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Was kann der Landwirt tun?

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Was kann der Landwirt tun?
Landwirte vergiften die Umwelt, quälen Tiere, sind Mitschuld am Klimawandel, erhalten zuviel geld vom Staat, .... .
Ja die, bzw derartige Aussagen kennen wir alle zur genüge, und aus allen Richtungen
Die Rechtfertigungen oder Erklärungen, warum wir so arbeiten sind auch nichts neues.
Was mich aber interessieren würde, was könnten Landwirte aus ihrer Sicht aktiv verbessern? Landwirtschaft ist, wie das ganze Leben, ein ständiger Wandel, sicher ist vieles gut, aber Verbesserungen gibt es immer wieder, denn früher war auch nicht alles gut, und schon gar nicht besser.
Und bitte keine Preisdiskussion, denn die können wir nicht ändern.

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Zuerst einmal muss man als Fachmensch an allen Fronten Aufklärung betreiben und darf falsche Behauptungen nicht kommentarlos stehen lassen...
Ich bin täglich bestimmt ne Stunde in Facebook über den Tag verteilt und mische mich in Diskussionen ein....das muss man sich einfach auch selbst antun, um die Bevölkerung Stück für Stück auf den Boden zurück zu holen....
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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@ nurich #
Hallo nurich,
Tranzparenz schaffen . Tag der offenen Tür mit Kollegen organisieren, gutes tun darüber sprechen, wie
zb. Blühflächen , Heckenstreifen etc. Aktionen für Kinder mit Imkern , Jägern etc. einen den ich kenne
und dessen Betrieb ich sehen darf bzw. der mir sagt warumm einige Bereiche nicht betreten werden dürfen
dem vertraue ich mehr. Videos drehen von der Arbeit , dem Kuhstall etc. und dann zeigen1

Viel Glück macht aber reichlich Arbeit

mit freundlichen Grüßen
Michael
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Ja, gute Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, egal ob im Netz oder Zuhause Vorort.
Was für mich die große Frage ist, wo sind die Ansatzpunkte in unserer täglichen Praxis? Oder seid ihr der Meinung das von landwirtschaftlicher Seite schon alles bestens ist.
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@ Darky #
Zuerst einmal muss man als Fachmensch an allen Fronten Aufklärung betreiben und darf falsche Behauptungen nicht kommentarlos stehen lassen...
Ich bin täglich bestimmt ne Stunde in Facebook über den Tag verteilt und mische mich in Diskussionen ein....das muss man sich einfach auch selbst antun, um die Bevölkerung Stück für Stück auf den Boden zurück zu holen....

Es ist aber verdammt schwer, Menschen, die in einer (konventionellen) Landwirtschaft kritisierenden Filterblase leben, aufzuklären und falsche Behauptungen richtig zu stellen.
Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt im landwirtschaftskritischen Bereich so manche Menschen, die in ihrer engstirningen Mentaliät Neonazis in nichts nachstehen.
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@ nurich #
Landwirte vergiften die Umwelt, quälen Tiere, sind Mitschuld am Klimawandel, erhalten zuviel geld vom Staat, .... .
Ja die, bzw derartige Aussagen kennen wir alle zur genüge, und aus allen Richtungen
Die Rechtfertigungen oder Erklärungen, warum wir so arbeiten sind auch nichts neues.
Was mich aber interessieren würde, was könnten Landwirte aus ihrer Sicht aktiv verbessern? Landwirtschaft ist, wie das ganze Leben, ein ständiger Wandel, sicher ist vieles gut, aber Verbesserungen gibt es immer wieder, denn früher war auch nicht alles gut, und schon gar nicht besser.
Und bitte keine Preisdiskussion, denn die können wir nicht ändern.

