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Rind
1849 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

Homöopathische Mastitisbehandlung

@ bing #
Meine Info?
Masti Veyxym von Veyx hat nur der Tierarzt, gilt als Arznei.
Eine Tube kostet 4 Euro plus Steuer.Offizielle Wartezeit 1Tag, aber laut Hersteller ausdrücklich nur um darauf hinzuweisen ,dass Milch von kranken Kühen nicht geliefert werden soll.
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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@ karlo #
wann und so, wird es verwendet,,,?

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Beitrag bearbeitet von Geronimo am 09.11.08 um 10:13 Uhr.
#
Hallo,
also vor dem alleinigen Einsatz von Homöopathika bei einer akuten Mastitis kann man nur warnen. Wollt ihr das Euterviertel oder die ganze Kuh verlieren?
Das geht einher mit einer massiven Keimanflutung (Coli, Streptokokken etc.) und wenn die Kuh bereits erhöhte Temperatur zeigt, ist bereits der gesamte Organismus davon betroffen. Fühlt sich das Tier gar noch kalt an oder frißt schlecht (nicht mehr) ist höchste Eile angesagt und eine Behandlung mit geeigneten Antibiotika sowohl intramammär als auch i.v. bzw. im. angesagt.
I.d.R. kann man dann noch ein Antibiogramm erstellen, aber bis das fertig ist, wird der (gute) TA schon mal mit einem Breitbandantibiotikum arbeiten, denn eh früher so eine Entzündung behandelt wird, umso wahrscheinlicher der Erfolg. Bei schweren Fällen sind auch Infusionen mit Glukose und Leberschutz angesagt.
Bewährt hat sich in akuten Fällen eine Spülung des erkrankten Viertels mit einem Liter einer sterilen 1-2%igen NaCl-Lösung, die man 5 Minuten einwirken läßt und dann mit Oxitocin abmelkt und die antibiotische Eutertube hinterhergibt. Hier kann das auch in Verbindung mit Masti-Veyxym geschehen.

Homöopathika sind geeignet bei chronischen Mastiden (erhöhter Zellgehalt) und zum Ausheilen einer vorangegangenen Mastitis, genauso wie besagtes Masti-Veyxym.
Dann gibt's auch noch die verschiedensten Euterpflegemittel, wie z.B. japanisches Pfefferminzöl o.ä für die harmloseren Fälle, die da manchmal (von Betrieb zu Betrieb verschieden) auch ganz gut wirken.
Man löst keine Probleme, indem man sie auf Eis legt (Winston Churchill)

.....Grüße aus der Prärie.....
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@ Geronimo #
Geronimo schrieb:

Hallo,
also vor dem alleinigen Einsatz von Homöopathika bei einer akuten Mastitis kann man nur warnen. Wollt ihr das Euterviertel oder die ganze Kuh verlieren?
Das geht einher mit einer massiven Keimanflutung (Coli, Streptokokken etc.) und wenn die Kuh bereits erhöhte Temperatur zeigt, ist bereits der gesamte Organismus davon betroffen. Fühlt sich das Tier gar noch kalt an oder frißt schlecht (nicht mehr) ist höchste Eile angesagt und eine Behandlung mit geeigneten Antibiotika sowohl intramammär als auch i.v. bzw. im. angesagt.
I.d.R. kann man dann noch ein Antibiogramm erstellen, aber bis das fertig ist, wird der (gute) TA schon mal mit einem Breitbandantibiotikum arbeiten, denn eh früher so eine Entzündung behandelt wird, umso wahrscheinlicher der Erfolg. In schweren sind auch Infusionen mit Glukose und Leberschutz angesagt.
Bewährt hat sich in schweren Fällen eine Spülung des erkrankten Viertels mit einem Liter einer sterilen 1-2%igen NaCl-Lösung, die man 5 Minuten einwirken läßt und dann mit Oxitocin abmelkt und die antibiotische Eutertube hinterhergibt. Hier kann das auch in Verbindung mit Masti-Veyxym geschehen.

Homöopathika sind geeignet bei chronischen Mastiden (erhöhter Zellgehalt) und zum Ausheilen einer vorangegangenen Mastitis, genauso wie besagtes Masti-Veyxym.
Dann gibt's auch noch die verschiedensten Euterpflegemittel, wie z.B. japanisches Pfefferminzöl o.ä für die harmloseren Fälle, die da manchmal (von Betrieb zu Betrieb verschieden) auch ganz gut wirken.


Servus,
ich kann Geronimos Aussage nur bestätigen.Bei akuter Mastitis hilft nur noch die "Keule".Da braucht ihr mit was Anderem nimmer herumexperimentieren.
Zum Trockenstellen und bei erhöhtem Zellgehalt sind wir bisher immer mit Homöopathika bestens zurechtgekommen.

