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Forum: Themen auf agrarheute.com

Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?
eben - es geht nur um möglichst hohe Pachtpreise.
hallo fuchsjägerin
passion und geldbeutel sind 2 dinge die beide in kombination eher selten sind.
wer geld investiert hat häufig nicht die zeit zum häufigen jagen .
aber das ermöglicht leuten wie mir regelmässig zur jagd zu gehen .

einige jagdherren sind mehr als grosszügig.was dankend angenommen wird.
waidmannsheil
michael
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 26.09.18 um 20:05 Uhr.)
so ist das schon o. k. , doch den "...Herrn" lass weg - es sei denn, Du bist "Diener "

meine Mitjäger sind Freunde / liebe Gäste, die auch gern mal mit anpacken
Seebauer26.09.18 @ 0 #
0 schrieb:
[Beitrag entfernt - Off topic]

Mit dem Vergleich tust du den wirklichen Wilscheinen Unrecht,die sind nicht pervers,
die halten sich an den Schöpfungsauftrag, "seit fruchtbar und vermehret euch ", mehr nicht.
dass wir es ihnen auch leicht machen, durch den modernen Anbau auf dem Feld, dafür können sie auch nicht wirklich was dafür
Kartoffelbluete26.09.18 #
Nein! - Fuchsjägerin es geht nicht mehr um möglichst hohe Pachtpreise! Unsere Priorität
ist an erster Stelle: Wer es schafft, das sich die Wildschäden im erträglichen Rahmen
halten und es versteht auf Augenhöhe mit uns zu komunizieren und dies auch tut,
wenn`s irgendwo brennt, oder auch einfach so, D E R oder D I E kommt zu Zug!!!
Seebauer - es ist nicht nur der moderne Anbau auf dem Feld! Genau so begünstigt
der gewollte Waldumbau, hin zu mehr Laubholz, das das Schwarzwild immer öfter
einen gedeckten Tisch vorfindet. Seien wir Mal ehrlich: Wie lange bietet der Mais,
oder Weizen wirklich Futter für das Schwarzwild???? Erst von der Milchreife an, oder?
und dazu im Gegensatz die Buchen und Eichen?????
027.09.18 @ fuchsjaegerin #
fuchsjaegerin schrieb:

wie wär's, wenn Du Deine Geräte als erster zur Kontrolle zur Verfügung stellst

Mit einen Laptop und Handy kann ich nicht dienen. Und mein PC wird (vermutlich) sowieso durch geschnüffelt. Also brauchst keine Bedenken haben!
DWEWT27.09.18 #
Ein recht neues Problem in Bezug auf das Schwarzwild ist die Tatsache, dass, vor dem Hintergrund der sich ausweitenden Wolfspopulation, die Rotten immer größer werden und damit die punktuellen Schäden immens werden können. Als ich hier im nördl. ST ansäßig wurde, war SW noch Wechselwild. Im Verlauf der Zeit nahm die Population zu und damit wurde es zum Standwild. Die Rotten waren zunächst sehr überschaubar und die Schäden auch. Jetzt sehen wir das SW seltener, dafür aber in großen Rotten. In einem späten, relativ gut entwickelten Maisschlag (15ha) des Nachbarrevieres, wurden beim Häckseln 59Stck (i.W. Neunundfünfzig) SW gezählt. Lediglich 4 Wutzen konnten gestreckt werden. Soetwas hatte es bisher hier noch nicht gegeben. Auch aus Nachbarrevieren wird von dieser Entwicklung berichtet. Parallel zur Eichelmast, sind sie jetzt auch schon wieder auf dem Grünland unterwegs. Ganz frisch, haben die Schwarzkittel bei mir in der letzten Woche 2ha. GL fast komplett umgedreht.
Kartoffelbluete27.09.18 #
extensives Grünland ist auch bei uns ein größeres Problem, auch von der Schadenshöhe
her, wie Weizen, Mais oder Kartoffel. Die Jäger sagen: dort wächst die "wilde Möhre" usw.
und leben Engerlinge was die Schwarzkittel zum Nahrungsausgleich brauchen.
Intensive Silowiesen, die regelmäßig nachgesäät werden, gleich neben an, kein Problem
und keine Schäden. Auf die Grenze genau.
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 27.09.18 um 09:04 Uhr.)
das hängt auch von der Pflege der Grasnarbe ab - wo regelmäßig gewalzt und stehengebliebenes Altgras entfernt wird fallen weniger Schäden an, weil Engerlinge, Mäuse & Co das nicht sehr schätzen. Das fällt mir im Vergleich der Flächen auf, unabhängig von der Bodenart.

im "Grasacker" kann kein Kleintier leben, nix außer Gras läßt man dort aufkommen - da findet auch der Schwarzkittel nix was ihn interessiert.
fuchsjaegerin schrieb:

das hängt auch von der Pflege der Grasnarbe ab - wo regelmäßig gewalzt und stehengebliebenes Altgras entfernt wird fallen weniger Schäden an, weil Engerlinge, Mäuse & Co das nicht sehr schätzen. Das fällt mir im Vergleich der Flächen auf, unabhängig von der Bodenart.

im "Grasacker" kann kein Kleintier leben, nix außer Gras läßt man dort aufkommen - da findet auch der Schwarzkittel nix was ihn interessiert.

Man kann dies und jenes tun,um sauen abzuhalten ! Trotzdem sind sie da,halt gerade nicht dort,wo ich Maßnahmen zur Anwendung bringe. Unterm Strich sind dann solche Maßnahmen ebenso nicht geeignet,das PROBLEM anzupacken !!! Die PROBLEMLÖSUNG liegt also IMMER bei der ENTNAHME der Stücke aus dem Bestand !!! Und hier gilt es anzusetzen ! Der erste Punkt wäre dann eine EINHEITLICHE BEWIRTSCHAFTUNG der Bestände nach festgelegten und wissenschaftlichen Grundlagen ! Solange das nicht kommt,werden sich die Sauenpopulationen stetig weiter nach oben entwickeln,auch wenns ein Jahr mal nach unten geht. Die Streckenstatistik über Jahrzehnte zeigts deutlich an !