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Rind
1849 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

Tierquälerei im Allgäu

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@ 0 #
0 schrieb:

Das ist das Resultat, in dem immer nur Forderungen gestellt werden, ohne daß dabei über die Konsequenzen nachgedacht werden. Überspitzt soll jeder Bauer 3 Kühe 5 Schweine 20 Hühner+einen Hahn 6 Enten 7 Gänse 2 Truthähne 2 Ziegen und 4 Schafe halten. Eier sollen aber unter 10 Cent das Stück kosten ,das Kilo Fleisch darf die 1 Euromarke nicht überspringen und 25 Cent für ein Tetrapode Milch ist ja auch genug. Und die Subventionen sind ja auch überflüssig. So die Vorstellungen. Nur in der Realität geht das halt alles nicht zusammen. Wenn dann die Resultate den Verbraucher zu sehen bekommen ist die Empörung groß, das wollen wir nicht!!!
Wenn nicht ganz schnell umgesteckt wird, von den Verbrauchern und vom Staat, dann werden wir auf ein Deutschland zusteuern, ohne Landwirtschaft! Maximal wird es noch einzelne Landschaftspfleger geben. Als Tierhaltung kommen dann noch Hunde und Katzen vor. Auf dieses Szenario steuern wir gerade Wegs zu. Und das Ziel änderet sich nicht, wenn wir schneller werden!


Respekt mit dem Beitrag hast dem Nagel auf den Kopf getroffen Verbraucher Staat und Einzelhandel sollten sich darüber mal ernsthaft Gedanken machen. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis einige wo sagen Sie haben lansam keine Lust mehr 365 Tage Ihren Viehaltenden Familienbetrieb weiter zu bewirtschaften wen am Ende Finanziell eh fast nichts überbleibt. Wir steuern nähmlich genau auf ein Deutschland ohne Landwirtschaftliche Betriebe zu ( außer ein Paar Riesenbetriebe) aber das werden Verbraucher und Co erst merken wen sich die Kulturlandschaft radikal verändert oder das Tägliche Essen von Überall in der Welt hergekarrt wird "natürlich alles forschriftsmässig und Tiergerecht erzeugt"
Ich Könnt Kotzen wen ich darüber länger nachdenke
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@ Blasi #
Blasi schrieb:


Ich weiß gar nicht,was alle wollen, die Ganze Gesellschaft inkl. Vater Staat will doch diese Form der Landwirtschaft.
So wie ich das sehe will die Gesellschaft die großen Viehbetriebe nicht , es wird ja gleich von Massentierhaltung gesprochen usw .
Die Politik mag die großen um sie besser steuern und überwachen zu können , wobei unser Landrat zumindest öffentlich die kleinen Direktvermarkter sehr gut findet .
Warum hört man nicht wie bei den Insekten , bei der Viehhaltung auch aufs Volk ?





Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ 0 #
0 schrieb:

Das ist das Resultat, in dem immer nur Forderungen gestellt werden, ohne daß dabei über die Konsequenzen nachgedacht werden. Überspitzt soll jeder Bauer 3 Kühe 5 Schweine 20 Hühner+einen Hahn 6 Enten 7 Gänse 2 Truthähne 2 Ziegen und 4 Schafe halten. Eier sollen aber unter 10 Cent das Stück kosten ,das Kilo Fleisch darf die 1 Euromarke nicht überspringen und 25 Cent für ein Tetrapode Milch ist ja auch genug. Und die Subventionen sind ja auch überflüssig. So die Vorstellungen. Nur in der Realität geht das halt alles nicht zusammen. Wenn dann die Resultate den Verbraucher zu sehen bekommen ist die Empörung groß, das wollen wir nicht!!!
Wenn nicht ganz schnell umgesteckt wird, von den Verbrauchern und vom Staat, dann werden wir auf ein Deutschland zusteuern, ohne Landwirtschaft! Maximal wird es noch einzelne Landschaftspfleger geben. Als Tierhaltung kommen dann noch Hunde und Katzen vor. Auf dieses Szenario steuern wir gerade Wegs zu. Und das Ziel änderet sich nicht, wenn wir schneller werden!