Schönen Sonntag noch aus dem Sonnenüberfluteten Herzen Altbayerns.
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@ bing #
bing schrieb:

Hallo allerseits
Ich möchte gerne die Homöopathische Mastitesbehandlung ausprobieren. Am besten beim Trockenstellen und natürlich bei akuten Infektionen. Ich glaube das sich Resestenzen in meiner Herde gebildet haben, weil trotz Antibiogrambehandlung kein Erfolg mehr da ist. Hat jemand Erfahrungen gesammelt. Wie bezieht man es, usw. Penizillin hilft meiner Meinung nach nur für den Moment und ist keine Alternative der Zukunft

Hallo Bing,
Der Tiergesundheitsdienst kann deine Tiere untersuchen, da hast du schwarz auf weiß was los ist.
Es gibt da auch noch eine Euterkrankheit die man beim Melken überträgt, ich weis jetzt nicht mehr wie die sich schimpft. Wenn du die hast kannst du Spritzen was du willst, da wirst du nicht froh.
Da gibt es nur eine Möglichkeit, immer zuerst die Gesunden melken, Desinfektionsmittel verwenden und nacheinander die schlimmsten Kühe aussondern.
Ich würde mal den Tiergesundheitsdienst kommen lassen.

Viel Erfolg

jw
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


Bauernstolz; ein niedriger Stolz, welcher sich auf nichtswürdige Dinge gründet, und welcher sich niedriger, verächtlicher Mittel zu seiner Befriedigung bedient. Qelle unbekannt

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.

Arthur Schopenhauer
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@ jw #
jw schrieb:

Hallo Bing,
Der Tiergesundheitsdienst kann deine Tiere untersuchen, da hast du schwarz auf weiß was los ist.
Es gibt da auch noch eine Euterkrankheit die man beim Melken überträgt, ich weis jetzt nicht mehr wie die sich schimpft. Wenn du die hast kannst du Spritzen was du willst, da wirst du nicht froh.
Da gibt es nur eine Möglichkeit, immer zuerst die Gesunden melken, Desinfektionsmittel verwenden und nacheinander die schlimmsten Kühe aussondern.
Ich würde mal den Tiergesundheitsdienst kommen lassen.

Viel Erfolg

jw


Du meinst sicher Staphylococcus Aureus. Ein Erreger, der sich im Eutergewebe festsetzt und von Antibiotika kaum oder nicht erreicht wird. Bei Stresssituationen wird er regelmäßig freigeschwemmt.
Hier noch ein paar Links zum Thema:

Mastitis
Eutergesundheit
Man löst keine Probleme, indem man sie auf Eis legt (Winston Churchill)

.....Grüße aus der Prärie.....
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@ Geronimo #
Geronimo schrieb:

Du meinst sicher Staphylococcus Aureus. Ein Erreger, der sich im Eutergewebe festsetzt und von Antibiotika kaum oder nicht erreicht wird. Bei Stresssituationen wird er regelmäßig freigeschwemmt.
Hier noch ein paar Links zum Thema:

Mastitis
Eutergesundheit

Ja genau,

das sind gute Links danke.

Gruß
jw
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


Bauernstolz; ein niedriger Stolz, welcher sich auf nichtswürdige Dinge gründet, und welcher sich niedriger, verächtlicher Mittel zu seiner Befriedigung bedient. Qelle unbekannt

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.

Arthur Schopenhauer
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Beitrag bearbeitet von karlo am 09.11.08 um 18:22 Uhr.
@ Geronimo #
Geronimo schrieb:

Du meinst sicher Staphylococcus Aureus. Ein Erreger, der sich im Eutergewebe festsetzt und von Antibiotika kaum oder nicht erreicht wird. Bei Stresssituationen wird er regelmäßig freigeschwemmt.
Hier noch ein paar Links zum Thema:

Mastitis
Eutergesundheit

Wer die von diesem Erreger betroffenen Tiere "im Griff " hat sollte sie zumindest als letzte melken, auch wenns im Laufstall lästig ist. Sie stellen immer ein Ansteckungsrisiko da!
Wer diese Kühe nicht merzen möchte, vieleicht weil sie hochtragend sind: Ich habe, obwohl das Antibiogramm dem keinen Erfolg verspricht, gute Erfahrung mit Streptomycin ,30ccm je Melkzeit ins erkrankte Viertel ,aus der Flasche(keine Tube). Flockt zwar,bringt aber nach mehrtägigen Einsatz überraschende Erfolge und ist noch halbwegs bezahlbar.(Kommentar des Tieraztes:alles ne Frage der Menge) Aber nicht vergessen,wie Geronimo oben schon sagte,beim nächsten Stress...
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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Das ist eine Nachvollziehbare Meinung - danke dafür. Wenn es eine akute schwere Entzündung ist, mit Fieber ect.. Ist die Antibeotika und weitere Medizinische Maßnahmen Pflicht. Das Viertel wird fast immer nie zu 100 % nicht mehr ganz i.o.. Ich denke ein gesunder 3 Titt ist besser als eine Vier Zitzen überträger. Ich habe mich bei einen Lehrgang angemeldet irgendwo muss man anfangen um es es der Natur gut zu tun. Ich versuche so gut es geht mir ihre arbeit zu nütze zu machen. So wie halt möglich. Ein Beispiel. Unser Darmbakterien sind zu 80 % für unser Immunsystem verantwortlich. Ernähre ich mich korrekt bekämpfen diese den Krebs und andere Krankheiten und nicht mehr ich. Das gilt noch mehr für einen Wiederkäuer. Mann muss zwar auf viel verzichten aber man bleibt gesund. Also Leben für das Leben .Antibiotika heißt - gegen das leben. Es folgt ein anderes Milieu welches weniger Krankheiten von A-Z zulässt. Bis auf Mastites komme ich seit Jahren ohne Antibiotika und viele andere Medikamente aus, seit dem ich Urkeime verwende. Wäre schön wenn ich das auch noch in den griff bekommen würde
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