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Rehkitzrettung

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Rehkitzrettung
Hallo Fachmänner,

ich würde gern mehr darüber erfahren, da ich dies in meiner Gegend auch ehrenamtlich anbieten will. Was ich nicht so ganz verstehe, nachdem ich mir etliche Videos angeschaut habe, in denen berichtet wird, dass die Such mit dem Hund immer noch am erfolgreichsten sein soll. Aber ist es nicht so, dass Kitze geruchlos sind? Und was ist wenn ich mit einer Drohn ein Kitze finde und es versetze? Findet die Ricke es wieder?

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@ Sinnwelt #
Es liegt in der Natur, daß Mütter wieder ihre Kinder finden (Handschuhe beim austragen). So auch die Ricke ihr Kitz. Was für Menschen "geruchlos" ist, kann der Hund noch aus der Weite erriechen.
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@ Sinnwelt #
Sinnwelt schrieb:

Hallo Fachmänner,

ich würde gern mehr darüber erfahren, da ich dies in meiner Gegend auch ehrenamtlich anbieten will. Was ich nicht so ganz verstehe, nachdem ich mir etliche Videos angeschaut habe, in denen berichtet wird, dass die Such mit dem Hund immer noch am erfolgreichsten sein soll. Aber ist es nicht so, dass Kitze geruchlos sind? Und was ist wenn ich mit einer Drohn ein Kitze finde und es versetze? Findet die Ricke es wieder?

Gute Idee aber immer in Abstimmung mit dem Jagdausübungsberechtigten, wenn der seinen Namen verdient, bekommst Du alle notwendigen Informationen für die Kitzrettung von ihm!
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@ 0 #
Diese Strategie der Geruchslosigkeit ist für ihre Feinde gedacht, die mehr mit ihren Sinnen arbeiten, daher auch mit ihrer Nase, sprich dem Hund...
Kann da leider nicht so ganz mitgehen. Aber danke für Deinen Beitrag.
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@ Dackelfan #
Untere Jagdehörde? Ich hätte sonst einfach die Landwirte angsprochen.
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@ Sinnwelt #
Jagdpächter ist da eher der Ansprechpartner.
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Wieso? Es ist doch das Eigenrtum des Landwirtes...
Zumal es recht schwierig ist, diesen zu ermitteln. Das Ordnungsamt macht aus Datenschutzgründen dicht.Ich konnte auf dem normalen Weg keinen Kollegen ermiitteln.
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Den Jagtpächter "ermittelt" man bei der Jagdgenossenschaft. Die Landwirte geben den Jagdpächter bescheid wann gemäht wird, und der wiederum geht mit seinen Helfern die Flächen Zeitnah ab. 1. Nicht jeder Landwirt ist erfreut, Tierschüter/Tierrechtler an Hof zu sehen(Stalleinbrüche). 2. Nicht jeder Landwirt hat Zeit jeden Helfer seine Flächen zu zeigen. 3. Lebende Wildtiere sind Herrenlos. Erst wenn es tot ist, gehört es den Jagdpächter nicht dem Landwirt.
2
 
@ Sinnwelt #
Das Jagdrecht in D liegt beim Grundeigentümer.
Dieses Recht haben die Landwirte ( und andere Grundbesitzer von jagdlichen Flächen) an den Jagdausübungsberechtigten, landläufig Jagdpächter genannt, verpachtet.
Die Jagdausübung erstreckt sich auf das Aufsuchen, Nachstellen, Erlegen und Fangen von Wild. (§ 1 Absatz 4 Bundesjagdgesetz)


Wenn Du jetzt Kitze retten willst ohne die Erlaubnis des Jagdpächters, dann suchst Du Wild auf und fängst es Und verstösst gegen das Jagdrecht, das kann als Wilderei zur Anzeuge gebracht werden und einen unangenehmen Prozeß nach sich ziehen.
Die Qualität einer Idee hängt von ihrem Einfallswinkel ab.

Erst wenn der letzte Hase geschlagen, das letzte Rebhuhn gefressen, das letzte Reh gerissen ist, werdet ihr erkennen, dass man Prädatoren keinesfalls schützen kann.“

Eins bist Du dem Leben schuldig:
Kämpfe oder duld in Ruh,
bist Du Amboss - sei geduldig,
bist Du Hammer - schlage zu!

μολών λαβέ
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 06.05.19 um 18:09 Uhr.
@ vierfuessler #
Danke für die Info. Dann frage ich mal lieber in die Runde, denn ein eigenes Jagdgebiet habe ich leider noch nicht und möchte natürlich keinem auf die Füße treten .-)
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