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Fleckvieh
310 Themen, Moderator: Manu, Matthias, Susanne1
Forum: Fleckvieh

Tschechen Invasion

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Tschechen Invasion
Bei einigen Bes. Organisationen werden immer mehr Tschechische Bullen angeboten , mit teilweise extrem hohen Zuchtwerten . Wenn man sich die Abstammung anschaut ist oft nur Vater und Mutter bekannt und weiter hinten sieht man nur Nummern.
Frage mich wie kann das Herdebuch A sein ?
Es ist doch bekannt das die Tschechische Fleckviehzucht in der Vergangenheit zu 80 % aus red Holstein bestand . Hat man da vielleicht einen Umweg gefunden um wieder Holsteinblut in die Rasse reinzubringen. Wir stehen diesen Bullen jedenfalls äusserst skeptisch gegenüber.

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@ grimmig #
grimmig schrieb:

Bei einigen Bes. Organisationen werden immer mehr Tschechische Bullen angeboten , mit teilweise extrem hohen Zuchtwerten . Wenn man sich die Abstammung anschaut ist oft nur Vater und Mutter bekannt und weiter hinten sieht man nur Nummern.
Frage mich wie kann das Herdebuch A sein ?
Es ist doch bekannt das die Tschechische Fleckviehzucht in der Vergangenheit zu 80 % aus red Holstein bestand . Hat man da vielleicht einen Umweg gefunden um wieder Holsteinblut in die Rasse reinzubringen. Wir stehen diesen Bullen jedenfalls äusserst skeptisch gegenüber.

Hast du auch konkrete Beispiele?
Folgender würde mich interessieren:
[cgi.zar.at]
Mit Malint und Wal im Hintergrund durchaus bewerte Genetik!
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@ Jungzuechter #
Jungzuechter schrieb:

Hast du auch konkrete Beispiele?
Folgender würde mich interessieren:
[cgi.zar.at]
Mit Malint und Wal im Hintergrund durchaus bewerte Genetik!

Magnum
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@ grimmig #
Teilweise sind die Tschechen auch sehr Montebiliarde -lastig.

Teilweise auch RH im hHntergrund.

Dennoch sind teilweise sehr interessante Stiere dabei z.b Lanslide, Namibia oder auch der oben schon erwähnte Hurikan, von dem es aber leider kein Sperma mehr gibt. (Hätte ich eingesetzt).

Was am Ende dabei übrig bleibt wird man sehen müssen, ab und an mal nen Stier einsetzten macht nix kaputt vor allem wenn man damit Linien erhalten kann z.b durch Namibia der mit Passion x Altai extrem Blutfremd gezogen ist.

Bisher ist der einsatz von CZ Bullen in Deutschland und Österreich aber sehr überschaubar.
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@ Simon1986 #
Über den Galileo haben wir hier im Forum schon mal diskutiert, in De kommen Herdebuch A Tiere dabei raus in Österreich nicht! Weißt nur leider nicht wie man dies bei einzelnen Vererbern herauszufinden kann.
Grundsätzlich sind diese für deutsche Stationen recht einfach zu bekommen, es gibt Kooperationen und einen regen Tauschhandel. Als großen Vorteil sehe ich auf jeden Fall die Linienvielfalt.
Spannend zu beobachten wie sich die Fleckviehzucht in Tschechien entwickelt. Mit Rolls ist ja schon ein großer Erfolg gelungen und ich hoffe es werden noch einige gute Stiere kommen.
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Der Einsatz ist sicher überschaubar, bei der Menge an Bullen, die ständig neu nachrücken.
Nun die Rolls und Wave sind ja fürs Erste mal genomisch,
ob man nochmal erlebt dass einer rauskommt, der für über 30 000 Töchter oder eine Million Portionen
gut ist, da dürfen vorallem die Fleckis nicht weniger werden.
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@ Jungzuechter #
Jungzuechter schrieb:

Über den Galileo haben wir hier im Forum schon mal diskutiert, in De kommen Herdebuch A Tiere dabei raus in Österreich nicht! Weißt nur leider nicht wie man dies bei einzelnen Vererbern herauszufinden kann.
Grundsätzlich sind diese für deutsche Stationen recht einfach zu bekommen, es gibt Kooperationen und einen regen Tauschhandel. Als großen Vorteil sehe ich auf jeden Fall die Linienvielfalt.
Spannend zu beobachten wie sich die Fleckviehzucht in Tschechien entwickelt. Mit Rolls ist ja schon ein großer Erfolg gelungen und ich hoffe es werden noch einige gute Stiere kommen.

Wenn der Rolls seine hinteren Haxn auch an seine Töchter weiter gibt dann gute Nacht Fleckviehzucht . So eine Kuh möchten wir niemals im Stall haben. Da lassen sich wieder einmal viele von ein paar Punkte blenden.
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@ Jungzuechter #
Über den Galileo haben wir hier im Forum schon mal diskutiert, in De kommen Herdebuch A Tiere dabei raus in Österreich nicht! Weißt nur leider nicht wie man dies bei einzelnen Vererbern herauszufinden kann..

Das kann eigentlich nur mit der Herdbuchanerkennung zu tun haben, nicht unbedingt mit der Reinrassigkeit. Weiss leider auch nicht, wie man das einfach rausfinden kann, ausser durch Anfrage beim Zuchtverband.

Aber das Problem kenne ich: hatte hier schon mal einen Tröd, weil aus einem Herdbuch A Bullen dann ein Herdbuch B-Bulle wurde.... und alle Nachkommen nicht mehr A-fähig waren.
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@ Simon1986 #
Teilweise sind die Tschechen auch sehr Montebiliarde -lastig.

Teilweise auch RH im hHntergrund.

Die deutschen Zuchtverbände erkennen Montbeliarde uneingeschränkt als Fleckvieh im Herdbuch an. Da dürfte es kein Problem geben.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 05.05.19 um 12:25 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Die deutschen Zuchtverbände erkennen Montbeliarde uneingeschränkt als Fleckvieh im Herdbuch an. Da dürfte es kein Problem geben.


Nein so ist es meines Kenntnisstand nicht mehr. Ich glaub es gab einen Stichtag de sogar so eng gewählt würde, dass wenn man einen Tag davor noch Montbeliarde besamte, das Kalb nicht mehr als HB A auf die Welt kam.

Zu den tschischen Bullen darf man aber nicht vergessen, das die tschechische Population bei weiten nicht so "rassetreu" aufgebaut ist wie die restlichen Fleckviehpopulation, so dass bei den Vorfahren verschiedenste Rassen in der näheren Abstammung zu finden sind. Man könnte sie vielleicht mit den Anfängen der Ansbachtriesdorfer vergleichen. Was ich damit sagen will ist, das der Charakter der Doppelnutzung noch nicht so manifestiert ist und deshalb man vor Überraschungen im Typ und Farbzeichnung doch getroffen werden kann. Dies ist halt auch ne Frage wie streng ein Herdbuch geführt würde.
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