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landlive.de

Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik

Banken holen sich Ackerland. Wann kommt der neue Feudalismus in Deutschland an?
Tuxo22.09.13 #
China pachtet mal so eben die Kornkammer des Ostens.
[www.sueddeutsche.de]
tyr22.09.13 @ Tuxo #
Tuxo schrieb:

China pachtet mal so eben die Kornkammer des Ostens.
[www.sueddeutsche.de]


Mal schauen, wie lange sich das die Russen gefallen lassen.
China spielt da ein gefährliches Spiel....
Tuxo30.10.13 @ tyr #
tyr schrieb:

Mal schauen, wie lange sich das die Russen gefallen lassen.
China spielt da ein gefährliches Spiel....

Dabei steht China nicht an der Spitze des Land Grabbings.
[www.nachdenkseiten.de]
"Auf der Liste der Investoren nimmt die USA den ersten Platz ein. Unter den Top 10 befinden sich auch Großbritannien, einige arabische Ölstaaten und asiatische Schwellenländern wie Malaysia und Singapur. Auch China und Indien sind in der Top-10-Liste der Herkunftsländer zu finden. Diese Liste ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da nur der Sitz der Unternehmen, nicht aber die Herkunft der Investoren und Anteilseigner der Unternehmen bekannt ist."
Drehung30.10.13 @ Tuxo #
Tuxo schrieb:

Dabei steht China nicht an der Spitze des Land Grabbings.
[www.nachdenkseiten.de]
"Auf der Liste der Investoren nimmt die USA den ersten Platz ein. Unter den Top 10 befinden sich auch Großbritannien, einige arabische Ölstaaten und asiatische Schwellenländern wie Malaysia und Singapur. Auch China und Indien sind in der Top-10-Liste der Herkunftsländer zu finden. Diese Liste ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da nur der Sitz der Unternehmen, nicht aber die Herkunft der Investoren und Anteilseigner der Unternehmen bekannt ist."



Moin,

bedenklicher als die Pachtung von (vorhandenen) "Groß"-Agrarflächen in einem "Industriestaat" wie der Ukraine durch Chinesen sind die "Investorentätigkeiten" im afrikanischen Agrarbereich.

Investitionen in die Nahrungsproduktion in Afrika sind ja im Prinzip wünschenswert und könnten die Versorgungssicherheit und den Wohlstand vieler afrikanischer Staaten nachhaltig steigern.

Ich fürchte allerdings dass, so wie im Minengeschäft (Rohstoffe), die Bevölkerung der jeweiligen Staaten nicht oder nur wenig vom Agrarboom profitiert, sondern sich Investoren und korrupte Politiker die Taschen füllen und ein leidlich funktionierendes Landleben in ein entwurzeltes "Lumpen-Proletariat" verwandeln.

Wo das hinführt zeigen die fast täglichen Meldungen über ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer


Gruß

Drehung
dieterbimbo31.10.13 @ Tuxo #
der is schon da
Alpengluehn31.10.13 @ Drehung #
Drehung schrieb:

Investitionen in die Nahrungsproduktion in Afrika sind ja im Prinzip wünschenswert und könnten die Versorgungssicherheit und den Wohlstand vieler afrikanischer Staaten nachhaltig steigern.

Wo das hinführt zeigen die fast täglichen Meldungen über ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer


Gruß

Drehung


Gaaanz grosser Irrtum. Auf diesen Flächen wird nicht für die Bevölkerung sondern für den Export und die reichen Länder angebaut. Und das mit Methoden, die für diese Länder völlig ungeeignet sind.

Und wie immer wird der Weltagrarbericht völlig ignoriert....

die Anzahl der Landwirte, aus sämtlichen ländern dieser Welt, die flüchten, auch nach Deutschland, ist horrend und steigt unaufhörlich
Drehung31.10.13 @ Alpengluehn #
Alpengluehn schrieb:

Gaaanz grosser Irrtum. Auf diesen Flächen wird nicht für die Bevölkerung sondern für den Export und die reichen Länder angebaut. Und das mit Methoden, die für diese Länder völlig ungeeignet sind.

Und wie immer wird der Weltagrarbericht völlig ignoriert....

die Anzahl der Landwirte, aus sämtlichen ländern dieser Welt, die flüchten, auch nach Deutschland, ist horrend und steigt unaufhörlich




Moin Alpengluehn,

wenn du mich zitierst, warum verstümmelst du meinen Beitrag so dass er inhaltlich in einem anderen Licht erscheint als meine Gesamtaussage/Meinung in dem Beitrag?

Das ist so nicht okay!


Gruß

Drehung
tyr31.10.13 @ Tuxo #
Tuxo schrieb:

Dabei steht China nicht an der Spitze des Land Grabbings.
[www.nachdenkseiten.de]
"Auf der Liste der Investoren nimmt die USA den ersten Platz ein. Unter den Top 10 befinden sich auch Großbritannien, einige arabische Ölstaaten und asiatische Schwellenländern wie Malaysia und Singapur. Auch China und Indien sind in der Top-10-Liste der Herkunftsländer zu finden. Diese Liste ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da nur der Sitz der Unternehmen, nicht aber die Herkunft der Investoren und Anteilseigner der Unternehmen bekannt ist."


Danke, wußt ich noch gar nich...
tyr31.10.13 @ Drehung #
Drehung schrieb:

Moin,

bedenklicher als die Pachtung von (vorhandenen) "Groß"-Agrarflächen in einem "Industriestaat" wie der Ukraine durch Chinesen sind die "Investorentätigkeiten" im afrikanischen Agrarbereich.

Investitionen in die Nahrungsproduktion in Afrika sind ja im Prinzip wünschenswert und könnten die Versorgungssicherheit und den Wohlstand vieler afrikanischer Staaten nachhaltig steigern.

Ich fürchte allerdings dass, so wie im Minengeschäft (Rohstoffe), die Bevölkerung der jeweiligen Staaten nicht oder nur wenig vom Agrarboom profitiert, sondern sich Investoren und korrupte Politiker die Taschen füllen und ein leidlich funktionierendes Landleben in ein entwurzeltes "Lumpen-Proletariat" verwandeln.

Wo das hinführt zeigen die fast täglichen Meldungen über ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer


Gruß

Drehung


Eines der Hauptprobleme bei dieser Geschichte, anders als in den Kolonialzeiten, bauen die Chinesen in Afrika alles selbst, oft mit eigenem importierten Material und eigenen Arbeitskräften.
So bleibt für die afrikanischen Wirtschaft so gut wie nichts, ausgenommen eine kleine korrupte Elite.
So ein Verfahren wurde übrigens bei der deutschen Einheit auch angewendet, mit bekannten Ergebniss...
hanauer131.10.13 @ Alpengluehn #
Alpengluehn schrieb:

Gaaanz grosser Irrtum. Auf diesen Flächen wird nicht für die Bevölkerung sondern für den Export und die reichen Länder angebaut. Und das mit Methoden, die für diese Länder völlig ungeeignet sind.

Und wie immer wird der Weltagrarbericht völlig ignoriert....

die Anzahl der Landwirte, aus sämtlichen ländern dieser Welt, die flüchten, auch nach Deutschland, ist horrend und steigt unaufhörlich



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erst die Ausländer nutzen den Boden effektiv die Einheimischen haben noch nicht die Ausbildung um Überschüsse zu produzieren ich finde es gut wenn Ausländer den Einheimischen zeigen wie Landwirtschaft geht, China ist da erste Wahl die anderen beuten die Einheimischen aus.