Meiner Meinung nach sind die Bauernverbände im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu schwach, aber auch teilweise "verbrannt". Soll heissen, in der Öffentlichkeit werden diese als Lobbyorganisationen wahrgenommen, die nicht vertrauenswürdig sind.
Folgerung 1: es bringt nicht viel, wenn man versucht mit den Bauernverbänden gemeinsam Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Folgerung 2: Es bedarf unbelastete Organisationen. Dazu müssten sich die Landwirte, eines Kreises etc. zusammenschliessen und gemeinsam etwas machen. Eine denkbare Plattform etwa in Bayern wäre z. B. der VlF (Verband für landwirtschaftliche Fachbildung), der einerseits damit einen Bildungsauftrag machen könne (wie mache ich Öffentlichkeitsarbeit), andererseits auch viele Landwirte zusammenschliesst.
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@ nurich #
nurich schrieb:

Landwirte vergiften die Umwelt, quälen Tiere, sind Mitschuld am Klimawandel, erhalten zuviel geld vom Staat, .... .
Ja die, bzw derartige Aussagen kennen wir alle zur genüge, und aus allen Richtungen
Die Rechtfertigungen oder Erklärungen, warum wir so arbeiten sind auch nichts neues.
Was mich aber interessieren würde, was könnten Landwirte aus ihrer Sicht aktiv verbessern? Landwirtschaft ist, wie das ganze Leben, ein ständiger Wandel, sicher ist vieles gut, aber Verbesserungen gibt es immer wieder, denn früher war auch nicht alles gut, und schon gar nicht besser.
Und bitte keine Preisdiskussion, denn die können wir nicht ändern.


In meiner Kindheit vor über 60 Jahren kam ich morgens im Frühjahr und Sommer in die Feldmark und atmete aromatische frische Luft ein! Schon seit ca. 20 Jahren merke ich wenn ich manchmal morgens zu meinen Pferden auf die Weide komme einen stechenden Geruch in der Nase. Irgend ein Bauer hat wieder gespritzt...und das Zeugs verpestet die Luft! Der kleine Teich kippt seit Jahren immer Sommer um, so daß ich meine Pferde mit Wasser vom Hof versorgen muß...fehlender Niederschlag UND Grundwasserverschmutzung durch zu viel Dünger und Gülle sind daran sicher auch maßgeblich beteiligt. hinzu kommt die Verpachtung an Bauern die mehrere Dörfer entfernt wohnen und mit immer größeren Maschinen bei immer höheren Tempo durchs Dorf und die Feldmark rasen...mit Dieselölbeihilfen AUCH von meinen Steuergeldern!
Nein, diese Entwicklung ist völlig aus dem Rufer gelaufen...! Daß wir nicht zurück zur Vor- oder auch nur
direkten Nachkriegslandwirtschaft wollen und dürfen ist ja klar...aber SO ist es auch nicht in Ordnung.

MfG
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@ altilla #
altilla schrieb:

Es ist aber verdammt schwer, Menschen, die in einer (konventionellen) Landwirtschaft kritisierenden Filterblase leben, aufzuklären und falsche Behauptungen richtig zu stellen.
Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt im landwirtschaftskritischen Bereich so manche Menschen, die in ihrer engstirningen Mentaliät Neonazis in nichts nachstehen.


Und wenn die eigenen schlichten Vorstellungen nicht beim Meinungsgegner ziehen...dann packst du die Nazikeule aus?
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 19.05.19 um 09:56 Uhr.
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Das Problem ist ja nicht spontan aufgetreten.
Wie lange dauert es eigentlich, bis der ganze Dreck im "Grundwasser" ankommt?
Was sind davon "Altlasten"?
Wenn ich mir überlege, was in meiner Kindheit alles auf die Äcker gebracht wurde,
bzw. so verspritzt wurde, weil es damals auch erlaubt war.
Da ist die ganze Gülle von Heute ja geradezu "biologisch" dagegen.
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@ nurich #
Hallo urich,
der verbraucher versteht Landwirtschaft nicht als Großindustrie die sie jetz schon oft ist . der Bauernhof
ist der aus dem Märchenbuch wo alle Tiere artgerecht leben und Hans, Otto oder Klara heißen.
Eine ausgeräumte Landschaft wie vieler Orts ist nicht die Märchenwelt. Ihr Landwirte habts aber kaum
hingekriegt Vertrauen in eure Arbeitsweise und eure Produkte zu schaffen.
Jeder Discounter wirbt mit dem Märchenbild auf der Verpackung und es wird geglaubt ! Nur wenn der
Verbraucher aufs Land kommt ist " Bauernhof " anders !
Mit freundlichen Grüßen
Michael
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