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Forum: Themen auf agrarheute.com

Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?
fuchsjaegerin24.09.18 @ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Bei uns waren sie im Frühjahr und haben zwei Nächte den keimenden Mais barbeitet, das ging aber noch,
das mit der Eichelmast dürfte hinkommen, die sind dieses Jahr riesig die Eicheln, genauso wie die Haselnüsse.

Vielleicht könnte man jetzt noch einige erwischen, gerade weil der Mais früher weg ist und die Eicheln die Schweinchen vielleicht anlocken.


alsdann - mach dich auf die Strümpfe - ein Mustervorbild haben wir doch
Seebauer24.09.18 #
Hm, wie meinst das,
wie soll ich das anstellen?
vielleicht eine rauschige Sau in Lebendfalle ?
oder die Axt im Gehänge,
ja Kettensäge ist auch noch da,
also die Dinge die mir liegen würden Lasso und Bolzenschußapparat.
Gewehr hab ich nicht im Haus
muß also mit List und Tücke vorgehen, der böse Wolf ist hier noch nicht so verbreitet,
außerdem hab ich erst neulich in einer Repotage aus den Karpaten gesehen
wie so ein Wildschwein dem Wolf standhält.

Erinnere mich noch an einen Vorfall aus meiner Lehrzeit,
da haben sie die einzige Wiese zwischen all den Äckern umgewühlt.
Die gehörte dem Kleinbauer im Ort, sagte der "immer zu den Kleinen gehen se"

Die Schweinchen wußten halt, dass der keinen Jagdschein hat.
Kartoffelbluete25.09.18 #
Fuchsjägerin, bei uns reicht es, wenn wir die Jäger so entlasten, das sie sich auch
wirklich aufs jagen konzentrieren können. Und das tun sie dann auch recht erfolgreich!
Und Schwarzwild ist bei uns, auf Grund großer Waldgebiete um uns herum, oft mit
Feld - Waldgrenze, die einiges an Sprengstoff verursachen, ein richtiges Thema.
jw25.09.18 @ Seebauer #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 25.09.18 um 09:47 Uhr.)
Seebauer schrieb:

Hm, wie meinst das,
wie soll ich das anstellen?
vielleicht eine rauschige Sau in Lebendfalle ?
oder die Axt im Gehänge,
ja Kettensäge ist auch noch da,
also die Dinge die mir liegen würden Lasso und Bolzenschußapparat.
Gewehr hab ich nicht im Haus
...

.

Mit einer Saufeder , mit was den sonst , da brauchst auch keinen Jagdschein , sagts halt, die ist dir direkt in den Grillspieß gesprungen ,

zu uns verlaufen sich nur hin und wieder ein paar Tiere, denen ist es zu steil , Leiten rauf , Leiten runter , das mögen sie nicht , zum Glück.
ran125.09.18 @ jw #
jw schrieb:

Mit einer Saufeder , mit was den sonst , da brauchst auch keinen Jagdschein , sagts halt, die ist dir direkt in den Grillspieß gesprungen ,

zu uns verlaufen sich nur hin und wieder ein paar Tiere, denen ist es zu steil , Leiten rauf , Leiten runter , das mögen sie nicht , zum Glück.


Die kommen schon noch, wenn es ihnen bei uns zu "heiß" wird.
hallo kartoffelblüte,
ein gutes miteinander hilft immer , verhindert nicht den schaden aber minimiert ihn wenn
bede seiten verständniss zeigen und zusammen wirken .
dort wird dann auch gern gejagd.
mfg
michael
Varminter25.09.18 @ fritzle #
fritzle schrieb:

Wenn ein Bauer den Jagdschein hat wirst du dort keine Jagd bekommen.
Unser ehemaliger Jagdpächter, mit Berufsjäger mit Wohnung am Ort, hielt sein SW mit Kirren im Wald unter Kontrolle. Er hatte recht wenig Wildschaden zu regeln. Aber dazu muss man eben ansitzen und schießen. Geht nicht mit 2-3 mal ins Revier fahren.



Nicht unbedingt. Ich kenne genug Bauern, die jederzeit froh sind für unterstützende Saujäger mit Praxis. Auch der fleissigste Bauernjäger muss einmal schlafen und/oder hat Familie und Betrieb.
fritzle25.09.18 @ Varminter #
Varminter schrieb:

Nicht unbedingt. Ich kenne genug Bauern, die jederzeit froh sind für unterstützende Saujäger mit Praxis. Auch der fleissigste Bauernjäger muss einmal schlafen und/oder hat Familie und Betrieb.



Kennst das nicht: Tag und Nacht währt ewig.
Aber im ernst: Ein auswärtiger (außer Nachbarorte) Jagdpächter kann, aufgrund seiner Anfahrt, kein guter Pächter sein. Geld allein macht auch keinen guten Pächter welcher sein Revier optimal betreuen kann.
Ist einfach ein Zeitproblem.
fuchsjaegerin25.09.18 @ fritzle #
fritzle schrieb:

Kennst das nicht: Tag und Nacht währt ewig.
Aber im ernst: Ein auswärtiger (außer Nachbarorte) Jagdpächter kann, aufgrund seiner Anfahrt, kein guter Pächter sein. Geld allein macht auch keinen guten Pächter welcher sein Revier optimal betreuen kann.
Ist einfach ein Zeitproblem.

höchste Zeit, daß die Verpächter sich darüber klar werden und entsprechend handeln
hallo fuchsjaegerin,
entfernung pacht und jagen schliesst sich nicht aus . viele die ich kenne binden rentner und ortsansässige ein und das klappt gut, denn die nehmen das wild noch zu guten preisen mit und jagen oft da sie keine pacht zahlen müssen manche nehmen urlaub zum mond oder der erntejagd.
alles eine frage der organisation.
es gibt auch nicht oder wenig passionierte ortsansässige !
und die zahlen dann noch wenig pacht und der wildschaden ist gedeckelt.

prima voraussetzungen
waidmannsheil
michael