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landlive.de

Forum: Medien

Hausfriedensbruch, etc. jetzt legal.
024.02.18 @ Kasparow #
Kasparow schrieb:

Da ist immer die Frage wie "artgerecht " gerade definiert wird !
Glaube nicht dass jemand der beispielsweise einen Hüte oder Jagdhund in einer kleinen Stadtwohnung hält von irgendwo her ein Problem bekommt . Artgerecht finde ich das nicht !

Artgerecht dürfen die Bauern selbst bestimmen(machen ja die NGO auch!)! Auf alle Fälle müßen dann die betroffenen Richter/Poltiker öffentlich an den Pranger gestellt werden.
Notill24.02.18 @ 0 #
0 schrieb:

Artgerecht dürfen die Bauern selbst bestimmen(machen ja die NGO auch!)! Auf alle Fälle müßen dann die betroffenen Richter/Poltiker öffentlich an den Pranger gestellt werden.


Nicht zu vergessen der Flächennachweis für den Hundeauslauf und die Jagdflächen für die Katzen!
DWEWT24.02.18 #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 24.02.18 um 14:17 Uhr.)
Ich könnte diese Aktivitäten noch akzeptieren, wenn vorher alle anderen Bemühungen nicht gefruchtet hätten. Vorgeschaltete Maßnahmen wären z.B. der entsprechende Hinweis an den Tierhalter, an den Amtsveterinär, an das Amt für Landwirtschaft oder andere Aufsichtsbehörden. Wenn all das nicht fruchtet, quasi als letztes Mittel, sollten solche NGO-Aktivitäten wohl hinnehmbar sein. Aber gleich mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, ist völlig unverhältnismäßig! Dass diese Unverhältnismäßigkeit auch vor Gericht durchgeht, belegt, dass auch dort zunehmend "Gutmenschen" ihr Unwesen treiben.

PS: Ein besonderes Schmankerl ist die Begründung des Urteils. Da sagt der Richter: "Wenn staatliche Organe ihre Arbeit nicht so machten, wie es sein sollte, sei das Eingreifen der Bürger nötig". Ich finde, das gibt Freiraum für so manche zukünftige Aktion.
Notill24.02.18 @ DWEWT #
DWEWT schrieb:

PS: Ein besonderes Schmankerl ist die Begründung des Urteils. Da sagt der Richter: "Wenn staatliche Organe ihre Arbeit nicht so machten, wie es sein sollte, sei das Eingreifen der Bürger nötig". Ich finde, das gibt Freiraum für so manche zukünftige Aktion.


Übertragen wir das doch einfach mal auf die Abschiebepolitik.....
DWEWT24.02.18 #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 24.02.18 um 18:22 Uhr.)
Ich finde die Aussage des Richters schon sehr bemerkenswert. Wenn Behörden nicht ständig ein Misstrauen gegen die Tierhalter hegen würden, bräuchten sie einen Hinweis von Seiten einer informierten Person, in Bezug auf einen Missstand. D.h., entweder muss tatsächlich ein Versäumnis von Seiten einer Behörde vorliegen oder die Arbeit der Behörden ist nicht so, wie der Gesetzgeber es vorgibt. Dann müsste aber auch gegen die Behörden vorgegangen werden. In diesem Verfahren wird aber an keiner Stelle darauf hingewiesen, dass die zuständigen Behörden überhaupt Kenntnis von dem Missstand hatten. In diesem Falle gibt es also gar keine Notwendigkeit, bzw. Berechtigung, für "bürgerliche Aktivitäten". Stellt sich auch die Frage, wäre der Einstieg auch "berechtigt" gewesen, wenn gar kein Missstand vorgelegen hätte? Man wird ja demnächst die Urteilsbegründung lesen können. Die ist bestimmt sehr interessant.
Notill24.02.18 @ DWEWT #
Bin mal gespannt ob man die dann auf alles mögliche anwenden kann...

Scheint ein Freibrief für Selbstjustiz zu werden.
201124.02.18 @ DWEWT #
DWEWT schrieb:

PS: Ein besonderes Schmankerl ist die Begründung des Urteils. Da sagt der Richter: "Wenn staatliche Organe ihre Arbeit nicht so machten, wie es sein sollte, sei das Eingreifen der Bürger nötig". Ich finde, das gibt Freiraum für so manche zukünftige Aktion.



Möchte mal wissen was mir bzw. uns passieren würde, wenn wir bei VW einsteigen um uns umzusehen ob die das alles Ordnungsgemäß machen, und nach Beweisen von Abgasmanipulationen suchen?

Da wären wir nicht lange auf freien Fuß, da bräuchte wir auch nichtmal die Bilder oder Daten veröffentlichen, dann wären wir im Knast!
DWEWT24.02.18 #
Nach diesem Richterspruch ist die Frage, wer darf beurteilen ob die staatlichen Organe ihre Arbeit ordnungsgemäß machen. Bedarf es da der Feststellung durch ein Gericht oder kann der "Bürger" das entscheiden. Da die NGO´s einsteigen dürfen, haben die, in den Augen des Gerichtes, ganz offensichtlich die Beurteilungskompetenz. Ob man die jedem Bürger zugesteht, bleibt fraglich.
Dackelfan24.02.18 @ Notill #
Notill schrieb:

In einem zivilisierten Land oder einem Rechtsstaat würde es funktionieren.

Hier aber greift der Täterschutz immer stärker als der Opferschutz.
Die Gesetze werden wohl nur noch von lautstarken NGO's gemacht, je weniger Hirn, desto mehr Erfolg.

Die sollten erstmal die Haltungsbedingungen von Tieren in Städten auf die Waage stellen! Genug Auslauf? Ausreichend große Gruppe an Artgenossen zur artgerechten Auslebung des Sozialverhaltens?
Artgerechte Fütterung? (Stichwort: Veganes Hunde/Katzenfutter)

Anders herum betrachtet: man könnte das Urteil auch so verstehen: Da es eine Aufforderung zur Selbstjustiz dieser Terrorkonzerne ist, Ist es aber doch genau so eine Aufforderung an uns Landwirte uns gleichermaßen darauf vorzubereiten selbst unser Hab und Gut zu verteidigen.
Die einzige Möglichkeit die der Bauernverband jetzt eigentlich hat, ist doch, uns den Erwerb von Schusswaffen zu erleichtern, oder?


Die richtige Falle tut es auch!
Dackelfan24.02.18 @ eisenkraut #
eisenkraut schrieb:

Malt euch ein Schild "Aktivist" und schon könnt ihr einbrechen - wo Ihr wollt:Hmmm.?!

Fragt euch doch einmal, ob ihr immer die für euch richtige Partei gewählt habt?