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Pflanzenbau
1374 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Pflanzenbau
Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz...

Völlig verwilderte ehemalige Wiese/Acker zu neuem Ackerland umgestalten

Dieser Beitrag wurde am 18.05.19 um 07:53 vom Autor gelöscht.
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Da bleibt nur ein Sommer lang "Schwarzbrache" . d.h. immer wenn es trocken ist
mit einer Egge oder Grubber durchfahren, so das nichts wachsen kann, bzw. das
was beginnt zu wachsen gleich wieder mechanisch rausgerissen wird und so vertrocknet
und ausgehungert wird. Gründünger geht dann erst im zweiten Sommer.
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Dieser Beitrag wurde am 18.05.19 um 07:59 vom Autor gelöscht.
Dieser Beitrag wurde am 18.05.19 um 07:59 vom Autor gelöscht.
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Irgendwas wird schon kommen, sonst mußt halt dann den Senf vorzeitig einarbeiten, vielleicht zuerst mulchen.
Bedenken sind eher angebracht ob das wegen Grünlandumbruch und sonstigen Naturschutzbestimmungen
überhaupt zulässig ist.
Wenn es nicht so groß ist, und dein Privatvergnügen, juckt´s nicht unbedingt jemanden.
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Dieser Beitrag wurde am 18.05.19 um 08:00 vom Autor gelöscht.
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Landfreund1978 schrieb:

Hallo und Guten Tag,

ich habe im Februar als es warm und der Boden schön trocken war eine völlig verwilderte Wiese, Gras, Brennnesseln, Brom-und Himbeeren wuchsen dort, umgepflügt.
Im April habe ich geeggt und danach Gründünger gesät. Nun wachsen im Gründüngerbestand wieder die Brom-und Himbeeren, sowie die Gräser und die Brennesseln. Der Gründünger hat jetzt eine Höhe von ca. 6-7 cm. Die Wildkräuter bekämpfe ich maschinell, so gut es geht.
Meine Frage ist nun, soll ich das Feld bereits im Herbst pflügen, der Gründünger ist Gelbsenf, oder soll ich warten bis das Kraut des Senfes abgefroren ist und erst im Frühjahr pflügen ? Mein Problem sind die Wildkräuter, vor allem die Brombeere die sehr stark nachwächst.



In BW gibt es ein Umbruchverbot von Grünland.
Da würde sich dein Problem von alleine lösen.
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Ein strenger Winter beeindruckt deine Problem-Wildunkräuter in keinster Weise.
Du kannst das Problem nur, wie ich oben schon beschrieben habe, über den
Sommer lösen. Läßt du jetzt den Senf weiterwachsen, stehst du nächstes
Frühjahr vor dem gleichen Problem, weil der Senf zu schwach ist, um deine
unerwünschten Begleitunkräuter zu unterdrücken. Nächstes Frühjahr würde
ich an deiner Stelle einen Rotklee, an Stelle von Senf als Gründünger nehmen.
Oder, noch besser, eine vielseitige Blühmischung, in der auch Legiminuosen
enthalten sind. So als Ausgleichmaßnahme!
Fritzle - bei uns hat einer im Aussenbereich an einer ehemaligen Hofstelle arrondiert
2ha Land. Er hat nie einen Antrag gestellt. Inzwischen sind aus 2ha Wiese und
einem Garten, ein ha Acker und ein ha Wiese geworden. Ackerfläche jährlich ein
paar Furchen mehr.
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Glyphosat ist in einen solchen Fall hilfreich.
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@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

Ein strenger Winter beeindruckt deine Problem-Wildunkräuter in keinster Weise.
Du kannst das Problem nur, wie ich oben schon beschrieben habe, über den
Sommer lösen. Läßt du jetzt den Senf weiterwachsen, stehst du nächstes
Frühjahr vor dem gleichen Problem, weil der Senf zu schwach ist, um deine
unerwünschten Begleitunkräuter zu unterdrücken. Nächstes Frühjahr würde
ich an deiner Stelle einen Rotklee, an Stelle von Senf als Gründünger nehmen.
Oder, noch besser, eine vielseitige Blühmischung, in der auch Legiminuosen
enthalten sind. So als Ausgleichmaßnahme!
Fritzle - bei uns hat einer im Aussenbereich an einer ehemaligen Hofstelle arrondiert
2ha Land. Er hat nie einen Antrag gestellt. Inzwischen sind aus 2ha Wiese und
einem Garten, ein ha Acker und ein ha Wiese geworden. Ackerfläche jährlich ein
paar Furchen mehr.



Im gemeinsamen Antrag bleibt Wiese Wiese. Auch die jährlich "paar" Furchen mehr nutzen nichts wenn du in die Vorortkontrolle reinkommst. Auch ohne Antrag sind die Probleme mit den "grünen" Aufpassern vorprogrammiert.
Durch die Luft(Sateliten)Bilder ist doch alles seit den 90er dokumentiert. Da kannst keinen F....z mehr lassen ohne dass es einer bemerkt.
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