigung für einen Wohnplatz zu haben, bevor ich einen Stall aufbaue und Tiere kaufe – oder was übersehe ich?

- Gibt es anscheinend eine grobe Orientierung über die Größe des Hauses. Einerseits lese ich 120m² als Richtwert, an anderen Orten 180 m². Dies sei außerdem sowohl bundesland- als auch einzelfallabhängig. Oftmals wird suggeriert, dass die schlussendliche Größe auch vom „Vitamin B“ abhängt. Gibt es irgendwo genauere Vorschriften? Was sind eure Erfahrungen?

- Zählen die 180 m² als Wohn- oder als Grundfläche? Es macht schließlich einen erheblichen Unterschied, ob man einen Keller und ein Carport besitzen darf oder nicht. Ist wahrscheinlich ebenfalls einzelfallabhängig, richtig?


Ich entschuldige mich für den langen Text und hoffe, ihr könnt mir helfen :D
Danke im Voraus




Lieber Herr Lee(h)rer
Führe dir mal den §§ 35 des Bundesbaugesetzes zu Gemüte und du kannst von deinen Träumen nur noch Träumen.
Deine Beamten- Hängematte = (gesichertes, hohes Einkommen nur kündbar wenn man beim klauen von silbernen Löffeln erwischt wird) lässt jegliche Gewinnabsichten aus der Landwirtschaft dahinschmelzen.
Du kommst nie über den Begriff Hobbylandwirtschaft hinaus.
Im übrigen kommst du mit deiner hochnässigen Art nicht sonderlich gut an.
Eben Lee(h)rer.

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