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landlive.de

Forum: Talk

Was kann der Landwirt tun?
011.06.19 @ altilla #
altilla schrieb:

Abwarten! Es kommt oft anders, als man denkt. Vielleicht braucht man in 20 Jahren einfach viele Hilfsarbeiter!

In der Landwirtschaft ganz sicher.
Miche13.06.19 @ nurich #
nurich schrieb:

Falsch, 18,5% haben sich dafür ausgesprochen das wir 30% bio brauchen. Das sie zu denen gehören, die dafür bezahlen sollen, davon war keine Rede.
Mit Eigenverantwortlichkeit hätte es diesen Wert sicher nicht gegeben.


Wieder falsch: 18,5 % haben sich dafür ausgesprohen, daß mittels eines Volksbegehrens ALLE Wähler über den Text des VB abstimmen. ". Fehler: Im VB steht nicht daß wir 30% Bio brauchen, sondern daß Ziel der Politik sein soll bis 2030 30% Bio zu haben.
Würden die 18,5 % sofort Bio kaufen, müsste die Ware importiert werden, mit dem Erfolg, daß innländische Neuumsteller diese Anbieter vom Markt verdrängen müssten. Manchmal wundere ich mich schon, was hier so zusammengeschrieben wird, von Landwirten, die sich durchwegs als Unternehmer und als bestens ausgebildet sehen.
Miche13.06.19 @ 0 #
(Beitrag vom Autor bearbeitet am 13.06.19 um 22:33 Uhr.)
0 schrieb:

Nee, altilla!
das kostet uns gar nichts! Heute habe ich mit einen Bekannten die Berufsschüler "hochgerechnet"! Nach jetzigen Stand darf jeder in Ausbildung sehende Landwirt in 25 Jahren eine ganze Gemeinde bewirtschaften. Hmm ich denke da erübrigt sich jede Rechtfertigung. Die Zeit arbeitet für uns!


Die Formulierung "darf jeder ...eine ganze Gemeinde" bewirtschaften, zeigt den grundlegenden und allgegenwärtigen Denkfehler der Landwirte. Ich würde mir Gedanken machen, mit wieviel Aufwand an Finanzen, Arbeit und Stress ich dann welches Einkommen habe, und nicht darüber, wieviele Hektar ich bewirtschaften "darf".
Weiter würde ich darüber nachdenken, ob bis dahin nicht irgendwelche Pachthaie mit ausserlandwirtschaftlichen Finanzen über das Land verfügen, und der Landwirt dann als billiger Schlepperfahrer arbeiten "darf".
013.06.19 @ Miche #
Miche schrieb:

Die Formulierung "darf jeder ...eine ganze Gemeinde" bewirtschaften, zeigt den grundlegenden und allgegenwärtigen Denkfehler der Landwirte. Ich würde mir Gedanken machen, mit wieviel Aufwand an Finanzen, Arbeit und Stress ich dann welches Einkommen habe, und nicht darüber, wieviele Hektar ich bewirtschaften "darf".
Weiter würde ich darüber nachdenken, ob bis dahin nicht irgendwelche Pachthaie mit ausserlandwirtschaftlichen Finanzen über das Land verfügen, und der Landwirt dann als billiger Schlepperfahrer arbeiten "darf".

Soll ich (was ich mir nicht vorstellen kann) eine ganze Gemeinde bewirtschaften so sind 90 % stillgelegt. Ganz sicher tue ich mir die Areit und den Streß nicht an. Und soll einer unbedingt meinen er muß die Flächen haben, meinen Segen hat er. Aber für die Arbeit stehe ich ganz gewiß nicht zur Verfügung!
altilla18.06.19 @ Miche #
Wieder falsch: 18,5 % haben sich dafür ausgesprohen, daß mittels eines Volksbegehrens ALLE Wähler über den Text des VB abstimmen. ". Fehler: Im VB steht nicht daß wir 30% Bio brauchen, sondern daß Ziel der Politik sein soll bis 2030 30% Bio zu haben.
Würden die 18,5 % sofort Bio kaufen, müsste die Ware importiert werden, mit dem Erfolg, daß innländische Neuumsteller diese Anbieter vom Markt verdrängen müssten. Manchmal wundere ich mich schon, was hier so zusammengeschrieben wird, von Landwirten, die sich durchwegs als Unternehmer und als bestens ausgebildet sehen.

Das wird jetzt wirklich Haarspalterei, aber 18,5 % der Wähler haben sich dafür ausgesprochen, dass sich der Landtag mit dem Gesetzentwurf beschäftigt und entweder annimmt oder an die Wähler zurück gibt.
Wenn die 18,5 % nicht wollten, dass es 2030 30 % bio geben soll, dann hätten sie nicht unterschrieben und das Volksbegehren nicht unterstützt. Du betreibts somit auch Haarspalterei und man wenn man deine eigenen Maßsstäbe anlegt, muss man sich auch wundern, was du da so fabulierst.

Und hätten die Unterstützer schon seit vielen Jahren bio gekauft, dann hätte es auch schon mehr Umsteller gegeben.
altilla18.06.19 @ 0 #
Soll ich (was ich mir nicht vorstellen kann) eine ganze Gemeinde bewirtschaften so sind 90 % stillgelegt. Ganz sicher tue ich mir die Areit und den Streß nicht an. Und soll einer unbedingt meinen er muß die Flächen haben, meinen Segen hat er. Aber für die Arbeit stehe ich ganz gewiß nicht zur Verfügung!

Nimm es nocht so tragisch, es ist doch egal, ob du als Schlepperfahrer für einen Finanzhai arbeitest oder als Bürokraft für einen internationalen Konzern.
altilla18.06.19 #
Was kann der Landwirt tun?

[www.topagrar.com]
018.06.19 @ altilla #
altilla schrieb:

Nimm es nocht so tragisch, es ist doch egal, ob du als Schlepperfahrer für einen Finanzhai arbeitest oder als Bürokraft für einen internationalen Konzern.

Weder das eine noch das andere kommt in Frage.
018.06.19 @ altilla #
altilla schrieb:

Was kann der Landwirt tun?

[www.topagrar.com]

Die Kommentare sind lesenswert!
altilla18.06.19 @ 0 #
Weder das eine noch das andere kommt in Frage.

Eigentlich wollte ich nur darauf hinweisen, dass die meisten Menschen keine Probleme damit haben, für andere Menschen als Arbeitnehmer zu arbeiten. Selbst für kritisierte Konzerne.