Solange wir diesen hohen Lebenstandard haben,diesen vielleicht übertriebenen Wohlstand,jeder kann sich alles leisten,die Supermarktregale sind voll,kein Mangel,auch nicht im geringsten,die Wirtschaft boomt,ohne das ein Einbruch in Sicht ist,wird sich nichts ändern.Es haben ja alle Branchen mit dem Regullierungsproblem zu kämpfen,nicht nur die Bauern.
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Ihr jammert über immer mehr Auflagen. Mich wundert es nicht wenn ich so Sachen sehe.
Nur mal so zum nachdenken.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 10.07.19 um 21:31 Uhr.
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Abgesehen von all den widerlichen Bildern, bei der Molkerei ist es nicht einfach Erzeuger zu sein.
Kann jeder schauen unter Geschäftsbedingungen, da unterschreibt man, dass man bei ethischen und moralischen Bedenken gekündigt ist.
Echt interessant, haufenweise Vorschläge was man auf seinem Hof zu tun hat.
[www.champignon.de]
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@ Fauli #
Fauli schrieb:

Ihr jammert über immer mehr Auflagen. Mich wundert es nicht wenn ich so Sachen sehe.
Nur mal so zum nachdenken.

Dann musst du mal was bauen,dann merkst du was Auflagen sind.Bei Güllegruben hat laut Wochenblatt z.b. soviel Auflagen,das die Behörden es gar nicht mehr genehmigen können,weil sich keiner auskennt.Bei Wohnungsbau,geht's vom Bodengutachten,über Schallschutz,Brandschutz etc. Weiter.
Man dürfte ja mittlerweile nicht mehr seinen eigenen Aushub,ohne Gutachten und Genehmigung auf seinen eigenen Felder anplanieren.So gibt's noch hundert weitere Hürden.
Also,ich weiß nicht,ob das immer Spaß macht.
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@ Fauli #
Fauli schrieb:

Ihr jammert über immer mehr Auflagen. Mich wundert es nicht wenn ich so Sachen sehe.
Nur mal so zum nachdenken.


Ich finde die so zusammengestellten Bilder auch für verwerflich. Bei genauem Hinsehen sieht man unterschiedliche Halsbänder, also müßten die Bilder von verschiedenen Betrieben sein. Auch die kranke Kuh, die auf den Viehanhänger aufgeladen wird, könnte ja mit dem Viehwaagen "relativ" tiergerecht in die Krankenbucht gefahren worden sein, und nicht über längere Strecke durch den Stall gestreift.

Ich finde es schon verhöhnend für die Landwirtschaft, das von der amtlichen Beratung für immer größere Einheiten geworben und gedrängt wird, ohne für die Konsequenzen für die an den Rand der Belastbarkeit der bäuerlichen Familien zu bedenken.

Der Umweltminister sich nur darüber empört und weitere Auflagen ankündigt, natürlich für alle Tierhaltungsbetriebe, wieder eine Art Sippenhaft. Vielleicht sollten mal die Ministerien miteinander Reden.

Aber die Regierungen, alle, sind doch nur noch für Brot und Spiele, damit das Volk nix von den wirklichen Problemen nix mitbekommt.
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@ Kasparow #
Kasparow schrieb:

So wie ich das sehe will die Gesellschaft die großen Viehbetriebe nicht , es wird ja gleich von Massentierhaltung gesprochen usw .
Die Politik mag die großen um sie besser steuern und überwachen zu können , wobei unser Landrat zumindest öffentlich die kleinen Direktvermarkter sehr gut findet .
Warum hört man nicht wie bei den Insekten , bei der Viehhaltung auch aufs Volk ?

Massentierhaltung ist ja weitläufig,für einen Laien können das 30,Ode 50 Kühe sein,500 Hühner oder 200 Schweine.Da gibt's ja keine Definition.
Das ist wie bei den Grünen,erstmal gegen alles sein und gross rumhetzen,ohne Lösungen zu haben,oder wissen was sache ist.
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@ Blasi #
Blasi schrieb:

Dann musst du mal was bauen,dann merkst du was Auflagen sind.Bei Güllegruben hat laut Wochenblatt z.b. soviel Auflagen,das die Behörden es gar nicht mehr genehmigen können,weil sich keiner auskennt.Bei Wohnungsbau,geht's vom Bodengutachten,über Schallschutz,Brandschutz etc. Weiter.
Man dürfte ja mittlerweile nicht mehr seinen eigenen Aushub,ohne Gutachten und Genehmigung auf seinen eigenen Felder anplanieren.So gibt's noch hundert weitere Hürden.
Also,ich weiß nicht,ob das immer Spaß macht.


verzählst mir nichts sind dabei aber das ist eine andere Geschichte.
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@ albweis #
Geht's eigentlich noch??
Hier wird rumlamentiert, als ob die Bauern von allen Seiten nur schikaniert würden. Ich habe hier kein einziges Wort der Betroffenheit, geschweige denn der Distanzierung gehört. Ist es so, dass die Zustände in diesem Film Standard bei den Milcherzeugern sind ???? Oder was?
Da werde ich wohl zum Vegetarier mutieren müssen.
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