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Biogas
Forum: Biogas
Wie viel Leistung, welche Rohstoffe?

Für Biogasanlage fahren

 
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Für Biogasanlage fahren
Auch dieses Jahr wieder ein heikles Thema, was viele Landwirte in Maschinenhilfe und LU nicht bedenken. Biogasanlagen sind in der Regel Gewerbebetriebe, das heisst wenn für die der Mais zusammengefahren wird, dann gelten die Gesetze des gewerblichen Güterkraftverkehrs, will meinen erstmal gilt der T Führerschein nicht, dann müssen Schlepper und Anhänger für die Zeit versteuert werden, theoretisch wären wohl sogar Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten. Wie haltet ihr das so? Gibt es noch die Ausnahmeregelung bei Abwicklung über den Maschinenring?

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Moin,
das ist auch alles wieder auslegungssache. In der Profi steht da jetzt auch ein bericht drüber drin. Wenn man den Mais für einen Landwirt zusammen fährt und der die Silage dann an die BGA verkauft gilt das als lof Transport und es gilt der T-FS. Aber ich denke wenn die BGA den Mais direkt vom Feld kauft rutscht es ins gewerbliche. Dann ist mindest Alter 21, FS CE erforderlich und schwarze Nummer.
Save the horses, ride a DEERE!! www.HofSteinberg.de
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es kommt drauf an, wenn vorher schon fest steht, das der mais an eine biogasanlage geht, könnte das ein grauer raum sein, klar ist jedenfalls sobald du bei einer gewerblichen biogas (oder landhandel, genossenschaft, ölmühle, zuckerfabrik, lagerhaus) fährst und nicht zeug von deinem eigenen betrieb auf dem anhänger hast, dann bist du in konkurrenz zu einer gewerblichen spedition und somit politisch und rechtlich auch eine ... mit all den nachteilen.

sind eigentlich alle biogas inzwischen gewerblich oder gibt es noch landwirtschaftliche privilegierte, anlagen unter 500kw dann?

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Gewerblich sind die Anlagen denn nicht wenn der Strom zum größten Teil selbst genutzt wird. Und die Anlage für die Eigennutzung gebaut wurde. Wird aber extra Mais für die Anlage gekauft um ihn in Gas und Strom umzuwandeln der verkauft wird, ist es gewerblich.
Save the horses, ride a DEERE!! www.HofSteinberg.de
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Anlagen die von Landwirten geführt werden haben oft auch folgende Konstellation. Die Gasproduktion ist noch Urproduktion also eindeutig landwirtschaftlich. Also produziert der Landwirt das Gas, da ist auch das Maissilieren eindeutig landwirtschaftlich. Das Gas wird an einen Gewerbebetrieb (der unter meist auch dem Landwirt gehört) zur Strom und Wärmeproduktion (Sekundärproduktion) verkauft.

So in der Art stand das letztens bei uns in der Bauernzeitung (Wochenblatt)

In anderen Bereichen ist es ähnlich, wenn man als Landwirt Quark und Jogurt herstellt dann ist das Urproduktion und bei Käse ist es schon gewerblich.

Mfg
Matthias
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also vor fahrtantritt erstmal die besitz-, finanzierungs- und steuerverhältnisse offenlegen lassen.

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@ Red_Bull #
Red_Bull schrieb:

Moin,
das ist auch alles wieder auslegungssache. In der Profi steht da jetzt auch ein bericht drüber drin. Wenn man den Mais für einen Landwirt zusammen fährt und der die Silage dann an die BGA verkauft gilt das als lof Transport und es gilt der T-FS. Aber ich denke wenn die BGA den Mais direkt vom Feld kauft rutscht es ins gewerbliche. Dann ist mindest Alter 21, FS CE erforderlich und schwarze Nummer.


Moin ,
wenn man dann noch einen Schlepper hat ,der mit 50 km/h unterwegs ist , braucht man dann auch noch einen Fahrtenschreiber und eine Güterkraftverkehrserlaubnis.
Man kann den Fahrtenschreiber umgehen, indem man den Schlepper auf 40 km/h drosselt.
Lecko Mio !!!
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