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landlive.de

Forum: Haus, Hof, Familie und Büro

Arbeitszeiten
eisenkraut11.06.16 @ altilla #
Das geht ok, wenn die Wertschätzung für Mehrarbeit in Bar und vor allem persönlich dafür ausgedrückt wird.
Habe auch öfter in einem guten Betrieb 20 Std. auf dem Bau oder für die Messe durchgemacht (Rekord 48 Std) - dafür gab es aber ein echtes "Danke Alter!" und ein paar dicke Scheine...

Fürs Silo haben wir gerade 40 Std. durchgemacht (- 4 Std Schlaf/Kaffepausen)...

altilla14.06.16 @ eisenkraut #
Das geht ok, wenn die Wertschätzung für Mehrarbeit in Bar und vor allem persönlich dafür ausgedrückt wird.
Habe auch öfter in einem guten Betrieb 20 Std. auf dem Bau oder für die Messe durchgemacht (Rekord 48 Std) - dafür gab es aber ein echtes "Danke Alter!" und ein paar dicke Scheine...

Fürs Silo haben wir gerade 40 Std. durchgemacht (- 4 Std Schlaf/Kaffepausen)...

Bei uns gab es weder bares noch viel Anerkennung für die Mehrarbeit: man setzte sie voraus!
Andererseits: Geld und Anerkennung kann auch keine Lebenszeit ersetzen oder Freude am Hobby. Wenn deine Arbeit natürlich gewissermaßen dein Hobby ist, dann bist du auf der ganz guten Seite!
eisenkraut14.06.16 @ altilla #
Nur zum Teil...
Aber einem guten Chef kann man auch sagen daß er es übertreibt, auch sehr deutlich.
Silo war familienintern - da kann man sich nicht drücken.
Der gute Laden war mein 2. Ag nach der Ausbildung, bekannt als "der Wahnsinnige"...
Im Ausbildungsbetrieb wurde die Gesellenbrief-Losschlagung oft im Gewahrsam beendet, im Gedenken an den wehrhaften Schmied von Aachen
7,5 Tonner packt die Ladung nicht - kein Problem, Träger unter die Achse statt Federn und auf nach Brüssel (Balkon für einen Botschafter)
ElmarF16.06.19 #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 16.06.19 um 09:22 Uhr.)
Hi. Ich habe mal eine Frage. Wir wohnen hier in NRW in einem Dorf, in dem ein Kuhstall ist. Wir wohnen genau daneben. Der Stall wird von Bewohnern aus dem Nachbardorf bewirtschaftet. Alles soweit ok. Es wird schon mal Silo gefahren und wenn da so Kälber kommen, wie es auch schon mal laut. Damit kommen wir klar; das kann man nicht vermeiden. Aber seit ein paar Monaten kommen die Bewirtschafter nach 22 Uhr, teilweise auch um Mitternacht und heute Nacht zur Krönung um kurz vor 2 Uhr um mit einer Art Radlader noch mal durch den Stall zu fahren und das Futter näher an die Boxen zu schieben. Da dies ein Offenstall ohne Wände ist, bekommen wir das natürlich mit und wachen jedes Mal auf.
Frage: ist das so richtig? Kann man da was gegen machen? Die Leute interessiert es anscheinend nicht, da wir das schon mal angesprochen haben und trotzdem keine Besserung eintrat.
fuchsjaegerin16.06.19 @ ElmarF #
ElmarF schrieb:

Hi. Ich habe mal eine Frage. Wir wohnen hier in NRW in einem Dorf, in dem ein Kuhstall ist. Wir wohnen genau daneben. Der Stall wird von Bewohnern aus dem Nachbardorf bewirtschaftet. Alles soweit ok. Es wird schon mal Silo gefahren und wenn da so Kälber kommen, wie es auch schon mal laut. Damit kommen wir klar; das kann man nicht vermeiden. Aber seit ein paar Monaten kommen die Bewirtschafter nach 22 Uhr, teilweise auch um Mitternacht und heute Nacht zur Krönung um kurz vor 2 Uhr um mit einer Art Radlader noch mal durch den Stall zu fahren und das Futter näher an die Boxen zu schieben. Da dies ein Offenstall ohne Wände ist, bekommen wir das natürlich mit und wachen jedes Mal auf.
Frage: ist das so richtig? Kann man da was gegen machen? Die Leute interessiert es anscheinend nicht, da wir das schon mal angesprochen haben und trotzdem keine Besserung eintrat.


Gegenfrage: wer war zuerst da, der Landwirtschaftliche Betrieb oder du
Aus lauter "Schierschandudel" macht der Landwirt das ganz sicher nicht.
Bei uns im Dorf geht es zu Arbeitspitzenzeiten auf den Höfen auch "rund", dann ist ein normaler Arbeitstag manchmal viel zu kurz für das, was zu erledigen ist.
Es kommt auch immer auf den Ton an, in dem man jemanden anspricht.
tgj_201216.06.19 @ ElmarF #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 16.06.19 um 10:18 Uhr.)
ElmarF schrieb:

Hi. Ich habe mal eine Frage. Wir wohnen hier in NRW in einem Dorf, in dem ein Kuhstall ist. Wir wohnen genau daneben. Der Stall wird von Bewohnern aus dem Nachbardorf bewirtschaftet. Alles soweit ok. Es wird schon mal Silo gefahren und wenn da so Kälber kommen, wie es auch schon mal laut. Damit kommen wir klar; das kann man nicht vermeiden. Aber seit ein paar Monaten kommen die Bewirtschafter nach 22 Uhr, teilweise auch um Mitternacht und heute Nacht zur Krönung um kurz vor 2 Uhr um mit einer Art Radlader noch mal durch den Stall zu fahren und das Futter näher an die Boxen zu schieben. Da dies ein Offenstall ohne Wände ist, bekommen wir das natürlich mit und wachen jedes Mal auf.
Frage: ist das so richtig? Kann man da was gegen machen? Die Leute interessiert es anscheinend nicht, da wir das schon mal angesprochen haben und trotzdem keine Besserung eintrat.


