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Forum: Themen auf agrarheute.com

Zehn Fakten zur Vogelgrippe
Ringeltaube27.12.14 #
Der Erreger H5N8 breitet sich nicht über Zugvögel aus, denn er wurde vor allem in abgeschirmten großen Stallanlagen gefunden. In Freilandhaltungen kam er europaweit gar nicht vor, dagegen sechsmal in großen geschlossenen Ställen. Bei Wildvögel gab es nur zwei sehr unsichere Einzelfunde von vielen hunderten oder sogar tausenden getesteter Vögel, die, wenn es keine nachträgliche Kontamination war, auch aus einer Ansteckung an Kot-austrägen resultieren können, denn sie wurden nach den Ausbrüchen in den Intensivstallungen gefunden, obgleich auch zuvor schon kontinuierlich Wildvögel getestet wurden.

Die Staffettenthese der Frau Reinking vom FLI wird von Ornithologen als sehr unwahrscheinlich angesehen, denn dann hätte man an vielen Orten H5N8 finden müssen, was aber nicht geschah. Selbst im angeblichen Ansteckungsgebiet in Russland war das Virus zu den fraglichen Zeiten nicht zu finden. Die Hypothese ist also völlig unbewiesen udn eine reine Vermutung, die zudem von ornithologen als unwahrscheinlich angesehen wird (vgl. Bairlein).

Sollte man auf dieser Aussage allen Ernstes eine Stallpflicht aufbauen?
Die Stallpflicht schädigt Freilandhalter immens. Es schützt keineswegs das Geflügel anderer Bauern, wenn man Freilandtiere in Ställe packt, denn das Virus trat ja in Ställen auf, nicht im Freiland!

Daher sollte man eine Verbreitung über die Strukturen der vielfach vernetzten Geflügelindustrie nun endlich ernsthaft untersuchen!
Llanes27.12.14 #
Ringeltaube schrieb:

Der Erreger H5N8 breitet sich nicht über Zugvögel aus, denn er wurde vor allem in abgeschirmten großen Stallanlagen gefunden. In Freilandhaltungen kam er europaweit gar nicht vor, dagegen sechsmal in großen geschlossenen Ställen. Bei Wildvögel gab es nur zwei sehr unsichere Einzelfunde von vielen hunderten oder sogar tausenden getesteter Vögel, die, wenn es keine nachträgliche Kontamination war, auch aus einer Ansteckung an Kot-austrägen resultieren können, denn sie wurden nach den Ausbrüchen in den Intensivstallungen gefunden, obgleich auch zuvor schon kontinuierlich Wildvögel getestet wurden.

Die Staffettenthese der Frau Reinking vom FLI wird von Ornithologen als sehr unwahrscheinlich angesehen, denn dann hätte man an vielen Orten H5N8 finden müssen, was aber nicht geschah. Selbst im angeblichen Ansteckungsgebiet in Russland war das Virus zu den fraglichen Zeiten nicht zu finden. Die Hypothese ist also völlig unbewiesen udn eine reine Vermutung, die zudem von ornithologen als unwahrscheinlich angesehen wird (vgl. Bairlein).

Sollte man auf dieser Aussage allen Ernstes eine Stallpflicht aufbauen?
Die Stallpflicht schädigt Freilandhalter immens. Es schützt keineswegs das Geflügel anderer Bauern, wenn man Freilandtiere in Ställe packt, denn das Virus trat ja in Ställen auf, nicht im Freiland!

Daher sollte man eine Verbreitung über die Strukturen der vielfach vernetzten Geflügelindustrie nun endlich ernsthaft untersuchen!


Ey Täubchen, es gibt neue Fälle: [www.animal-health-online.de]
Rostock (aho) – Im Zoo der Hansestadt Rostock wurde das hochpathogene H5N8 Vogelgrippevirus bei einen Weißstorch nachgewiesen. Die acht anderen Weißstörche mussten getötet werden.

Wie bekannt ist, betreiben Zoostörche engen Kontakt zu Geflügelställen, oder doch nicht???

[www.animal-health-online.de]

Stendal (aho) – Bei zwei Wildenten, die im Norden Sachsen-Anhalts an Silvester im Rahmen des Wildtiermonitorings geschossen wurden, hat das Friedrich-Loeffler-Institut das H5N8-Virus nachgewiesen. Das teilte der Landkreis Stendal mit.

wer die angesteckt hat, wirst du uns sicherlich aufdrängen wollen, ist da ein böser Stall in der Nähe?
Moin

Dumpfe Aussagen... übrigens, MRSA sind überall: [www.animal-health-online.de]

der Mensch verbreitet sie, bis hinein in Ställe! der Mensch verbreitet sie, bis hinein in Ställe!]von dir...oder in Zoologische Gärten oder...oder...oder...
nur mal so

Gruß Gundermann
altilla16.01.15 #
Weil es dazu passt: [www.agrarheute.com]

Sperrbezirk in Cloppenburg wurde aufgehoben und man hat weitere Wildvögel mit dem Virus gefunden.
Ringeltaube21.01.15 #
H5N8 brach in 10 europäischen Stall-Großanlagen für Geflügel aus. Erst später tauchten - bei über tausend untersuchten Wildvögeln - wenige vereinzelte Infizierte Wildvögel auf. Für eine Ansteckung am Kot muss ja kein Geflügelmaststall in der Nähe sein, denn Kot wird ja über weite Strecken transportiert und als Dünger auch ganz woanders ausgebracht. Viren halten sich gut im Kot, besonders bei der Kälte.

