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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
1282 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Land geerbt - was tun damit?

@ Natur43 #
Natur43 schrieb:

50 Kühe schon damals? Dann kenne Ich dein Problem mit meinem Vorschlag. Viele Kleingrundbesitzer wissen nichts von den staatlichen Förderprogrammen,verpachten somit zu niedrigst Preisen und das möchtest du weiter so haben.Wenn du damals schon 50 kühe hattest,dann wird der Betrieb wohl jetzt doppelt so groß oer gar dreichfach so groß sein und da braucht man natürlich Fläche und die möglichst billig.

Nur zu Info.Bei uns in der Gegend (Hopfenanbau) zahlt man im Moment zwischen 1500 und 2000 Euro/ha Pacht und um die Pachtflächen wird sich da richtig gestritten.

Mein Gott, was schreibst du für ein Zeug zusammen.....ich hab zwar mehr Kühe......aber Land pachten...nein Danke, mir reicht mein Eigenland. Ich will Geld für mich verdienen, und nicht das der Sofabauern
Um Land für 1500 bis 2000 € Pacht streiten.....das tun nur Dummköpfe.
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@ atlas35 #
atlas35 schrieb:

Mein Gott, was schreibst du für ein Zeug zusammen.....ich hab zwar mehr Kühe......aber Land pachten...nein Danke, mir reicht mein Eigenland. Ich will Geld für mich verdienen, und nicht das der Sofabauern
Um Land für 1500 bis 2000 € Pacht streiten.....das tun nur Dummköpfe.


Du darfst die entscheidenden Faktoren nicht außer acht lassen. Und zwar wo du bist, und welche Kulturen angebaut werden.
Aber auch die Hopfenbauern hatten schon schlechte Zeiten, die einen massiven Strukturwandel mit sich brachten. Und der wird sich auch irgendwann wiederholen, auch wenn sie im Moment wohl wirklich gutes Geld verdienen.
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servus

es gibt immer Konzerne bzw. betriebe die ausgleichsflächen suchen - ein bekannter von mir hat in Sachsen hühnerfarmen gebaut- die brauchten auch ausgleichsflächen.


hier im Rhein.main-gebiet ist einer der größten flächenverbraucher der Frankfurter flughafen. die suche auch immer land - was hier in den Ballungsgebieten kaum zu bekommen ist !

vielleicht ein gangbarere weg ?

gruss
1
 
@ werner68 #
werner68 schrieb:

.Unsere schöne durch Bauernhand gepflegte Landschaft ...............................................


........ entschuldige bitte, daß mir bei dem Satz die Tränen kommen, wenn ich die riesigen monotonen Mais- und golfrasen- ähnlichen Silograsflächen in mancher Gemarkung sehe
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 04.04.19 um 14:15 Uhr.
@ Pritt1 #
Pritt1 schrieb:
servus
es gibt immer Konzerne bzw. betriebe die ausgleichsflächen suchen - ein bekannter von mir hat in Sachsen hühnerfarmen gebaut- die brauchten auch ausgleichsflächen.
hier im Rhein.main-gebiet ist einer der größten flächenverbraucher der Frankfurter flughafen. die suche auch immer land - was hier in den Ballungsgebieten kaum zu bekommen ist !
vielleicht ein gangbarere weg ?
gruss


Hähnchen Mastanlagengigantismus verhindert

Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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@ fuchsjaegerin #
fuchsjaegerin schrieb:

........ entschuldige bitte, daß mir bei dem Satz die Tränen kommen, wenn ich die riesigen monotonen Mais- und golfrasen- ähnlichen Silograsflächen in mancher Gemarkung sehe


Entschuldigung euer Ehren !!! Das hat die hoffentlich demokratisch gewählte Politik (rot /grün seinerzeit ) so gewollt . Das kann man den Bauern absolut nicht aufs Butterbrot schmieren .

Ich glaube aber das täten die heute nicht mehr , oder zumindest nicht mehr in dieser Form . Zumindest nach dem grünen Gedankengut ist dieser Schuss gewaltig nach hinten los gegangen .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Valsorey #
Valsorey schrieb:

Hähnchen Mastanlagengigantismus verhindert



Zitat : Der Grund: Die Familie hat aus Sicht des Gerichts zu wenig Ackerland, als dass sie wenigstens die Hälfte des Futters für die Hähnchen selbst erzeugen kann, die sie in der Halle mästet.

Da täten mir ein paar BGA Anlagen einfallen , die weniger als 5 % Eigentumsfläche des Bedarfs besitzen und in der Laufzeit schon sehr viel Pachtfläche verloren haben .

Ist das jetzt was anderes ?

Da wird nach jedem Grünlandschnitt gegüllt , wo sind da die Rechner ?
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ Valsorey #
Solche Entscheidungen werden den Pachtmarkt weiter anheizen. Aber vermutlich ist es besser auf breiter Front den Bauern das Wasser Abzugraben, dann ist die Todesursache der kleinen nicht so leicht festzustellen.
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@ Kasparow #
Kasparow schrieb:
Ist das jetzt was anderes ?
Da wird nach jedem Grünlandschnitt gegüllt , wo sind da die Rechner ?


also hier wird die Gülle regelrecht entsorgt.
Die wissen doch nicht wohin damit!
Die Lagerkapazitäten sind doch nicht ausreichend
Vor dem 1.11. ist da Hektik angesagt und am 1.2.

Merkblatt Düngeverordnung

Das juckt hier offenbar keinen

Auch der Abstand von Gewässern ist doch ein Lacher.
Es gibt hier einen Stausee mit geringer Wassertiefe. Auf einer Seite des See's ist eine Fläche in Hanglage zum See hin abfallend mit "Industriegras" Die wird mit Gülle zugefahren das Du kein Grün mehr siehst.
Jeder weiß das der See jedes Jahr eine Algenblüte in Vollendung hat und der See umkippt.

Dann im Sommer bei Hitze (wie im letzten Jahr) - das Ausbringen von Gülle ist aus pflanzenbaulicher Sicht nicht "sinnvoll" trotzdem wird die Scheixxe ausgebracht und am liebsten Freitags. Da liegt am Wochenende unsere Kleinstadt unter einer Güllegeruchsglocke. Da fehlt mir jegliches Verständnis!
...und nochmal wo will man denn hin mit dem "Zeug"?

Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not. Ein qualvoll Leiden einem wunden Wilde droht! Wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht, folgte der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schaffte es leicht.
Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner.
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@ Valsorey #
Mit lauter billige Lebensmittel bekommt man halt die Verhältnisse. Große Einheiten haben auch ihren Preis, wenn nicht in € dann in der Umwelt. Ist aber so gewollt, also beschwere dich bei der Politik und nicht bei den (Klein)bauern!!
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