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Rind
1849 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

Lebensleistung einer Kuh

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Das ist der Grund warum ich nicht beim Zuchtverband.... bin.

Langlebige Kühe kann man sicher auch ohne Zuchtverband züchten. Leider funktioniert aber die Zucht ohne Zuchtverband nur beschränkt, wegen Bullen auf Besamungsstationen usw.
Eigentlich ist es schade, das sich Züchter, die langlebige und damit auch wirtschaftliche Tiere züchten wollen, aus der Zuchtverbandsarbeit (frustriert) verabschieden!
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@ Suedmelker #
War vielleicht Bio

Dann stellt sich aber schon die Frage, ob Holstein hier die richtige Rasse ist. Denn ihre Vorteile kann die Rasse bei einer solchen Leistung nicht ausspielen.
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@ Seebauer #
Eine die 100 000l geschafft hat ist immer gut, nur eine gesunde und fruchtbare macht das.
Bedenke wieviel Kolleginnen da schon weg sind.

Fleckvieh macht sich, aber der Löwenanteil der Kühe die 100 000l voll bekommen stellen doch die Holsteins.
Wieviel % aller Kühe das wohl sind, denke kleiner als 1.
Das sagt ja dann schon alles.

Bei einer Holstein-Kuh erwarte ich aber zumindest eine Leistung, die klar über den Durchschnitt liegt, wenn ich sie so groß herausstelle. Das war das verwunderliche für mich: es gibt jedes Jahr hunderte von 100000 l Kühen, die nicht so groß dargestellt werden. Vor kurzem wurden auch die ersten beiden Holstein 200000 kg Kühe vorgestellt!
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@ 0 #
Rein rechnerisch hätte sich das Problem ja selbständig erledigt. 13 Kalbungen 6,5 weibliche Nachkommen, 3-4 Kalbungen 1,5-2 weibliche Nachkommen. So würden die "Frühabgänger" automatisch verdrängt. Die Realität spricht aber eine andere Sprache.

Solche Betriebe gibt es schon, die langlebige Kühe haben und die nicht so oft Frühabgänger haben. Aber gerade bei vielen "Zuchtbetrieben" gehen die Kühe viel zu früh ab, weil der Papier-Zuchtwert einfach uninteressant wird und man von den alten Kühen keine teueren, "heissen" Bullen verkaufen kann.
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@ nurich #
Und natürlich kann eine Kuh 20 bis 30 Jahre alt werden, aber für den milchviehhalter ist nicht das biologische Todesalter ausschlaggebend, sondern wie lange sie wirtschaftlich in der Herde laufen kann, und hier sind wir im Schnitt doch noch eine ganze Ecke weg von 15 Jahren. Und die Kritik an der kurzlebigkeit unsrer Herden ist ja auch nichts neues. Aber das können wir ja alles mit: die haben ja alle keine Ahnung, abtun.

Relativ alte Untersuchungen zeigen, dass die Leistung bis in die 5/6 Laktation ansteigen, um dann langsam wieder abzufallen. Eine Kuh mit ca. 8 Jahren hat somit ihre maximale Wirtschaftlichkeit noch nicht erreicht, das dürfte erst einige Jahre später sein. Eine sehr alte Milchkuh wird wohl nicht mehr wirtschaftlicher, aber bei einer Mutterkuh sieht es anders aus.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Solche Betriebe gibt es schon, die langlebige Kühe haben und die nicht so oft Frühabgänger haben. Aber gerade bei vielen "Zuchtbetrieben" gehen die Kühe viel zu früh ab, weil der Papier-Zuchtwert einfach uninteressant wird und man von den alten Kühen keine teueren, "heissen" Bullen verkaufen kann.

Wohl die wenigsten, verkaufen ständig Bullen.
Wegen der Papiere fliegen aauch keine guten Kühe aus dem Betrieb, behaupte ich als Praktiker,
da verkauf ich die doch leichter zum melken.
Gerade die Holsteins, niedriger Kälberpreis, und ordentliche Erlöse für Zuchtvieh.
Bei den Fleckis hab ich das Problem mit den Saugern, wer kauft schon gerne eine Kuh die einen
Saugring drin hat.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Langlebige Kühe kann man sicher auch ohne Zuchtverband züchten. Leider funktioniert aber die Zucht ohne Zuchtverband nur beschränkt, wegen Bullen auf Besamungsstationen usw.
Eigentlich ist es schade, das sich Züchter, die langlebige und damit auch wirtschaftliche Tiere züchten wollen, aus der Zuchtverbandsarbeit (frustriert) verabschieden!

Die Entwicklung verantworten aber nicht die, die sich verabschieden.
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@ Seebauer #
Wohl die wenigsten, verkaufen ständig Bullen.
Wegen der Papiere fliegen aauch keine guten Kühe aus dem Betrieb, behaupte ich als Praktiker,
da verkauf ich die doch leichter zum melken.
Gerade die Holsteins, niedriger Kälberpreis, und ordentliche Erlöse für Zuchtvieh.
Bei den Fleckis hab ich das Problem mit den Saugern, wer kauft schon gerne eine Kuh die einen
Saugring drin hat.

Es gibt nur wenige Betriebe, die ständig Bullen verkaufen, aber ich kenne zumindest einen, der seine Jungkühe nach den genomischen Zuchtwerten auf den Markt bringt: die "schlechten" kommen raus. Die "Guten" werden gespült auf Teufel komm raus. Alte Kühe hat der gar nicht.
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@ 0 #
Die Entwicklung verantworten aber nicht die, die sich verabschieden.

Aber sie tun auch nichts dagegen! Frustriert aufgeben bringt selten was
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@ altilla #
Mitgliedsbeitrag wird gespart. Ärger und Frust wir erspart. Die ganze Heuchelei die muß man auch nicht ertragen.
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