Die werden so in der Klemme sein und keine andere Möglichkeit sehen.
Trotzdem find ich, dass solche täglichen Routinearbeiten zwischen 6-22 Uhr erledigt werden sollten.
Da jetzt groß das meckern anfangen wird wahrscheinlich nur zum Streit führen.

Vielleicht bietest du an die Arbeit zu vernünftigen Zeiten als Nebenjob zu erledigen Kein Lärm mehr nachts, Geld in der Tasche und den Nachbarn geholfen! Win-Win
nurich16.06.19 @ ElmarF #
ElmarF schrieb:

Hi. Ich habe mal eine Frage. Wir wohnen hier in NRW in einem Dorf, in dem ein Kuhstall ist. Wir wohnen genau daneben. Der Stall wird von Bewohnern aus dem Nachbardorf bewirtschaftet. Alles soweit ok. Es wird schon mal Silo gefahren und wenn da so Kälber kommen, wie es auch schon mal laut. Damit kommen wir klar; das kann man nicht vermeiden. Aber seit ein paar Monaten kommen die Bewirtschafter nach 22 Uhr, teilweise auch um Mitternacht und heute Nacht zur Krönung um kurz vor 2 Uhr um mit einer Art Radlader noch mal durch den Stall zu fahren und das Futter näher an die Boxen zu schieben. Da dies ein Offenstall ohne Wände ist, bekommen wir das natürlich mit und wachen jedes Mal auf.
Frage: ist das so richtig? Kann man da was gegen machen? Die Leute interessiert es anscheinend nicht, da wir das schon mal angesprochen haben und trotzdem keine Besserung eintrat.


Solche Sachen lassen sic immer ganz schlecht AIS der ferne beurteilen.
Zunächst einmal gilt aber auch für den Landwirt die Nachtruhe einzuhalten, sofern es nicht unaufschiebbare aufgaben sind. Un ob ein nächtliches Futter anschieben als unaufschiebbare arbe gesehen werden kann, ist für mich fraglich. Das mag Vllt regional unterschiedlich sein, aber hat auch wenig damit zu tun, wer als erster hier war.
Allerdings sehe ich das au so wie ein vorschreiben, es ist immer die Frage warum er das so handhabt, unb ob es nur eine übergangssituation ist.
016.06.19 @ ElmarF #
Ich denke das ist die Konsequenz aus dem Strukturwandel. Als Nachbar ist man verständlicher weise genervt, aber Du kannst Dich nach x min. umdrehen und weiterschlafen. Ob dieser Bauer dann schon seine Nachtruhe hat, bezweifle ich. Vermutlich hat der/die arme/armen schon lange keinen erholsamen Schlaf.
Seebauer16.06.19 @ ElmarF #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 16.06.19 um 11:52 Uhr.)
ElmarF schrieb:

Hi. Ich habe mal eine Frage. Wir wohnen hier in NRW in einem Dorf, in dem ein Kuhstall ist. Wir wohnen genau daneben. Der Stall wird von Bewohnern aus dem Nachbardorf bewirtschaftet. Alles soweit ok. Es wird schon mal Silo gefahren und wenn da so Kälber kommen, wie es auch schon mal laut. Damit kommen wir klar; das kann man nicht vermeiden. Aber seit ein paar Monaten kommen die Bewirtschafter nach 22 Uhr, teilweise auch um Mitternacht und heute Nacht zur Krönung um kurz vor 2 Uhr um mit einer Art Radlader noch mal durch den Stall zu fahren und das Futter näher an die Boxen zu schieben. Da dies ein Offenstall ohne Wände ist, bekommen wir das natürlich mit und wachen jedes Mal auf.
Frage: ist das so richtig? Kann man da was gegen machen? Die Leute interessiert es anscheinend nicht, da wir das schon mal angesprochen haben und trotzdem keine Besserung eintrat.

Komisch ist das schon, wenn es zuerst anders war.
Irgendwie werden sie nicht mehr mit der Arbeit fertig,
vermutlich ist es so,
die bringen das Futter für zwei Tage, und schieben dann irgendwann an wenn sie Zeit haben,
oder irgendwer macht das für die Familie.
Ansonsten volle Übereinstimmung mit tgj-2012 ,
geh das Problem behutsam an sonst gibt´s nur unnötigen Ärger.
Wenn da ein Problem auf dem Betrieb ist liegen die Nerven ohnehin blank.
Und tröstlich für dich, garantiere dir das geht nicht ewig so weiter, früher oder später muß das Problem gelöst werden sonst kommt´s zum Kollaps.
Llanes16.06.19 @ Seebauer #
ich denke nicht, dass das etwas mit Überlastung zu tun hat. Wir schieben hier auch nach 22 Uhr nochmal Futter ran, allerdings interessiert das keinen ^^
Macht ihr das nicht? Hier hätten die Kühe um 0 Uhr nichts mehr in erreichbarer Nähe, wenn nicht rangeschoben werden würde.

Dass der Kollege diese Arbeit heute Nacht um 2 erledigt hat, könnte daran liegen, dass vll auch mal gefeiert wird und man später nach Hause kommt. Ist nur ne Vermutung, die nicht ganz so viel Drama bietet ;)

Aber natürlich ist es unschön, wenn man in so beengten Verhältnissen wohnt und sich sowas dann auf die Nachbarschaft auswirkt.