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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Gülle

@ atlas35 #
atlas35 schrieb:

Der m³ Hackschnitzel kostet bei uns 25€ und Stroh gibt's umsonst.



Ok das sind gute Argumente
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@ atlas35 #
atlas35 schrieb:

Der m³ Hackschnitzel kostet bei uns 25€ und Stroh gibt's umsonst.


Hackschnitzel passen in usneren Breiten auch kaum in einen vernünftigen Kreislauf.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
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So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ Kartoffelbluete #
Für die Kühe absolut toll, haben wir in der Normandie schon besichtigt! Auch
ist ein Kompost auf Holzbasis mit das Beste was man einem Boden geben kann,
vor allem im Hinblick auf Humusaufbau.

Ich bin nicht ganz überzeugt, ob das viele schwer verrottbare Material wirklich für den Boden das Beste ist. Boden braucht leicht und schwerer verrottbares Material.
Was mir aber noch weitere Bedenken bereitet: die Nährstoffe der Hackschnitzel wird dem Wald entzogen, also einen weitgehend ungedüngten Boden. Ob das auf Dauer sinnvoll sein kann?
So gesehen wären Kurzumtriebsplantagen der bessere Weg für die Hackschnitzelherstellung.
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@ altilla #
Holz hinterlässt eine saure Bodenreaktion , also muss man fairerweise auch eine Aufkalkung mit einrechnen .

Außer diesem Aspekt kann ich bodentechnisch nichts schlechtes an den Hackschnitzel finden . Ich hatte schon mit Hobelspänemist gedüngt und war immer recht angetan . Damit hab ich mal eine fast unbearbeitbare Lehmplatte wieder zum Leben erweckt .

Hackschnitzel müssen nicht unbedingt von Wald kommen , die können auch von Heckenrückschnitt oder ähnlich sein .

Bedenklich bei dem System sehe ich die hohe Hitzeentwicklung , aber vielleicht kann man das ausnutzen über eine umgekehrte Fussbodenheizung die einen Pufferspeicher aufheizt . Oder wenn das zwischengelagert wird , dass da gleich damit ein Behälter aufgeheizt wird .
Da steckt wahnsinnig Energie drin, so viel dass man kaum dranfassen kann während der Entnahme .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 20.04.19 um 19:41 Uhr.
@ altilla #
Hackschnitzel werden auch dem Wald entzogen bei Verfeuerung, das ist nun wirklich kein Argument.

Außerdem wird eher das günstige abgesiebte Material für Kompostierungsstall verwendet und das gute thermisch genutzt.

Aber die mangelnde preiswertr Verfügbarkeit wird dafür sorgen, dass das Stallsystem eine Randerscheinung bleiben wird.
Der Neider sieht den Garten, den Spaten sieht er nicht.
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@ maxp #
maxp schrieb:

Hackschnitzel werden auch dem Wald entzogen bei Verfeuerung, das ist nun wirklich kein Argument.

Außerdem wird eher das günstige abgesiebte Material für Kompostierungsstall verwendet und das gute thermisch genutzt.

Aber die mangelnde preiswertr Verfügbarkeit wird dafür sorgen, dass das Stallsystem eine Randerscheinung bleiben wird.


Ob du das holznjetzt als Hackschnitzel oder als Stammholz aus dem Wald entfernt, macht in der Nährstoffen Änderung keinen Unterschied. Und gerade in Käferzeiten ist es nur mehr als sinnvoll, die ganzen Gipfel durch den hacker zu lassen, zumal kaum noch Holz absetzbar ist.
die preiswerte Verfügbarkeit is damit t aktuell ja wohlmkein Problem mehr
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Das Problem ist, dass der Großteil des Phosphors in Blättern und Nadeln steckt und nicht im stammholz. Phosphor ist auf manchen waldstandorten knapp und wird dann auch noch mit den Hackschnitzeln aus dem Wald gefahren. Das gleiche Problem gab es in der Geschichte schonmal. Stichwort Streunutzung. Die hinterließ verarmte und erodierte Waldböden, auf denen bis heute nichts vernünftiges wächst. Schlagabraum und Wipfel sollten möglichst im Bestand bleiben, damit die in den Blättern und Nadeln enthaltenen Nährstoffe im Kreislauf bleiben.
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@ Kasparow #
Holz hinterlässt eine saure Bodenreaktion , also muss man fairerweise auch eine Aufkalkung mit einrechnen .

Außer diesem Aspekt kann ich bodentechnisch nichts schlechtes an den Hackschnitzel finden . Ich hatte schon mit Hobelspänemist gedüngt und war immer recht angetan . Damit hab ich mal eine fast unbearbeitbare Lehmplatte wieder zum Leben erweckt .

Die sauere Bodenreaktion muss man auch sehen, klar. Aber jedwede Verrottung führt zu einer Säurebildung, die eben unterschiedlich stark ist.
Für verschiedene Bodenverhältnisse gibt es eben verschiedene Methoden. Auch wir hatten schon einen schweren Lehmboden, der mit Sägespänen besser wurde.
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@ maxp #
Hackschnitzel werden auch dem Wald entzogen bei Verfeuerung, das ist nun wirklich kein Argument.

Außerdem wird eher das günstige abgesiebte Material für Kompostierungsstall verwendet und das gute thermisch genutzt.

Aber die mangelnde preiswertr Verfügbarkeit wird dafür sorgen, dass das Stallsystem eine Randerscheinung bleiben wird.

Die Problematik Nährstoffentzug ist in Fachkreisen schon länger ein Thema:
[www.lwf.bayern.de]
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Wie sieht es mit Stickstoffbelastung der Waldböden aus ?
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