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landlive.de

Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik

Bauernbild "topagrar", zerstört die Landwirtschaft
matttin30.12.17 @ micra #
Dann hats mit der Übermittlung des wertgutes eines echten Bauern aber nicht geklappt. Mir sagte mal ein alter Bauer. Wir haben das Land und den Hof von unseren Kindern geliehen und sollten alles tun, damit sie es in bestmöglichem Zustand bekommen. Leider stirbt dieses Denken wohl aus.
DWEWT30.12.17 @ micra #
micra schrieb:

und was ist mit Erben? die freuen sich doch über eine große Erbschaft


Wenn der Erblasser absehen kann, dass i.d.R. "der Erbe" die Erbsache nicht in seinem Sinne fortführt, fällt es auch leicht, über Alternativen nachzudenken. Dann gibt es den Pflichtteil und Ende.
Ali30.12.17 @ matttin #
matttin schrieb:

Dann hats mit der Übermittlung des wertgutes eines echten Bauern aber nicht geklappt. Mir sagte mal ein alter Bauer. Wir haben das Land und den Hof von unseren Kindern geliehen und sollten alles tun, damit sie es in bestmöglichem Zustand bekommen. Leider stirbt dieses Denken wohl aus.


Dieses Denken ist ja auch sachlich falsch, denn der Hof ist schon immer vor den Kindern vorhanden.
Geliehen ist er auch nicht, meist sauer erarbeitet.
nurich30.12.17 @ Ali #
Wo ist es denn heute noch möglich, sich einen betrieb zu erarbeiten?
Wenn dem so wäre, hätten wohl die wenigsten Landwirte einen Grund zum Jammern.
Die meisten haben doch eher ihre Basis in die wiege gelegt bekommen und (nur) mehr oder weniger weiterentwickelt /erhalten.

Ali30.12.17 @ nurich #
nurich schrieb:

Wo ist es denn heute noch möglich, sich einen betrieb zu erarbeiten?
Wenn dem so wäre, hätten wohl die wenigsten Landwirte einen Grund zum Jammern.
Die meisten haben doch eher ihre Basis in die wiege gelegt bekommen und (nur) mehr oder weniger weiterentwickelt /erhalten.


Heute wohl nicht mehr, aber 1990 schon.
tyr30.12.17 @ Ali #
Ali schrieb:

Heute wohl nicht mehr, aber 1990 schon.


Richtig neue Betriebe sind allerdings damals kaum entstanden, das meiste waren entweder auf grundlage von LPG´n weitergeführte Betriebe, sowie TypI Bauern, die weiter gemacht haben.
Und natürlich reiche Wessis.
altilla03.01.18 @ DWEWT #
Da setzt du aber schon voraus, dass es Freizeit gibt. Warum sollte der, der mit Freizeit nichts anzufangen weiß, nicht einfach weiter arbeiten? Es gibt ja sogar Menschen, die machen ihr Hobby zum Beruf. Für die kann es doch gar nichts schöneres geben als in ihrem Beruf tätig zu sein. Ist doch praktisch alles Freizeit.

Grundgedanke war der Begriff "schuften".
Wenn ein anderer meint, der schufte, aber er selbst empfindet das als Hobby, dann ist es gut. Schlecht ist es nur, wenn er selbst denkt, er schuftet, aber er kennt gar nichts anderes und ist dabei noch unzufrieden.
DWEWT03.01.18 @ altilla #
altilla schrieb:

Grundgedanke war der Begriff "schuften".


"Schuften" wird umschrieben mit "hart arbeiten" bzw. "sich abmühen". Gegen gelegentlich hart arbeiten, gibt es nichts einzuwenden. Wer sich abmühen muss um sein Tagwerk erledigen zu können, ist fehl am Platze!