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Rind
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Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

Tierquälerei im Allgäu

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@ 0 #
0 schrieb:

Was noch in Frage kommt, daß es zu wenig Milch gibt, so könnte man die Nachfrage begrenzen. Vor der BSE Krise hatte man auch nicht genügend Rindfleisch!


Manchmal bin ich angesichts solcher "Theorien" froh, dass LL abgeschaltet wird. Es gibt leider Menschen, die wollen gar keinen Milchkonsum mehr haben. Das kann sich kein Mensch vorstellen, der sehr gerne Milchprodukte ist - und auch keiner, der nur 40 Cent im Kopf hat.
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@ nachdenker #
nachdenker schrieb:

Manchmal bin ich angesichts solcher "Theorien" froh, dass LL abgeschaltet wird. Es gibt leider Menschen, die wollen gar keinen Milchkonsum mehr haben. Das kann sich kein Mensch vorstellen, der sehr gerne Milchprodukte ist - und auch keiner, der nur 40 Cent im Kopf hat.

Das es Menschen gibt, die keine Milchprodukte wollen kann ich mir sehr wohl vorstellen. Ist auch deren Sache!Was ich nicht verstehe ist, daß man LL liest und schreibt, obwohl es einen mißfällt. Aber solche gibt es auch!
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@ Suedmelker #
Genau, niemand hat gehandelt, auch die Soko Tierschutz nicht,die hat ja nur dokumentiert und gibt den Helden.

Der Hehler ist genauso schlecht wie der Stehler, das gilt hier genauso.

Wobei, ist es sicher, dass die Aufnahmen aus dem Betrieben sind? Wundern würde mich nichts.
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@ Blasi #
Wenn die Milch nicht mehr geholt wird ab sofort,und eine andere Molkerei wird sich so das Geschäft auch nicht kaputt machen,ist es eine Frage deren Zeit,wie lange es den Betrieb noch gibt?
1800 x sagen wir mal 30Kg am Tag sind 54000 kg am Tag,macht momentan ca 18000 Euro am Tag.Kosten laufen größtenteils weiter,dann kann man sich ausrechnen,will schnell da die Lichter ausgehen,vorausgesetzt,keine andere Molkerei erbarmt sich.

Ob das rechtlichen Bestand hat, ist auch zu bezweifeln. Aber wenn der Betrieb pleite ist, dann wird kaum noch jemand seine Rechte durchsetzen, ausser vielleicht ein Insolvenzverwalter.
Denn immerhin hat die Milch deshalb noch lange nicht einen Qualitätsmangel und fristlose Kündigungen haben enge Grenzen. Genauso ist es mit dem Fleisch und den Kälbern.
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@ 0 #
Also ich bin ja gespannt, wieviele Betriebe auf den Altar des Tierwohls geopfert werden, bis dieser Götze zermalmt wird! Ich kann nur jeden empfehlen ein Gerät zu kaufen, welches Wanzen aufspürt. Beim morgendlichen Rundgang sind dann die Kammeras zuerst alle zu zerstören!
Was aktuell abgeht, paßt auf keine Kuhhaut!

Irgendwie ist es traurig, wenn die Betriebe zu Hochsicherheitstrakten ausgebaut werden müssen.
Genaso traurig, wie Tierquälerei.
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@ fury007 #
Aber schlimm ist auch, dass die offensichtlich immer noch genügend Material finden. Oder zugespielt bekommen?
Manchmal kommen mir Zweifel, immerhin hat man in Dänemark ca. 6000 € geboten, damit ein Landwirt die Tötung eines Bullenkalbes filmt und einer Tierschutzorganisation zur Verfügung stellt.
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@ Seebauer #
Abgesehen von all den widerlichen Bildern, bei der Molkerei ist es nicht einfach Erzeuger zu sein.
Kann jeder schauen unter Geschäftsbedingungen, da unterschreibt man, dass man bei ethischen und moralischen Bedenken gekündigt ist.
Echt interessant, haufenweise Vorschläge was man auf seinem Hof zu tun hat.
[www.champignon.de]

Der verlinkte Verhaltenskodex gilt für die Mitarbeiter, nicht für die Lieferanten! Hast du Einblick in die Geschäftsbedingungen?
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@ fuchsjaegerin #
fuchsjaegerin schrieb:

aber : "aus der Region" ist ein d e h n b a r e r Begriff


Hier bei uns kommt das Meiste vom Schlachthof Ulm, schlachten scheinbar über 6000 Tiere/Tag z.Zt.

Bezogen werden die Schlachttiere in einem Umkreis von 60 km, natürlich vom Bauer. Also, müsste doch passen.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Ob das rechtlichen Bestand hat, ist auch zu bezweifeln. Aber wenn der Betrieb pleite ist, dann wird kaum noch jemand seine Rechte durchsetzen, ausser vielleicht ein Insolvenzverwalter.
Denn immerhin hat die Milch deshalb noch lange nicht einen Qualitätsmangel und fristlose Kündigungen haben enge Grenzen. Genauso ist es mit dem Fleisch und den Kälbern.



Bei Milch denke ich wird bei so einer Betriebsgröße bestimmt ein Liefervertrag da sein, ob da solch ein Fall als fristlose Kündigung reicht bzw. ob das im Vertrag geregelt ist bezweifle ich.

Kälber und Fleisch bzw. Schlachtkühe werden eigentlich frei verkauft, zumindest in meiner Betriebsgröße habe ich da keinen Vertrag, . ausser man macht wegen Tierwohl oder Ähnlichen Abnahmeverträge.

Wenn Verträge da sind wirds das gleiche sein wie bei der Milch, solang die Ware keinen Mangel hat wird der Abnehmer sie nehmen müssen.
Wenn kein Vertrag da ist, stehen die Abnehmer doch gleich schlange um das Vieh ihm billig abzudrücken. Genauso wie Vieh aus dem Ausland verwertet wird, hauptsache billig, noch dazu wenn die Ware 'OK ist, der Ruf des Erzeugers ist den großen egal.

Außerdem, wird sich jeder hüten egal ob Milchhof oder Schlachthof, bestehende Verträge ( falls welche da sind) aus solchen Gründen vorschnell zu Kündigen.
In Deutschland gilt soweit ich weis noch immer, solange jemand nicht Rechtskräftig verurteilt ist gilt er als unschuldig! Da können bei solchen Liefermengen schnell sehr hohe Schadenersatzforderungen auftauchen.

Ich kann mir nicht vorstellen, das der Betrieb von den Behörden gesperrt ist, so wie die ersten BSE Betriebe, da wäre natürlich die Sache ganz anders, da das Veterinäramt die Vermarktung verboten hat.
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@ Immenfreund #
Immenfreund schrieb:

Hier bei uns kommt das Meiste vom Schlachthof Ulm, schlachten scheinbar über 6000 Tiere/Tag z.Zt.

Bezogen werden die Schlachttiere in einem Umkreis von 60 km, natürlich vom Bauer. Also, müsste doch passen.




Also wenn 6000 Tiere ( ich denke jetzt reden wir nicht von Hühnern... sondern von Rindern') am Tag geschlachtet werden und die aus dem Umkreis von 60 km kommen, dann musst Du ja in einer sehr sehr Viehdichten Region leben. Ich denke da hast Du einige Nullen verwechselt. Eine bei der Tierzahl zuviel und eine beim Umkreis zuwenig.

Desweiteren wird kein Schlachthof der 6000 Rinder am Tag schlachtet seine Tiere vom Bauern beziehen, die kommen alle von Viehhändlern oder Erzeugergemeinschaften, die eine Zugweise Anlieferung bieten können.
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