Eine weitere Möglichkeit ist Fischfutter. Bitte googlet mal selbst, was da drin ist. Auch die Entsorgung von Schlachtabfällen, Geflügelrohwurst , Unfälle mit Kot-Lastern - gerade passiert, Riesendreck, einfach in die natur gespült - die Verbreitungsmöglichkeiten sind immens, gerade weil es so unglaublich viel Kot gibt bei der Masse an Geflügel, das in Deutschland gehalten wird.

Müssen wir wirklich Exporteur von Billiggeflügel sein? Gegen die Schwellenländer können wir auf Dauer eh nicht anstinken!

Bessere Haltungsbedingungen würden die harmlose low pathogene Grippe nicht verhindern könenn - das wäre aber nicht so schlimm, da Mutationen zu gefährlicheren Formen vor allem da erfolgen, wo Viren schnell von Wirt zu Wirt springen könne - also in der Massenmast. Genau da kommen die höher pathogenen Formen auch her, das hat damals bei H5N1 sogar Mettenleiter von FLI bestätigt, der sich ja leider an der Wildvogelthese so festgebissen hat, dass sein Institut diese immer noch aus der Mottenkiste holt. Glaubwürdiger wird sie dadurch nicht. Über die Vogelzugthesen der Frau Reinking schütteln Ornithologen die Köpfe!
Schaumburger22.01.15 #
[www.animal-health-online.de]

Kleinsthaltung mit Vogelgrippe, würde ich so unsachlich wie du sein, wäre das für mich die Quelle der Vogelgrippe.
Schaumburger24.01.15 #
Ex du ..., sind da auch böse Massentierhalter dran schuld? [www.nachrichten.at]

Vogelgrippe in Nigeria: Mehr als 22.000 Tiere gekeult

ABUJA. Nach einem Ausbruch der Vogelgrippe im westafrikanischen Nigeria sind als Vorsichtsmaßnahme bereits mehr als 22.500 Tiere getötet worden.



Inzwischen seien sechs Bundesstaaten von der H5N1-Grippe betroffen, sagte Umweltminister Akinwunmi Adeshina am Donnerstag.

Die betroffenen Betriebe und Geflügelmärkte würden desinfiziert. Kontrolleure überprüften weitere Farmen in den betroffenen Gebieten. Die Bevölkerung sei aufgerufen, beim Kochen von Geflügelprodukten auf besondere Hygienemaßnahmen zu befolgen.

Ringeltaube schrieb:

Der Erreger H5N8 breitet sich nicht über Zugvögel aus, denn er wurde vor allem in abgeschirmten großen Stallanlagen gefunden. In Freilandhaltungen kam er europaweit gar nicht vor, dagegen sechsmal in großen geschlossenen Ställen. Bei Wildvögel gab es nur zwei sehr unsichere Einzelfunde von vielen hunderten oder sogar tausenden getesteter Vögel, die, wenn es keine nachträgliche Kontamination war, auch aus einer Ansteckung an Kot-austrägen resultieren können, denn sie wurden nach den Ausbrüchen in den Intensivstallungen gefunden, obgleich auch zuvor schon kontinuierlich Wildvögel getestet wurden.

Die Staffettenthese der Frau Reinking vom FLI wird von Ornithologen als sehr unwahrscheinlich angesehen, denn dann hätte man an vielen Orten H5N8 finden müssen, was aber nicht geschah. Selbst im angeblichen Ansteckungsgebiet in Russland war das Virus zu den fraglichen Zeiten nicht zu finden. Die Hypothese ist also völlig unbewiesen udn eine reine Vermutung, die zudem von ornithologen als unwahrscheinlich angesehen wird (vgl. Bairlein).

Sollte man auf dieser Aussage allen Ernstes eine Stallpflicht aufbauen?
Die Stallpflicht schädigt Freilandhalter immens. Es schützt keineswegs das Geflügel anderer Bauern, wenn man Freilandtiere in Ställe packt, denn das Virus trat ja in Ställen auf, nicht im Freiland!

Daher sollte man eine Verbreitung über die Strukturen der vielfach vernetzten Geflügelindustrie nun endlich ernsthaft untersuchen!

[www.wir-sind-tierarzt.de]

Vogelgrippe: Rötelmaus erkrankt asymptomatisch, scheidet aber Virus aus

aw) – Wie kommt die Vogelgrippe in die Ställe? Auch bei der aktuellen Ausbruchswelle in den USA stellt sich diese Frage. Einen weiteren möglichen Überträger haben Wissenschaftler des italienischen nationalen Referenzlabors für Vogelgrippe und der Universität Padua gemeinsam ermittelt: Im Labor konnten sie bestätigen, dass Wühlmäuse das Virus tragen und ausscheiden.

Die Infektionsversuche zeigten, dass sich die Mäuse mit den beiden – nicht mäuseadaptierten – Influenzastämmen H5N1 und H7N1 infizieren können. Der Krankheitsverlauf selbst ist bei ihnen in den meisten Fällen asymptomatisch.
altilla29.11.15 #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.11.15 um 22:21 Uhr.)
In Frankreich ist die Vogelgrippe H5N1 ausgebrochen:
[www.agrarheute.com]

Mir ist es ein Rätsel: Wie kommt in geschlossene Ställe die Krankheit? Sabotage?

Anderswo wurde einmal darüber spekuliert, ob es die Mitarbeiter sind oder andere Gründe.
[agrarheute.landlive.de]