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Rind
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Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

Lebensleistung einer Kuh

Beitrag vom Autor bearbeitet am 09.07.19 um 18:06 Uhr.
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Lebensleistung einer Kuh
Habe vor kurzem diese Meldung gefunden:

[www.agrarheute.com]

Irgendwie war ich schon überrascht: eine Holstein Kuh, 15 Jahre, fast 100.000 Liter. Was ist daran wirklich bemerkenswert? Selbst Fleckviehkühe haben oft eine bessere Durchschnittsleistung und bringen über 100000 in jüngeren Jahren.

Aber andererseits: sind denn solche Kühe für die Züchter überhaupt noch ein Vorbild? Abgesehen davon, dass man vielleicht stolz ist, so ein Exemplar im Stall (gehabt) zu haben.

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@ altilla #
Das ist der Grund warum ich nicht beim Zuchtverband.... bin. Alles nur Seilschaften. Hat man eine wirklich gute Kuh, dann geht die Haarspalterei los um sie schlecht zu machen. Bei den wohlgesinnten Bauern ist jede 0815 Kuh eine ganz auserlesenes Spitzentier! Da ich mich auch selbst verarschen kann, brauche ich solche Institutionen nicht.
3
 
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0 - ????????????????? für uns sind 100 000 ltr Kühe die Basis um eine gesunde, vitale,
Herde aufzubauen bzw zu erhalten. Wir setzten nur Bullen ein, deren Mutter oder
Großmutter min. die 100 000ltr. Schwelle überschritten hat. Klar sollte man sie dazu nicht
unbedingt 13 Jahre melken müssen. Aber trotzdem ist so eine Kuh wirtschaftlicher, wie
eine die in der zweiten oder dritten Laktation abgeht, wie die Mehrzahl der deutschen Milchkühe.
Wenn eine Kuh die 100 000 ltr. Schwelle überschreitet, dann kann man schon davon ausgehen,
das sie einen gesunden Stoffwechsel hat und damit auch fruchtbar ist, mit einem guten
Fundament gut in Bewegung ist, ausreichend Selbstvertrauen hat um sich in einer Herde
zu behaupten und natürlich ein Euter mit stabil niedrigen Zellzahlen.
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@ altilla #
War vielleicht Bio
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@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

0 - ????????????????? für uns sind 100 000 ltr Kühe die Basis um eine gesunde, vitale,
Herde aufzubauen bzw zu erhalten. Wir setzten nur Bullen ein, deren Mutter oder
Großmutter min. die 100 000ltr. Schwelle überschritten hat. Klar sollte man sie dazu nicht
unbedingt 13 Jahre melken müssen. Aber trotzdem ist so eine Kuh wirtschaftlicher, wie
eine die in der zweiten oder dritten Laktation abgeht, wie die Mehrzahl der deutschen Milchkühe.
Wenn eine Kuh die 100 000 ltr. Schwelle überschreitet, dann kann man schon davon ausgehen,
das sie einen gesunden Stoffwechsel hat und damit auch fruchtbar ist, mit einem guten
Fundament gut in Bewegung ist, ausreichend Selbstvertrauen hat um sich in einer Herde
zu behaupten und natürlich ein Euter mit stabil niedrigen Zellzahlen.

Warum nicht 13 Jahre melken.Sind auch knapp 8000,was ja auch kein Dreck ist.Was hilft dir eine mit 10000,die beim 3ten Kalb schlapp macht.Die letzten 1000 bis 2000 kg sind doch eh nur fürs Ego,wirtschaftlich bringen sie einem dioch meist auf Grund hoher Tierarztkosten und geringer Langlebigkeit eh nicht weiter.Aber für eines sind die übertriebenen Milchlleistungen allemal gut,sie machen die 3 bis 5 % MILCH mehr,die dem Bauern zwar nichts bringen in finanzieller hinsicht,aber dafür sorgen,das immer mehr als genug Milch auf dem Markt ist,und somit der Preis gedrückt werden kann.
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@ altilla #
Eine die 100 000l geschafft hat ist immer gut, nur eine gesunde und fruchtbare macht das.
Bedenke wieviel Kolleginnen da schon weg sind.

Fleckvieh macht sich, aber der Löwenanteil der Kühe die 100 000l voll bekommen stellen doch die Holsteins.
Wieviel % aller Kühe das wohl sind, denke kleiner als 1.
Das sagt ja dann schon alles.
2
 
@ Blasi #
Blasi schrieb:

Warum nicht 13 Jahre melken.Sind auch knapp 8000,was ja auch kein Dreck ist.Was hilft dir eine mit 10000,die beim 3ten Kalb schlapp macht.Die letzten 1000 bis 2000 kg sind doch eh nur fürs Ego,wirtschaftlich bringen sie einem dioch meist auf Grund hoher Tierarztkosten und geringer Langlebigkeit eh nicht weiter.Aber für eines sind die übertriebenen Milchlleistungen allemal gut,sie machen die 3 bis 5 % MILCH mehr,die dem Bauern zwar nichts bringen in finanzieller hinsicht,aber dafür sorgen,das immer mehr als genug Milch auf dem Markt ist,und somit der Preis gedrückt werden kann.

Diese Argumente höre ich immer wieder. Wenn ich mir jedoch die Zahlen aus den Betriebsvergleichen ansehe, muss es andere andere Zusammenhänge geben. Dort fallen die Betriebe mit hohen Milchleistungen nicht durch höhere Tierarztkosten oder überdurchschnittliche Remontierungsraten auf.
Man lebt entspannter, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt was man hört und über den Rest lächelt.
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@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

0 - ????????????????? für uns sind 100 000 ltr Kühe die Basis um eine gesunde, vitale,
Herde aufzubauen bzw zu erhalten. Wir setzten nur Bullen ein, deren Mutter oder
Großmutter min. die 100 000ltr. Schwelle überschritten hat. Klar sollte man sie dazu nicht
unbedingt 13 Jahre melken müssen. Aber trotzdem ist so eine Kuh wirtschaftlicher, wie
eine die in der zweiten oder dritten Laktation abgeht, wie die Mehrzahl der deutschen Milchkühe.
Wenn eine Kuh die 100 000 ltr. Schwelle überschreitet, dann kann man schon davon ausgehen,
das sie einen gesunden Stoffwechsel hat und damit auch fruchtbar ist, mit einem guten
Fundament gut in Bewegung ist, ausreichend Selbstvertrauen hat um sich in einer Herde
zu behaupten und natürlich ein Euter mit stabil niedrigen Zellzahlen.

Hallo Kartoffelbluete!
Das eine Kuh gut 15Jahre alt wird, braucht sie ein gutes Maß an Gesundheit. Da will ich auch nichts weg tun. Die Kuh hatte auch die 100000 Liter nicht voll gemacht!
Und läßt sich "Langlebigkeit" wirklich vererben? Hat sich das durchschnittliche Alter Deiner Herde sich signifikant erhöht, auch nach dem Abzug, was Du seit her in Bezug auf Tierwohl verbessert hast?
Wie gesagt, vermutlich ist das wieder eine "Vorbereitung" das von dem Betrieb irgendeine Besamungstation einen Bullen kauft, von der "berühmten" Linie. Ein Schelm wer böses dabei denkt!
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@ 0 #
Wenn überwiegend von Kühen nachgezogen wird, wo Mutti und Großmutter schon alt wurden,
ist die Wahrscheinlichkeit auf jeden Fall höher als bei einer Linie wo man froh ist, dass sie 3-4 Kälber hinbringt.
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Wenn überwiegend von Kühen nachgezogen wird, wo Mutti und Großmutter schon alt wurden,
ist die Wahrscheinlichkeit auf jeden Fall höher als bei einer Linie wo man froh ist, dass sie 3-4 Kälber hinbringt.

Rein rechnerisch hätte sich das Problem ja selbständig erledigt. 13 Kalbungen 6,5 weibliche Nachkommen, 3-4 Kalbungen 1,5-2 weibliche Nachkommen. So würden die "Frühabgänger" automatisch verdrängt. Die Realität spricht aber eine andere Sprache.
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